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Schrecken Risikogebiete Reisende noch ab?

Von dpa-tmn
04.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Reisen in Corona-Zeiten: Die Ausrufung von Risikogebieten fĂŒhrt bei vielen Reisenden zu Unsicherheiten.
Reisen in Corona-Zeiten: Die Ausrufung von Risikogebieten fĂŒhrt bei vielen Reisenden zu Unsicherheiten. (Quelle: YAY Images/imago-images-bilder)
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Die Infektionszahlen steigen

Inzwischen hat man sich daran gewöhnt: Jeden Freitag weist die Bundesregierung neue LĂ€nder als Hochrisikogebiete aus, andere werden von der Liste entfernt. Die Liste der LĂ€nder, fĂŒr die eine coronabedingte Reisewarnung besteht, wird lĂ€nger und lĂ€nger.


Diese Reiseziele zÀhlen zu den Hochrisikogebieten

Belgrad: Serbien gilt als Hochrisikogebiet in der Corona-Pandemie
Port-au-Prince, Haiti: Seit Anfang August zÀhlt das Urlaubsziel zu den Hochrisikogebieten.
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Diese Auswirkungen haben Reisewarnungen auf die Urlaubsbuchung

Aber erreicht das die Menschen ĂŒberhaupt noch, wenn Sieben-Tage-Inzidenzen in der Heimat Ă€hnlich hoch sind wie im Ausland? Und sich Bahnfahren oder Einkaufen beinahe genauso gefĂ€hrlich anfĂŒhlt wie eine Urlaubsreise?

FĂŒr die Reisebranche beantwortet Kerstin Heinen vom Deutschen Reiseverband diese Frage ganz klar mit Ja: "Immer wenn etwas verĂ€ndert wird, fĂŒhrt das grundsĂ€tzlich zu Verunsicherung." Menschen buchen dann laut Heinen verhaltener oder wenden sich hĂ€ufiger mit RĂŒckfragen an die Veranstalter. Außerdem wĂŒrden Reisen kurzfristiger gebucht. "Das haben wir im vergangenen Jahr gesehen und das wird sich auch in diesem Jahr fortsetzen", sagt Heinen.

Im Urlaub ist man den örtlichen UmstÀnden ausgesetzt

Karolina Wojtal vom EuropÀischen Verbraucherzentrum erkennt zudem sehr wohl einen Unterschied zwischen der Urlaubsreise und den alltÀglichen Erledigungen am Wohnort: Zu Hause könne man sich entscheiden, wie frei man sich bewegen möchte. Ob man öffentliche Verkehrsmittel nutzt oder das eigene Auto oder Rad.

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Bei einer Reise allerdings sei man mehr oder weniger den UmstĂ€nden vor Ort ausgeliefert – dort gebe es eine vorgefertigte Anreise- und Unterkunftssituation.

Kriterien zu Ausschreibungen eines Hochrisikogebietes

Doris Berve-Schucht vom Bundesgesundheitsministerium warnt außerdem davor, das Infektionsrisiko nur vom Wert der Sieben-Tage-Inzidenz abzuleiten. Das sei epidemiologisch weder sinnvoll, noch zielfĂŒhrend.

In die Analyse und Entscheidung der Bundesregierung ĂŒber die Ausweisung von Hochrisikogebieten flössen neben quantitativen Daten wie der Sieben-Tage-Inzidenz, der Testrate und der Trendentwicklung in dem jeweiligen Land auch qualitative Daten.

Die Liste der Hochrisikogebiete wird immer lÀnger: Reisende kann das in der Urlaubsplanung verunsichern.
Die Liste der Hochrisikogebiete wird immer lÀnger: Reisende kann das in der Urlaubsplanung verunsichern. (Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa-bilder)

Dazu gehören zum Beispiel Informationen hinsichtlich der Art des Ausbruchs – ob dieser etwa lokal oder flĂ€chendeckend geschieht –, in den Staaten ergriffene Maßnahmen zur EindĂ€mmung des Infektionsgeschehens, die Teststrategie oder die berichtete Inanspruchnahme des Gesundheitssystems.

