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Null-Stern-Hotel in der Schweiz: Ein Doppelbett in freier Natur


Wo ein "Doppelzimmer" ohne Toilette 326 Euro kostet

  • Manfred Schäfer
Von Manfred Schäfer

Aktualisiert am 24.07.2017Lesedauer: 2 Min.
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Ein Doppelbett, umgeben von der Schweizer Bergwelt – so sieht das Null-Stern-Hotel im Safiental aus.
Ein Doppelbett, umgeben von der Schweizer Bergwelt – so sieht das Null-Stern-Hotel im Safiental aus. (Quelle: Atelier für Sonderaufgaben/Null Stern)
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Wände und Dach? Überflüssig! Das 2016 eröffnete Null-Sterne-Hotel im Schweizer Safiental besteht nur aus einem Doppelbett. Der ideale Rückzugsort für Naturverbundene. Und der ist auf Wochen ausgebucht. Ein paar Eindrücke vom ungewöhnlichsten Hotelzimmer der Schweiz präsentieren wir Ihnen in unserer Foto-Show.

Nicht vom Zelten oder wild Campen ist die Rede, sondern vom Schlafen im richtigen Hotelbett – jedoch ohne Wände und Dach über dem Kopf. Dafür mit einem privatem Butler. Das "Null-Stern-Hotel“ der Brüder Frank und Patrik Riklin hat im Sommer 2016 im Graubündner Safiental eröffnet, mitten in den Schweizer Alpen. 2017 können Sie das Projekt nun als erweiterte "Null-Stern-Suite" mit Tresorfach und analogem Fernseher auf dem Gipfel Göbsi (1.200 m) bei Gonten buchen. Eine Dusche oder Toilette bekommen Sie dazu aber immer noch nicht.


Null-Stern-Hotel im Schweizer Safiental

Dieses Null-Stern-Hotel kommt ganz ohne Wände und einem Dach aus. Gäste finden lediglich ein Doppelbett vor.
Die Unterkunft der etwas anderen Art befindet sich im Schweizer Safiental und wurde vor kurzem eröffnet.
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Eine Nacht unter freiem Himmel für 326 Euro

Im vergangenen Jahr kostete die skurrilste Übernachtungsmöglichkeit der Schweiz 250 Franken pro Nacht. Dieses Jahr wurde der Preis mit 295 Franken ein wenig erhöht, das sind rund 326 Euro. Das Bett ist trotzdem so gut wie ausgebucht. Das "Null-Stern"-Bett ist nur bei trockener Witterung aktiv. Bei Regen steht das Doppelbett im Standby-Modus, überdeckt mit einer Schutzplane. Die Gäste übernachten dann in der rund 100 Meter vom Bett entfernten Alphütte. Das ungewöhnliche Nachtlager ist derart angesagt, dass etliche Reservierungenn vorliegen. Weil das Bett so ein Erfolg ist, laufen für 2018 Verhandlungen für neue Standorte.

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Idee stammt von Schweizer Künstlern

Hinter dieser verrückten Idee stecken die Ostschweizer Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin, in Kooperation mit dem Tourismusverband Safiental. Geeignet ist die etwas andere Form des Landurlaubs für all diejenigen, die gerne in der freien Natur übernachten möchten. Während anderswo möglichst viele Hotel-Sterne angestrebt werden, tritt das "Null-Stern-Hotel" den Weg in genau die andere Richtung an. Was nicht bedeutet, dass Gäste auf Service und Komfort verzichten müssen. Im Gegenteil: Die Zahl Null verkörpert die Freiheit und die Unabhängigkeit, den Luxus neu zu definieren.

Sollte das Wetter nicht mitspielen, gibt es in der Nähe einen Stall. Dieser kann als Rückzugsort und Umkleide genutzt werden. Zusätzlich steht eine starke Taschenlampe zur Verfügung und es gibt einen mit Wasser gefüllten Krug für die Morgentoilette. Duschen können die Gäste nicht, aber 5 Gehminuten entfernt bietet die Alphütte ein WC.

Der Hotelier ist die Bevölkerung

Um das Wohlergehen des Gäste kümmert sich die Gemeinde. Je nachdem, wer gerade zur Verfügung steht, übernimmt die Rolle des Gastgebers. Mal ist es eine Mitarbeiterin der Gemeinde, mal ein Landwirt, der Kaffee am Bett serviert. Das teure Vergnügen bietet freie Sicht auf die Bergwelt – und mit etwas Glück auf einen sternenklaren Himmel.

Die Zwillingsbrüder sind keine Unbekannten. Von 2008 bis 2010 boten sie bereits Übernachtungen in einer Luftschutzanlage der St. Gallener Gemeinde Sevelen an und sorgten damit weltweit für Furore. Sie sind somit die Begründer des Null-Stern-Hotelkonzeptes, das sie "Null Stern – the only star is you" nennen. Jahre später nun der Sprung vom Bunker aufs Land: Ohne Immobilie, ohne Wände und ohne Dach. Eine Verbindung gibt es dennoch – das Bett stammt aus dem ehemaligen Null-Stern-Hotelbetrieb.

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