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Auf diesen Märkten können Sie noch Schnäppchen finden

Tinga Horny, SRT

Aktualisiert am 12.02.2019Lesedauer: 4 Min.
Old Spitalfields Market: Der Markt befindet sich in einem viktorianischen Backsteingebäude und bietet neben Luxusprodukten auch Secondhand-Mode an.
Old Spitalfields Market: Der Markt befindet sich in einem viktorianischen Backsteingebäude und bietet neben Luxusprodukten auch Secondhand-Mode an. (Quelle: I-Wei Huang/getty-images-bilder)
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Kaum zu glauben, aber es gibt sie noch: Die Londoner Märkte, auf denen Sie leckeres Essen, Trödelware und Selbstgemachtes für wenig Geld kaufen können. Wir verraten, wo Sie zu finden sind.

Das Wichtigste im Überblick


Über wie viele Märkte London genau verfügt, lässt sich nur schätzen. Jedes Viertel hat mindestens einen. Bei 32 Stadtbezirken macht das also ebenso viele Markthallen beziehungsweise -plätze. Mobile Bauernmärkte und kleinere Flohmärkte sind in dieser Rechnung nicht enthalten.


Auf diesen Märkten können Sie noch Schnäppchen finden

Covent Garden: In den Markthallen von Covent Garden haben sich in den letzten Jahren immer mehr Restaurants und Cafés eingerichtet.
Portobello Market: Der Portobello Market bietet neben Antikwaren auch immer mehr Produkte für Touristen an – und passt sich so seinem Klientel an.
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Mehr als nur Portobello Road und Covent Garden

Seit Generationen bekannt sind der Antikmarkt an der Portobello Road im schicken Notting Hill und die Markthalle von Covent Garden im Stadtzentrum, wo einst frisches Obst und Gemüse verkauft wurden.

Beide Standorte zählen unverändert zu den Publikumsmagneten. Aber sie haben sich den Bedürfnissen ihrer Klientel angepasst. Das heißt, in der Portobello Road werden schon lange nicht mehr nur alte Objekte gehandelt, sondern auch Souvenirs und typisch britische Mode. Und da Bummeln bekanntermaßen immer hungrig macht, gibt es jede Menge Imbissstände.

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Auch die klassizistische Markthalle von Covent Garden hat sich mit Cafés, Boutiquen und Restaurants auf internationale Gäste eingerichtet. Bei gutem Wetter ziehen zudem auf dem Vorplatz Straßenkünstler Trauben von Menschen an. Wem jedoch der Sinn nach mehr lokalem Flair steht, der sieht sich in anderen Vierteln um.

Alfies Antique Market – Revier für Trödeljäger

Im Viertel Lisson Grove ist der Name bereits Programm. Mehr als 100 Antiquitätenhändler bieten in einem restaurierten Art-Déco-Gebäude ihre Waren an. Das ehemalige Kaufhaus an der Ecke Church Street und Cosway Street ist heutzutage vor allem ein Treffpunkt für Jäger und Sammler, die sich für Kunstgewerbe, Möbel, Schmuck und Mode aus dem frühen 20. Jahrhundert interessieren.

Im Vergleich zu anderen Märkten in der Stadt ist Alfies Trödelmarkt mit seinem Gründungsjahr 1976 noch relativ jung. Konzipiert wurde er vom Unternehmer und Antiquitätenhändler Bennie Gray, der gleich um die Ecke im gutbürgerlichen Viertel Marylebone aufwuchs. Rund um Alfies laden inzwischen weitere Geschäfte und Cafés zum Schlendern ein. Mit diesem gehobenen Trödelmarkt gelang es Gray, die ehemals etwas vergessene Ecke aufzuwerten.

Alfies Antique Market: 13-25 Church Street, Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, U-Bahnstation Marylebone

Borough Market: Frisches Brot, ausgefallene Gewürzmischungen und viele Imbisse. Der Markt bietet für Feinschmecker einiges zu kosten und auszuprobieren.
Borough Market: Frisches Brot, ausgefallene Gewürzmischungen und viele Imbisse. Der Markt bietet für Feinschmecker einiges zu kosten und auszuprobieren. (Quelle: Atlantide Phototravel/getty-images-bilder)

Borough Market – Paradies für Gourmets

Wer nach dem Besuch der Tate Modern oder einem Spaziergang entlang der Themse-Promenade an der so trendigen Southbank Hunger bekommt, schlägt am besten den Weg zum Borough Market unter den Pfeilern der London Bridge ein. Mindestens seit dem Jahr 1014 werden an dieser Stelle Lebensmittel gehandelt.

