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Fabergé-Ei auf Flohmarkt gefunden

Fabergé-Ei auf Flohmarkt gefunden

21.03.2014, 09:45 Uhr | dpa-AFX, wanted.de

Fabergé-Ei auf Flohmarkt gefunden. Millionenschweres Fabergé-Ei auf Flohmarkt gefunden. (Quelle: Reuters)

Millionenschweres Fabergé-Ei auf Flohmarkt gefunden. (Quelle: Reuters)

Wenn das mal nicht eine erfolgreiche Ostereisuche gewesen ist: Ein Schrotthändler aus den USA hat britischen Medienberichten zufolge auf einem Flohmarkt ein Fabergé-Ei im Millionenwert zum Spottpreis ergattert. Der Mann habe das goldene Ei für knapp 10.000 Euro auf einem Trödelmarkt im Mittleren Westen der USA gekauft.

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Die britischen Medien beriefen sich auf den Londoner Kunstexperten Kieran McCarthy. Demnach wollte der US-Händler das künstlerisch gestaltete Ei ursprünglich zum Materialwert weiterverkaufen - bekam aber nicht mehr als seinen Einkaufspreis geboten. So tippte er die Worte "Ei" und "Vacheron Constantin" - den Namen der Uhr, die sich in dem Kunstwerk befindet - in die Internet-Suchmaschine Google ein und traute seinen Augen nicht. Denn offensichtlich handelte es sich um einen Millionen-Fund.

Millionen-Ei ergattert

Auf diese Weise kam ein Prozess in Gang, der den Mann zum Londoner Fabergé-Experten McCarthy führte und ihn schließlich zum Millionär machte. Der Wert des Kunstwerks wird laut Angaben von McCarthy auf rund 24 Millionen Euro geschätzt. Das Ei wurde vom Petersburger Hof-Kunstschmied Carl Peter Fabergé gefertigt.

1887 hatte es Zar Alexander III. seiner Gemahlin Maria Fjodorovna zu Ostern geschenkt.

"Unglaublichster aller Funde" McCarthy, der das Ei nach eigenen Angaben auf einem Küchentisch in einem kleinen Ort im Mittleren Westen in Augenschein genommen hat, bezeichnete es den Berichten zufolge als "unglaublichsten aller Funde". McCarthy kaufte das Fabergé-Ei im Auftrag eines privaten Sammlers an. Es soll Mitte April für einige Tage in London ausgestellt werden. Eier mit einer langen Geschichte

Fabergé-Eier sind heutzutage unbezahlbar. Die kleinen Schätze aus der Zarenzeit sind Sammlerobjekte und werden für Rekordsummen versteigert. Mit einem goldgeschmiedeten Hennen-Ei begann alles. Ostern ist das wichtigste Fest der orthodoxen Kirche Russlands und seit dem 17. Jahrhundert ist es Brauch sich zu dieser Gelegenheit ein geschmücktes Ei und drei Küsse zu schenken.

Zar Alexander III. beauftragte 1885 seinen Hofjuwelier Carl Fabergé ein ganz besonderes Ei für seine Frau zu kreieren. Die Begeisterung über dieses erste Werk war so enorm, dass daraus ein Brauch wurde und insgesamt 50 Eier hergestellt und am Russischen Hof verschenkt wurden. Mittlerweile sind über 42 dieser kaiserlichen Eier auf der ganzen Welt in Königshäusern, bei privaten Sammlern und Auktionshäusern verteilt.

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