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Rab ist eine Insel der GlĂŒcklichen

srt, Simone F. Lucas

Aktualisiert am 08.04.2014Lesedauer: 5 Min.
Ein Strand auf Rab lÀdt zum Baden und Schnorcheln ein.
Ein Strand auf Rab lÀdt zum Baden und Schnorcheln ein. (Quelle: TVB Rab/SRT-bilder)
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Es muss schon etwas Besonderes dran sein an dieser kleinen Insel Rab in der Kvarner Bucht, dass sich gleich zwei Könige fĂŒr sie interessierten. Liechtensteins König Alois war von Rab so bezaubert, dass er unterhalb der Altstadt eine Promenade in den Fels schlagen ließ. 1936 war die Insel Schauplatz eines Skandals, der die Welt bewegte: Edward VIII. ging mit seiner Wallis an Land, um in der Bucht Kandarola eher unköniglich nackt zu baden. Dem blaublĂŒtigen Nacktbader folgten die FKK-Touristen, doch die werden weniger. Denn die Insel in Kroatien hat auch fĂŒr Kultur- und Naturinteressierte viel zu bieten. Sehen Sie Rab auch in unserer Foto-Show.

Doch bei der Ankunft mit der FĂ€hre zeigt sich die Insel erst einmal von ihrer schroffen Seite, kahl und karg wie eine Mondlandschaft. Die andere, die grĂŒne Seite, verbirgt sich hinter einer Felskuppe. Der erste Eindruck: ein HĂ€usermeer im GrĂŒnen. Der Bauboom hat in Barbat zu einem Siedlungsbrei gefĂŒhrt wie man ihn ĂŒberall in Europa kennt, gesichtslose Bauten, fantasielos in die Landschaft gestellt, viele davon "Apartemani", Ferienwohnungen. Wer die hinter sich lĂ€sst, der kann aufatmen und feststellen, dass Rab seinem Namen "grĂŒne Insel" doch noch gerecht wird.

Venezianische PalÀste, Boutiquen und Cafés zwischen Palmen

Der Weg zur Altstadt fĂŒhrt durch Weinberge und Wiesen, vorbei an Olivenhainen, an Obst- und GemĂŒsegĂ€rten. Und grĂŒn ist auch die Stadt Rab mit ihren Palmen und Parks. In die schöne Innenstadt, die sich wie ein Schiffsbug ins Meer schiebt, kommt man mit dem Auto nur nach Passieren einer Schranke. Kein Durchgangsverkehr soll den Eindruck der Altstadt mit den venezianischen PalĂ€sten und den schlanken KirchtĂŒrmen stören. Und wirklich: Hier ist Rab ein stĂ€dtebauliches Juwel, klein und kompakt.

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Zwischen der alten Stadtmauer und dem Meer spielt sich das Leben in drei Gassen ab, die erfĂŒllt sind vom Duft des Mittelmeers und vom LĂ€rm feiernder Menschen. Boutiquen drĂ€ngen sich hier, Restaurants, Bars, KĂŒnstlerateliers, Friseure und Eisdielen. Das EiscafĂ© Biser ist mit Sicherheit eines der schönsten der Kvarner Bucht, es residiert in einem der Palazzi, die das Bild des alten Rab prĂ€gen. Auch das Hotel Arbiana ist in einem schön restaurierten Palast untergebracht. Vom sĂ€ulenverzierten Balkon schaut man hinunter auf die Promenade und gradewegs hinein ins Innenleben der kleinen Passagierschiffe, die hier vor Anker liegen.

Steiler Aufstieg wird mit toller Aussicht belohnt

Der Aufstieg auf den Campanile ist am Morgen am wenigsten schweißtreibend. Ganze Familien wollen hoch hinauf, um auf Rab hinunterzuschauen. Es geht steil nach oben, und die letzten Treppenstufen sind nichts fĂŒr Leute mit Höhenangst. Zu viel gegessen haben sollte man nicht, wenn man ganz oben durch die niedrige Öffnung auf die Balustrade will. Sonst könnte es einem gehen wie Pu, dem BĂ€r, der nach ausgiebigem Honiggenuss in der TĂŒr stecken blieb. Wer es schafft, hinauszuklettern, ohne sich den Kopf anzustoßen, den erwartet der schönste Rundblick auf eine grĂŒne Insel, denn seine steingraue Seite zeigt Rab von dort oben nicht.

Baden vor historischer Kulisse

Von der königlichen Promenade fĂŒhren Stufen hinunter ins Meer. Dort kann man wunderbar schwimmen, die Altstadt im Blick. Auf der Promenade flanieren Einheimische und Touristen, daneben haben Familien ihre Badesachen ausgebreitet. Und am Abend sitzen PĂ€rchen auf der Treppe um zuzuschauen, wie die Sonne golden ins Meer taucht.