Nachverfolgung von Infektionsherden durch Kontrolle

Berve-Schucht weist darauf hin, dass durch die Reisebewegungen und den Grenzverkehr Infektionen eingetragen und neue Infektionsherde geschaffen werden können. Durch die Einstufung eines Landes als Hochrisikogebiet lĂ€sst sich dieser grenzĂŒberschreitende Verkehr sehr viel besser kontrollieren.

Denn ReiserĂŒckkehrer aus einem Hochrisikogebiet mĂŒssen vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung ausfĂŒllen. ReiserĂŒckkehrer, die Ă€lter als sechs Jahre sind, brauchen zudem entweder ein negatives Testergebnis oder einen Impf- oder Genesenennachweis.

QuarantĂ€ne nach ReiserĂŒckkehr

Außerdem mĂŒssen sich Personen, die aus einem Hochrisikogebiet zurĂŒck nach Deutschland kommen, grundsĂ€tzlich direkt nach Ankunft zu Hause in eine zehntĂ€gige hĂ€usliche QuarantĂ€ne begeben.

Geimpfte und Genesene können sich dieser Pflicht entziehen, sobald sie online einen entsprechenden Nachweis ĂŒber ihren Status erbringen. Ungeimpfte können die QuarantĂ€ne mit einem negativen Testergebnis ebenfalls vorzeitig beenden – aber erst am fĂŒnften Tag nach der Einreise.

Wer aus einem Virusvariantengebiet zurĂŒckkehrt, muss sogar 14 Tage in QuarantĂ€ne. Die vorzeitige Beendigung durch Freitesten ist in diesem Fall weder fĂŒr Geimpfte und Genesene, noch fĂŒr Ungeimpfte möglich. Derzeit ist allerdings kein Land als Virusvariantengebiet gelistet.

Bei Nichtbeachtung drohen empfindliche Bußgelder

Karolina Wojtal rĂ€t ReiserĂŒckkehrern, die Einreiseanmeldung gewissenhaft auszufĂŒllen. Wer dies nicht tut, oder gar falsche Angaben macht, dem droht bei einer Kontrolle laut der Expertin ein Bußgeld von 1.000 Euro.

Wird die Anmeldung nicht spĂ€testens 24 Stunden spĂ€ter nachgereicht, drohen weitere 1.000 Euro Bußgeld. Wer gegen die Einreise-QuarantĂ€nepflicht verstĂ¶ĂŸt und erwischt wird, mĂŒsse sogar mit einem Bußgeld in Höhe von 2.000 Euro rechnen.

Achtung: Dabei gibt es einen Unterschied zwischen dem Aufenthalt in einem Risikogebiet und dem Passieren eines solchen Gebiets auf der bloßen Durchreise. Wer zum Beispiel mit dem Auto oder Zug durch ein Risikogebiet fahre, um seinen Urlaubsort zu erreichen, der nicht als Risikogebiet deklariert ist, gelte nicht als ReiserĂŒckkehrer aus einem Risikogebiet, sagt Wojtal. Wer zum Beispiel zum Tanken hĂ€lt und aussteigt hingegen schon.

Reisewarnung: Stornierung nicht automatisch kostenlos

Eine Reisewarnung an sich gibt Verbraucherinnen und Verbrauchern ĂŒbrigens nicht automatisch das Recht, ihre Reise kostenfrei stornieren zu können.

Das sei immer eine Einzelfallentscheidung, sagt Karolina Wojtal. Um im Zweifel nicht auf Reisekosten sitzen zu bleiben, rĂ€t sie bei der Buchung darauf zu achten, dass die Reise kurz vor Antritt noch Ă€nder- oder stornierbar ist. Das sei zwar meist ein wenig teurer, aber es lohne sich, solche oft als Flextarife bezeichneten VertrĂ€ge abzuschließen, sagt Wojtal.

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