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La RĂ©union ist ein StĂŒck Europa im Indischen Ozean

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 03.12.2015Lesedauer: 4 Min.
La RĂ©union gehört zu Frankreich und ist somit der sĂŒdlichste Punkt Europas.
La RĂ©union gehört zu Frankreich und ist somit der sĂŒdlichste Punkt Europas. (Quelle: IRT/S. Gelabert/dpa-tmn-bilder)
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Vulkane, RegenwĂ€lder, WasserfĂ€lle - La RĂ©union, die französische Vulkaninsel im Indischen Ozean, ist vor allem Trekkingfans und Abenteuersportlern ein Begriff. Dabei lĂ€sst sich das besondere Eiland auch auf gemĂŒtliche Art entdecken. Schauen Sie sich die Insel auch in unserer Foto-Show an.

"Wo liegt das noch mal?" Wer schon einmal nach La RĂ©union geflogen ist, dĂŒrfte diese Frage kennen. Vielen ist die paradiesische Vulkaninsel im Indischen Ozean unbekannt. Dabei gehört La RĂ©union zu Frankreich und ist somit der sĂŒdlichste Punkt Europas. Die Insel ist rund 10.000 Kilometer von Deutschland entfernt und liegt etwa 800 Kilometer östlich von Madagaskar. Dennoch braucht man fĂŒr sie kein Visum, sondern kann mit dem Personalausweis einreisen. Touristen benötigen keine Impfungen, nicht mal einen Steckdosenadapter. Hotels und Restaurants haben europĂ€ische Standards, die Straßen sind gut geteert, und das Zahlungsmittel ist der Euro.

Die StrĂ€nde von Mauritius sind weißer

Sogar PalmenstrĂ€nde hat die Insel. Doch sind diese nicht so weiß, lang und vor allem nicht so bekannt wie die auf der Nachbarinsel Mauritius - von der sich La RĂ©union auch dadurch unterscheidet, dass es von Deutschland aus keine DirektflĂŒge gibt. Deshalb ist La RĂ©union bis heute eher ein Geheimtipp fĂŒr abenteuerlustige Wanderer. Aber nicht nur Trekkingfans kommen zwischen den steilen Bergketten, Vulkankratern, gigantischen WasserfĂ€llen und dschungelhaften Talkesseln auf ihre Kosten. Wer bei der Erkundung der seit 2010 zum Unesco-Weltnaturerbe gehörenden Insel nicht ins Schwitzen kommen möchte, bucht zum Beispiel einen Helikopterflug.

Start ist bei Saint-Gilles-les-Bains. Ein letzter Blick auf den Indischen Ozean, und schon geht es Richtung Inselinneres. ZunĂ€chst Ă€hnelt die Landschaft den bayerischen Voralpen. Dann folgt eine Gebirgskette, und plötzlich taucht man in eine Welt ein, die eher an einen Mix aus Spielbergs "Jurassic Park" und Tolkiens Mordor aus dem Film "Herr der Ringe" erinnert. Steil fallen dicht bewachsene Klippen hunderte Meter in die Tiefe. Tosende WasserfĂ€lle, Urwald und schroffes Zickzack-Gebirge, tiefgrĂŒn und mit scharfen Kanten, prĂ€gen die grĂŒnen Talkessel Cirque de Mafate und Cirque de Salazie.

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Kulinarisch: Kochkurse und GewĂŒrzgĂ€rten

Vorbei am 3071 Meter hohen und alles ĂŒberragenden Piton des Neiges fliegt man in den nicht weniger beeindruckenden Talkessel von Cilaos. So heißt auch das zentrale Bergdorf in dem mĂ€chtigen Vulkankrater von fĂŒnf Kilometern Durchmesser. Es ist einer der abgelegendsten Orte auf La RĂ©union. ReisefĂŒhrer Pascal ZancopĂ© fĂŒhrt seine Gruppe in die Pension "Le Tapacala" im Nachbarort Ilet Ă  Cordes, wo Mickael Gonthier und seine Frau Raymonda den GĂ€sten einen kreolischen Kochkurs am Holzfeuer geben. In der rĂ©unionesischen KĂŒche kommt die ganze Vielfalt der Völkermischung mit tausenden exotischen GenĂŒssen zur Geltung. Sie ist an Farbenpracht und Geschmacksrichtungen kaum zu ĂŒbertreffen, wie auch Abdou in seinem urigen Restaurant "QG" in Plaine des Cafres zeigt. Seine SpezialitĂ€t ist Zicklein in Vanille-Soße.