Nedjeljko Meklic, Tourismusdirektor von Rab, hat seiner Meinung nach den schönsten Job der Welt. "Viel Landschaft" gebe es auf dieser kleinen Insel, sagt der Mann mit dem freundlichen LĂ€cheln im runden Gesicht und fĂ€hrt seine GĂ€ste die steile Straße hinauf auf den höchsten Berg, den Kamenjak. Von dort oben, wo in einer von der Bora zerzausten Natur neben Handymasten Tausende von SteinmĂ€nnern stehen, blickt man hinunter auf das Meer, das mit tintenblauen Fingern in den aschgrauen Karst greift - und sieht Titos GefĂ€ngnisinsel Golj. Oder man schaut hinunter nach Rab, das von dort oben aussieht wie ein Schiff, das gerade auslĂ€uft zur großen Fahrt.

Radeln und Wandern im ausgedehnten Steineichenwald

Weiter geht die Rundreise zum ausgedehnten Steineichenwald mit seinen Rad- und Wanderwegen. Piktogramme weisen Aktivurlaubern den Weg. In der Gostiona Gozinka an der Bucht von Kampor, wo sich am Waldrand ein paar Nackte auf den Felsen sonnen, freut sich Wirtin Katarina ĂŒber die GĂ€ste und tischt auf, was KĂŒche und Keller hergeben. Der Tourismusdirektor strahlt: "Das ist Raber Gastfreundschaft." Dann lobt er den fangfrischen Fisch auf seinem Teller und den herbfruchtigen Wein in seinem Glas. Viel mehr braucht es nicht zum InselglĂŒck. Vielleicht noch einen Sandstrand, breit und ungefĂ€hrlich? Auf Rab gibt es auch den - bei Lopar. Jetzt, bei Ebbe, könnte man kilometerweit hineinlaufen ins Meer. FĂŒr Kinder ist dieser Strand eine Mega-Sandkiste, noch dazu mit Wasser. Ein Paradies fĂŒr Burgenbauer und (Sand-)KuchenbĂ€cker.

Wein, Honig und Olivenöl sind die kulinarischen SchÀtze von Rab

Franjo Juresas hat wenig ĂŒbrig fĂŒr Sand, umso mehr fĂŒr Wein. Der 38-JĂ€hrige mit einem Ring im Ohr wirkt so gar nicht wie ein Mann vom Land. Das "Weinmachen", sagt er, habe er vom Opa gelernt. 1000 Liter Wein produziert das Weingut in einem guten Jahr, und der Wein "schmeckt wie der Jahrgang, da wird nichts manipuliert". Die Weine reifen ein Jahr lang in 25-Liter-EichenfĂ€ssern aus Slowenien. Im SpĂ€tsommer warten die leeren FĂ€sser schon wieder auf den neuen Wein.

Auch Matija Kastelan arbeitet auf dem Land und möchte dort seine Zukunft gestalten. Die Familie des 24-JĂ€hrigen hat sich auf Bio-Produkte auf der Basis von Honig und Olivenöl spezialisiert. Immerhin hatte schon der Urgroßvater seine eigenen Bienenvölker. Urenkel Matija ist Herr ĂŒber 110 Bienenstöcke, die er immer wieder versetzt, auch aufs Festland, damit die Bienen eine reiche Ernte einfahren können. Keine leichte Arbeit sei das, sagt der junge Unternehmer, der seine Bio-Produkte am liebsten europaweit vermarkten wĂŒrde und eine entsprechende Verkaufsplattform plant. Schließlich sei die Natur nicht jedes Jahr gleich - nicht einmal auf Rab, der Insel der GlĂŒcklichen.

Informationen ĂŒber Rab

Anreise: Mit dem Auto ĂŒber Salzburg, Tauern- und Karawankentunnel, Kranj und Ljubljana bis nach Rijeka und auf der KĂŒstenstraße bis Jablanac. Von dort in 15 Minuten mit der FĂ€hre nach Rab (hin und zurĂŒck 18,50 Euro).

Übernachten: Überall auf Rab gibt es Apartemani zu gĂŒnstigen Preisen. Besonders familienfreundlich sind die Hotels beim Sandstrand von Lopar. Schön und zentral ist das Hotel Arbiana in der Altstadt von Rab (www.arbianahotel.com).

Essen & Trinken: In der Altstadt gibt es viele Restaurants. Essen mit Aussicht bietet die Gostiona Gzonka in Kampor: www.rab-gozinka.com, und am Rand des Kamenjak das gleichnamige Restaurant: www.kamenjak-rab.com. In beiden HĂ€usern kann man auch ĂŒbernachten. Bioprodukte kann man bei Natura Rab an der Straße von Barbat nach Rab kaufen und den HeilkrĂ€utergarten besichtigen: www.natura-rab.hr/de.

Bezahlen: Kroatien ist zwar seit 2013 Mitglied der EU, hat aber noch seine eigene WĂ€hrung, die Kuna. Ein Euro entspricht etwa 7,66 Kuna.

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Tipp: Es gibt viele Feste und Veranstaltungen auf Rab. Besonders romantisch ist die Rabska Fjera, das Mittelalterfest zu Ehren König Ludwigs des Großen und des Schutzheiligen Christophorus vom 25. bis 27. Juli: www.fjera.hr.

Allgemeine Information: Tourismusverband der Stadt Rab, TRg. Municipium Arba 8, 51280 Rab, Tel. 00385/51/724064, tzg-raba@ri.t-com.hr, www.tzg-rab.hr

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