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Deutschland-Urlaub: Die besten Tipps für Ausflüge und Kurztrips


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Diese Ausflugsziele in Deutschland sind noch echte Geheimtipps

Von t-online, sms

Aktualisiert am 26.09.2022Lesedauer: 5 Min.
Wasserkuppe und Rhönlandschaft: Hier bietet sich nicht nur eine Wanderung, sondern auch eine Ballonfahrt an.
Wasserkuppe und Rhönlandschaft: Hier bietet sich nicht nur eine Wanderung, sondern auch eine Ballonfahrt an. (Quelle: mkoenen79/Getty Images)
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Streiks, Flugstornierungen oder verlorene Koffer können Sie sich sparen: Machen Sie doch einfach Urlaub in Deutschland. Auch hier gibt es einiges zu entdecken.

Das Wichtigste im Überblick


Wer sich nach einer stressigen Reiseerfahrung in den Sommerferien für den Herbst erst einmal "Urlaub vom Urlaub" wünscht, für den gibt es Tipps. Es gibt zahlreiche mögliche Ausflüge und Kurztrips innerhalb des eigenen Landes, die sich perfekt für einen entspannten Herbst und Spätsommer eignen.

Schwäbisch-Fränkischer Wald: Vielfalt auf kleinem Raum

Der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald vor Stuttgart bietet eine vielfältige Landschaft mit Streuobstwiesen, Schluchten und Grotten sowie beruhigende Wälder auf geografisch kleinem Raum.

Das Gebiet lässt sich ideal per Fahrrad oder zu Fuß erkunden. Auch für Kulturinteressierte hat der Naturpark einiges zu bieten: Der von der Unesco als Weltkulturerbe ausgezeichnete Limes-Grenzwall zieht sich durch den Schwäbisch-Fränkischen Wald und ist ein lebendiges Geschichtsbuch für alle, die in die Römerzeit eintauchen möchten.

"Für ein ganz besonderes Erlebnis empfehle ich die Fahrt mit der Schwäbischen Waldbahn, einer altehrwürdigen Diesellokomotive, von Schorndorf nach Welzheim", rät die Reiseexpertin Birgit Dreyer der Ergo-Reiseversicherung.

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Moselregion: Weinprobe und Herbstidylle

Blick auf die Moselschleife: Vom steilsten Weinberg Europas aus ist die Aussicht am besten.
Blick auf die Moselschleife: Vom steilsten Weinberg Europas aus ist die Aussicht am besten. (Quelle: fokkebok/Getty Images)

Reisen Sie im Herbst passend zur Weinlese in die Moselregion, werden Sie nicht nur von leckeren Weinen empfangen. Die Landschaft verwandelt sich in dieser Zeit in eine idyllische Herbstkulisse.

Beim kleinen Örtchen Bremm windet sich die Mosel schließlich in eine besonders spektakuläre Schleife, die sich am besten vom Calmont aus bestaunen lässt. Mit 378 Metern Höhe und einer Steigung von etwa 65 Grad ist er der steilste Weinberg Europas.

Sie erreichen den Aussichtspunkt über den Calmont-Klettersteig zu Fuß oder mit dem Auto. Im Herbst können Sie dabei mit ein wenig Glück die Weinbauern bei der Lese antreffen.

Lausitzer Seenland: Wassersport im ehemaligen Braunkohlerevier

Wassersportfans kommen im Lausitzer Seenland auf ihre Kosten: Hier wurden ehemalige Tagebau-Gruben des Kohlebergbaus geflutet. Aus ihnen sind inzwischen idyllische Seenlandschaften entstanden, die rund um die Stadt Görlitz ganzjährige Aktiverholung bieten.

Auf einer Segeltour vom Senftenberger See über den Koschener Kanal zum Greifswalder See lässt sich der Landschaftswandel vom Wasser aus beobachten. Auch Angebote für Wasserski, Surfen, Rudern oder Paddeln finden sich dort.

"Wer lieber auf dem Trockenen bleibt, für den bietet das Lausitzer Seenland ebenfalls einiges: Auf der Seenland-Route, einem 186 Kilometer langen Fernradweg, lässt sich der eindrucksvolle Wandel vom Tagebau hin zum fertig gefluteten See auf fünf Tages-Etappen entdecken", so Birgit Dreyer.

Besonderes Highlight: Die Rakotzbrücke in Kromlau nahe der polnischen Grenze mit ihrem mystischen Flair.

Senftenberger See: Die Lausitzer Seenlandschaft ist einen Besuch wert.
Senftenberger See: Die Lausitzer Seenlandschaft ist einen Besuch wert. (Quelle: LianeM/Getty Images)

Siebengebirge: Von Drachenfels bis Petersberg

Ganz in der Nähe der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn finden Sie das Siebengebirge, das sich vor allem im Spätsommer und Herbst zum Wandern, für Radtouren oder auch einen Kurzurlaub lohnt.

Besonders sehenswert ist der Drachenfels, von dessen Plateau aus Sie eine tolle Aussicht über den Rhein, das Siebengebirge und bei guter Sicht sogar bis nach Köln haben. Die Burgruine selbst ist ebenso sehenswert und zur Stärkung bietet das Restaurant vor Ort Getränke und Speisen.

Auf dem Petersberg wartet hingegen ein wenig Geschichte auf Sie, während Sie in Königswinter und Bad Honnef Winzer der Region kennenlernen und leckere Weine probieren können.

Rhön: Ballonfahren im "Land der offenen Fernen"

Einmal im Leben Heißluftballon fliegen – für viele Menschen ein Traum, den man sich durchaus auch in heimischen Gefilden erfüllen kann.

