Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

So hat Corona das Liebesleben der Deutschen verÀndert

  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

Aktualisiert am 26.06.2020Lesedauer: 2 Min.
Lust: Laut einer Umfrage befriedigten sich viele wÀhrend des Lockdowns hÀufiger als noch zuvor.
Lust: Laut einer Umfrage befriedigten sich viele wÀhrend des Lockdowns hÀufiger als noch zuvor. (Quelle: Nobilior/getty-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die Corona-Krise und die damit einhergehenden EinschrĂ€nkungen haben sich deutlich auf das Sexleben der Deutschen ausgewirkt. FĂŒhrten die soziale Distanz und die fehlenden Kontakte auch gleich zu weniger Lust?

Selbstisolation, QuarantĂ€ne und KontaktbeschrĂ€nkungen – ĂŒber mehrere Wochen hinweg gab es fĂŒr viele Menschen kein wirkliches Sozialleben. Somit blieben auch die Möglichkeiten auf Dates und das Kennenlernen neuer Leute aus. Doch bedeutet dies auch automatisch, dass die eigene Lust auf der Strecke blieb? Nein, so das Ergebnis des Lustreports 2020.

Info
Tenga Co. Ltd. ist ein in Tokio ansĂ€ssiger Hersteller unter anderem fĂŒr Sextoys. Das Unternehmen fĂŒhrt seit mehreren Jahren regelmĂ€ĂŸig eine weltweite Umfrage zu dem Thema Sex und Selbstbefriedigung durch. An der aktuellen Umfrage nahmen rund 5.000 MĂ€nner und Frauen aus fĂŒnf verschiedenen LĂ€ndern (USA, Frankreich, Spanien, Großbritannien und Deutschland) teil.

Mehr Zeit fĂŒr Solosex?

Der soziale RĂŒckzug, bedingt durch die Corona-Krise, fĂŒhrte dazu, dass viele MĂ€nner und Frauen hĂ€ufiger Hand an sich selbst anlegten. Über ein Drittel der Befragten gab an, dass sie sich aufgrund der EinschrĂ€nkungen hĂ€ufiger selbst befriedigten als zuvor. Durch die EinschrĂ€nkungen und sozialen Distanzen suchten sie einen Ausgleich, um ihr Wohlbefinden zu steigern. Sie sahen die Selbstbefriedigung demnach eher als eine Art SelbstfĂŒrsorge an (75 Prozent) – im Vorjahr war das fĂŒr lediglich 48 Prozent ein Grund. Hinzu kommt, dass viele Frauen und MĂ€nner (53 Prozent) durch die fehlenden sozialen Kontakte und somit Termine und Verbindlichkeiten sowie das Homeoffice oder die Kurzarbeit wĂ€hrend der Corona-Krise deutlich mehr Zeit hatten und haben, sich selbst zu befriedigen. Diejenigen, die nicht entschleunigen konnten, masturbierten, um Stress abzubauen (MĂ€nner: 54 Prozent, Frauen: 59 Prozent). Wahrscheinlich jedoch auch, weil ihnen der Sport und andere Möglichkeiten als Ausgleich fehlten. Genaue Angaben diesbezĂŒglich fehlen im Lustreport 2020.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Depeche Mode in Trauer: Andy Fletcher ist tot
Depeche Mode: Keyboarder Andy Fletcher, SĂ€nger Dave Gahan und Gitarrist Martin Gore.


Der Anstieg bei der Selbstbefriedigung zeigte sich in der Umfrage sowohl bei PĂ€rchen als auch bei Singles. DarĂŒber reden können jedoch beide Gruppen nicht – weder mit Freunden (60 Prozent), noch mit dem Partner (40 Prozent). Obwohl 80 Prozent der Befragten regelmĂ€ĂŸig masturbierten und immerhin 57 Prozent von ihnen dabei sogar Sextoys benutzen. Das gaben auch MĂ€nner und Frauen an, die sich zusammen mit ihrem Partner im gemeinsamen Lockdown (MĂ€nner: 42 Prozent, Frauen: 58) befanden. Dabei hatten allerdings sowohl MĂ€nner (47 Prozent) als auch Frauen (57 Prozent) nach dem Solosex ein schlechtes Gewissen.

Toilettenpapier und Nudeln?

Nicht nur die Nachfrage nach Toilettenpapier, Nudeln und Desinfektionsmittel stieg wĂ€hrend des Ausbruchs der Pandemie an. Einige Sextoyhersteller meldeten einen deutlichen Umsatzzuwachs seit dem Ausbruch der Pandemie – in einigen LĂ€ndern sogar um bis zu 300 Prozent. Laut Lustreport kauften sich 13 Prozent der Befragten in Deutschland sogar eigens fĂŒr den Lockdown ihr erstes Sexspielzeug.

Weitere Artikel

Umfrage zeigt
Diese Sternzeichen befriedigen sich am hÀufigsten selbst
Ein Mann bei der Selbstbefriedigung (Symbolbild): Eine Umfrage zu dem Thema brachte erstaunliche Ergebnisse.

Kolumne "Lust, Laster und Liebe"
Ein PlĂ€doyer fĂŒr mehr Masturbation
Masturbation tut Ihnen und Ihrer Beziehung gut. (Symbolbild)

FĂŒr die MĂ€nnergesundheit
Urologe: Das sollten MÀnner hÀufiger tun
Mann im Bett: Selbstbefriedigung kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken.


Nicht nur zur Steigerung des Wohlbefindens oder zum Stressabbau ist Selbstbefriedigung wichtig. Viele der Befragten konnten durch den Solosex einen positiven Effekt auf ihre Gesundheit wahrnehmen, wie beispielsweise die Steigerung der Gehirnfunktion. Volker Wittkamp, Urologe, bestÀtigt diese Auswirkung: "Masturbation hilft auf jeden Fall der Selbstwahrnehmung, der Gesundheit und der sexuellen Leistung. Auch ist es verstÀndlich, dass Menschen ihre Gehirnleistung als intensiver wahrnehmen, denn wÀhrend des Masturbierens und dem Erreichen eines Orgasmus ist die GehirnaktivitÀt stÀrker als sonst." In einigen Studien wurde zudem gezeigt, dass durch Masturbation bestimmte Prostatabeschwerden gelindert werden konnten.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz
DeutschlandFrankreichGroßbritannienLockdownSpanienUSAUmfrage
Ratgeber

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website