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Aufbackbrötchen: Diese Produkte bemängelt Stiftung Warentest

23 Produkte im Test  

Diese Aufbackbrötchen bemängelt Stiftung Warentest

04.02.2021, 11:28 Uhr | cch, t-online

Aufbackbrötchen: Diese Produkte bemängelt Stiftung Warentest. Knusprig, aromatisch, frisch: Viele Aufbackbrötchen lösen dieses Versprechen laut einem Test von Stiftung Warentest ein – aber nicht alle. (Quelle: dpa/Andrea Warnecke)

Knusprig, aromatisch, frisch: Viele Aufbackbrötchen lösen dieses Versprechen laut einem Test von Stiftung Warentest ein – aber nicht alle. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa)

Ein Großteil der Aufbackbrötchen in einer Untersuchung der Stiftung Warentest kann punkten. Trockene, leicht fade Brötchen sind aber auch dabei. Und ein Produkt ist mit Schimmelpilzgiften belastet.

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Die meisten Aufbackbrötchen überzeugen im Geschmack. Das ist das Fazit der Stiftung Warentest, nachdem sie 23 Sorten überprüft hat (Zeitschrift "test", Ausgabe 2/2021). Mehr als die Hälfte der Brötchen schnitt mit der Note "gut" ab. Zwei dieser Produkte fielen geschmacklich besonders positiv auf: Mit einer goldenen Kruste außen und einer lockeren und aromatischen Krume innen überzeugten die Aufbackbrötchen "Slooow Bio Organic Rusti" und "Moin Bio Sonntagskrustis" die Tester am meisten.

Aufbackbrötchen: Drei Produkte sind nur "ausreichend"

Nicht so gut fiel das sensorische Urteil hingegen für die "Penny Baguettebrötchen" und "Herzberger Kaiser Bio-Brötchen" aus. Die Tester kritisierten an den Brötchen von Penny die unterschiedliche Form und Bräunung innerhalb einer Packung. Zudem hatten sie eine "sehr leicht zähe" Kruste, eine "ballend-klumpende" Krume und seien zum Teil noch teigig gewesen. Den Geschmack der Backwaren von Herzberger beschrieben die Tester als "leicht fade", "teigig" und "alt". Zudem sei die Krume zu trocken gewesen. Beide Produkte erhielten das Qualitätsurteil "ausreichend".

Die "Aldi Süd Bio Brötchen Farmerkrusti" schmeckten zwar gut, konnten aber mit ihren Inhaltsstoffen nicht punkten. Denn das Labor wies in den Backofenbrötchen erhöhte Werte des Schimmelpilzgiftes Deoxynivalenol (DON) nach. Dieses wird von Schimmelpilzen gebildet, die Getreide auf dem Feld befallen können. Das Gesetz sieht vor, dass Brötchen maximal 500 Mikrogramm Don enthalten dürfen. Schließlich kann der Stoff in hohen Dosen Erbrechen und Durchfall auslösen. Den Grenzwert schöpften die Aldi-Süd-Brötchen fast zur Hälfte aus – zu viel für die Tester. Das Produkt erhielt ebenfalls die Note "ausreichend".

Auch wenn Don nicht als krebserregend gilt, sollten Verbraucher Ware, die zu sehr damit belastet ist, aussortieren, rät die Stiftung. Schließlich haben sie die Wahl: 15 der 23 getesteten Produkte waren komplett frei von Don.

Die Sensorik der Brötchen gab mit den Ausschlag

Die Stiftung Warentest zog für ihre Untersuchung 23 Weizenbrötchen zum Aufbacken heran, darunter ungekühlte, aber auch tiefgekühlte Ware. Neun Produkte hatten Bio-Qualität. Die Hälfte des Testurteils setzte sich aus der Bewertung von Geschmack, Geruch und Aussehen der Brötchen zusammen. Das Vorkommen von Schadstoffen und eine unzureichende Deklaration auf der Verpackung spielten ebenfalls eine große Rolle für das Endergebnis. Die Tester prüften aber auch die mikrobiologische Qualität und die Nutzerfreundlichkeit der Verpackung.

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