Besonders gut funktioniert das in der Rhön. Die deutsche Mittelgebirgsregion im Grenzgebiet der drei Bundesländer Bayern, Hessen und Thüringen bietet gleich mehrere Startplätze für gemütliche Heißluftballonfahrten mit atemberaubenden Ausblicken.

"Besonders an einem strahlenden Herbsttag ist die Ballonfahrt zu empfehlen", so Birgit Dreyer. "Dann bietet sich ein unvergesslicher Blick über gleich drei Bundesländer, die in herbstlichen Farben erstrahlen."

In der Regel dauert eine solche Ballonfahrt rund anderthalb Stunden. Im Anschluss können Sie den Tag mit einer Wanderung abrunden. Beispielsweise wandern Sie auf der Strecke zur Spitze der 950 Meter hohen Wasserkuppe – der höchsten Erhebung Hessens.

Wutachschlucht: Der größte Canyon Deutschlands

Wutachschlucht: Für Wanderer ist dieser "größte Canyon Deutschlands" ideal.
Wutachschlucht: Für Wanderer ist dieser "größte Canyon Deutschlands" ideal. (Quelle: marako85/Getty Images)

Mitten im Hochschwarzwald finden Sie die Wutachschlucht. Die Wutach und ihre Nebenflüsse fließen dort an bis zu 170 Meter hohen Felswänden vorbei und bilden so eine beeindruckende Urlandschaft.

Die Schlucht gilt als der größte Canyon Deutschlands und ist am besten über eine fünfstündige Wanderung am Flussufer entlang zu erkunden. Sie kommen an rauschenden Wasserfällen und zerklüfteten Tälern vorbei, wenn Sie an der Schattenmühle starten und bis zur Wutachmühle wandern.

Wer mag, kann schließlich auch noch einen Abstecher zur Engeschlucht oder der Gauchachschlucht machen.

Ruhrgebiet: Radtour durch Industriekultur und Historie

Eine Fahrradtour entlang von Flüssen, durch grüne Wälder oder hügelige Landschaften haben vermutlich die meisten Radler schon einmal unternommen – warum also nicht einmal etwas anderes ausprobieren?

Die rund 700 Kilometer lange Route der Industriekultur in Nordrhein-Westfalen verbindet Bewegung mit Kultur und Geschichte. Auf verschiedenen Themenrouten können Radfahrer die Geschichte des Ruhrgebietes und dessen einzigartige Industriekultur kennenlernen – zentrale Anlaufstelle für Besucher ist das Unesco-Welterbe Zollverein in Essen.

"Wer einmal Lust auf eine Radtour der anderen Art hat, ist auf dieser Route richtig. Die Mischung aus Aktivität, Kultur und Geschichte macht sie zu einem besonderen Kurztrip-Erlebnis", weiß die Ergo-Reiseexpertin. "Alle, die länger als nur einen Tag die Industriekultur Nordrhein-Westfalens kennenlernen möchten, finden zahlreiche Unterkünfte für jeden Geldbeutel entlang der Strecke."

Zeche Zollverein: Im Ruhrgebiet gibt es Industriekultur und Historisches zu sehen.
Zeche Zollverein: Im Ruhrgebiet gibt es Industriekultur und Historisches zu sehen. (Quelle: trabantos/Getty Images)

Vorpommersche Boddenlandschaft: Perfekt für Tierbeobachtungen

Bei Zingst oder am Günzer See kommen vor allem im Spätsommer und Herbst Tierfreunde voll auf ihre Kosten. Denn dann treffen dort die Kraniche ein und rasten bis etwa Ende Oktober in der Boddenlandschaft.

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"Allein in der Region 'Darß-Zingster Boddenkette und Rügen' halten sich während der Hauptzeit der Kranichsaison rund 50.000 bis 60.000 der Großvögel auf, erklärt Günther Nowald, Leiter des Nabu-Kranichzentrums in Groß Mohrdorf in einem Bericht von "geo.de".

Besonders gut lassen sich die Tiere bei einer Radtour rund um den Aussichtspunkt Pramort auf Zingst beobachten. Ein weiterer guter Beobachtungspunkt ist der "Kranorama" am Günzer See.

Friedrichstadt: Grachtenfahrt durch das Venedig des Nordens

Wer bei Grachtenfahrten ausschließlich an Venedig oder Amsterdam denkt, irrt: Auch in Norddeutschland ist das möglich, genauer gesagt in Friedrichstadt, einem idyllischen Städtchen in Schleswig-Holstein, das auch als "Venedig des Nordens" oder "Klein-Amsterdam" bezeichnet wird.

Friedrichstadt: Hier kommt mitten in Norddeutschland Venedig-Feeling auf.
Friedrichstadt: Hier kommt mitten in Norddeutschland Venedig-Feeling auf. (Quelle: artas/Getty Images)

Im Ausflugsboot geht es gemütlich über die Wasserstraßen des Ortes und ein Stück die Treene – ein kleiner Nebenfluss der Eider – entlang. Dabei lässt sich die Kulisse des knapp 400 Jahre alten Städtchens aus anderer Perspektive bestaunen.

Zur Stärkung danach warten zahlreiche Fischbrötchenstände und urige Restaurants auf die Besucher. Einen Tipp für Verlobte hat Dreyer auch: "Wer noch nach einem romantischen und besonderen Ort für seine Trauung sucht, wird auf einem der Grachtenschiffe fündig: Hier können sich Paare in idyllischer Umgebung direkt auf dem Wasser das Ja-Wort geben."

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Verwendete Quellen
  • Pressemitteilung Ergo-Reiseversicherung: "Fünf (Geheim-)Tipps für Ausflüge und Kurztrips in Deutschland"
  • geo.de: "Vorpommersche Boddenlandschaft: Der Nationalpark ist das perfekte Ziel für Tierbeobachtungen"
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