WĂ€hrend die Liebe zur Insel bei Abdou durch den Magen geht, geht sie im "Garten der DĂŒfte und GewĂŒrze" ("Jardin des Parfums et des +pices") bei Saint Philippe im SĂŒden der Insel gewissermaßen durch die Nase. Mehr als 180 GewĂŒrzsorten und knapp 1500 Pflanzenarten sind hier auf drei Hektar zu sehen. Stolz erheben sich bis zu 250 Jahre alte Litschi- und MangobĂ€ume im Garten. Pascal weist auf Orchideen, HeilkrĂ€uter und GewĂŒrze hin. Er kennt sie fast alle, weiß zu jeder Pflanze eine Geschichte. Es riecht nach Nelken, Kardamom, Mango, Zimt, Bananen, Muskatnuss, Ananas, Kaffee und nach Vanille.

Die Vanille-Insel

"La RĂ©union wurde zu Beginn der Kolonisierung im frĂŒhen 19. Jahrhundert auch die Ile Bourbon genannt - die Vanille-Insel", erklĂ€rt ReisefĂŒhrer Pascal. Neben Zuckerrohr gehört die Vanille immer noch zu den wichtigsten Anbauprodukten auf der Insel. "Zusammen mit der Vanille von Tahiti gilt unsere Bourbon-Vanille als die beste der Welt", versichert Pascal.

SpektakulĂ€r fĂŒhrt der Weg zum 2621 Meter hohen Piton de la Fournaise durch die Lava- und Aschefelder des Paline des Sables, deren Farben von Hellbraun bis Tiefschwarz in der Sonne glĂ€nzen. Der Piton de la Fournaise ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Vom Aussichtspunkt Pas de Bellecombe bietet sich ein traumhafter Blick auf den Vulkan, der durchschnittlich alle zwei Jahre ausbricht. Von der Lava geht jedoch kaum Gefahr aus, da sie aufgrund der GelĂ€ndestruktur immer zur abgeschiedenen Meerseite hinunterlĂ€uft.

Ausbruch im Jahr 2004

Langsam fĂ€hrt Pascal mit seinen GĂ€sten jenen "Le Grand BrĂ»lĂ©" ("Die große Verbrennung") ab, wie der KĂŒstenabschnitt heißt, der immer wieder von heißen Lavamassen verbrĂŒht wird. "Die Ă€lteren LavagĂŒsse sind heller und bereits von erster Vegetation ĂŒberzogen. Die jĂŒngsten sind noch schwarz", erklĂ€rt Pascal. Bei einem Ausbruch im Jahr 2004 entstand ein unterirdischer Lavatunnel von vier Kilometern LĂ€nge, den Touristen mit speziell ausgebildeten FĂŒhrern wie Julien Dez sogar besichtigen können. Immer wieder weist Julien in der Dunkelheit mit seiner Stirnlampe auf skurrile Lavaformationen hin. Eine faszinierende Insel, sogar unter der Erde. FĂŒr solche Entdeckungstouren muss man aber schon aktiv sein - eben wie der Vulkan Piton de la Fournaise. Erholen kann man sich danach immer noch an den schönen StrĂ€nden der Nachbarinsel Mauritius.

Weitere Informationen

  • Anreise: Von Deutschland gibt es keine DirektflĂŒge nach La RĂ©union. Air Mauritius und Air France fliegen mit gut abgestimmten Umsteigezeiten von verschiedenen deutschen FlughĂ€fen ĂŒber Paris auf die Insel. FĂŒr die Einreise genĂŒgt bei EU-BĂŒrgern ein Personalausweis oder Reisepass.
  • Wetter: Das Klima ist ganzjĂ€hrig subtropisch. Von Mai bis Oktober ist es mild und trocken, von November bis April eher feucht-warm.
  • Noch mehr Infos: Fremdenverkehrsamt der Insel La RĂ©union, GĂŒterplatz 6, 60327 Frankfurt, Tel.: 069/97323171-0, E-Mail: insel-la-reunion@reunion.fr, Internet: www.insel-la-reunion.com
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