Inzwischen hat sich der Viktualienmarkt zu einem Schlaraffenland für Feinschmecker gewandelt, mit einer riesigen Käseauswahl, ausgefallenen Brotsorten, Wein, Tee und exotischen Gewürzen. Zudem gibt es eine Imbisszone, in der praktisch alle Spezialitäten der Welt angeboten werden, von Falafel, über äthiopische Gerichte, indische Currys, asiatische Nudelsuppen, bis zu karibischen Fleischspeisen.

Borough Market: 8 Southwark Street, Montag bis Donnerstag 10 bis 17 Uhr, Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag 8 bis 17 Uhr, U-Bahnstation London Bridge

Brick Lane Market – Basar mit Punkflair und Orientnote

Flohmarktformat hat dieser Sonntagsmarkt, der in einem der derzeit trendigsten Viertel im Londoner East End, in Shoreditch, liegt. Ehemals das bunte Viertel der Immigranten und Künstler, die an vielen Mauern mit ihren Graffitis kreative Duftmarken gesetzt haben, gehört der Kiez wegen seiner Nähe zum Finanzzentrum mittlerweile zu den heiß begehrten Wohnlagen.

Brick Lane Market besteht aus mehreren Einzelmärkten, die sich entlang der gleichnamigen Straße sowie ihren Seitengassen erstrecken. Überdacht ist der sogenannte Backyard Market mit überwiegend Kunstgewerbe. Auf der Straße hingegen wird alles verkauft, was nicht niet- und nagelfest ist: Ramsch, Second-Hand-Kleidung, Selbstgemachtes, gebrauchte Küchensachen, billiger Schmuck: Dazwischen raucht und zischt es, weil Imbisshändler in riesigen Pfannen rühren und wenden, um Eintöpfe, Reisgerichte und andere warme Snacks anzubieten.

Brick Lane Market: die gesamte Brick Lane, Sonntag 10 bis 17 Uhr, U-Bahnstation Aldgate East

Broadway Market – bunter Hipster-Treff

Noch in den 1990er Jahren wären nur wenige auf die Idee gekommen, Londons Osten zu erkunden. Zu unsicher, zu runtergekommen. Doch bereits im Vorfeld zu den Olympischen Spielen 2012 war zu erahnen, dass sich das einmal ändern würde. Künstler und Galerien gehörten zu den Ersten, die auf der Suche nach bezahlbarem Raum in Hackney fündig wurden. Hoxton Square wurde Trend.

Aber auch ein Markt trug maßgeblich dazu bei, die Gegend zu gentrifizieren. Bereits 2004 hauchte die örtliche Kommune dem geschlossenen Broadway Market wieder Leben ein und landete damit einen großen Erfolg. Seitdem trifft sich am Broadway samstags alles, was hip und zahlungskräftig ist, um sich mit Bio-Gemüse, Öko-Brot und nachhaltig produziertem Fleisch einzudecken. Dabei trinken die Besucher noch einen handgefilterten Kaffee an der Ecke und schwatzen mit dem Nachbarn, der hier auch einkauft. Inzwischen beschränken sich die mehr als hundert Stände nicht mehr nur auf Lebensmittel, sondern bieten neben Büchern auch Vintage-Mode und originelle Geschenke an.

Broadway Market: Broadway Market, Samstag 9-17 Uhr, U-Bahnstation Bethnal Green

Stand am Spitalfields Market: Neben dem Old Spitalfields Market bieten junge Designer ihre Kreationen an.
Stand am Spitalfields Market: Neben dem Old Spitalfields Market bieten junge Designer ihre Kreationen an. (Quelle: Richard I'Anson/getty-images-bilder)

Old Spitalfields Market/Spitalfields Market – Luxus plus Tand

Noch ein Markt in Ost-London lockt Besucher an. Der alte Spitalfields Market befindet sich in einem sehenswerten viktorianischen Backsteingebäude mit Geschäften, die vor allem Luxusprodukte – von handgemachten Schuhen und Taschen bis zu feinsten Kaschmirschals – anbieten. Innerhalb des Atriums warten wechselnde Stände auf Kundschaft. Alte Vinylscheiben, antiquarische Bücher, aber auch Second-Hand-Mode sowie Kunstgewerbe werden angeboten.

Wem die rund 60 Läden und Buden nicht genügen, der begibt sich zu Spitalfields Market, einer modernen überdachten Glaskonstruktion gleich nebenan und in unmittelbarer Nähe zur Bahnstation Liverpool, wo junge Designer ihre selbstgemachten Produkte anbieten.

Old Spitalfields Market: 16 Horner Square, Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag 11 bis 17 Uhr, Sonntag 10 bis 17 Uhr, U-Bahnstation Liverpool Street

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Von Sandra Simonsen
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