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Wichtige Tipps zur Buchung der Ferienwohnung

srt, Susanne Freitag

Aktualisiert am 07.02.2017Lesedauer: 3 Min.
Ferienwohnungen sind für viele eine gute Alternative zum Hotel.
Ferienwohnungen sind für viele eine gute Alternative zum Hotel. (Quelle: /SRT-bilder)
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Urlaub in der Ferienwohnung ist vor allem für Familien eine willkommene Alternative zum Hotel. Das Angebot in Europa ist schier unendlich und reicht von kleinen Stadt-Apartments bis zu Luxusvillen auf dem Land. Wir geben Tipps für die Buchung.

Daher ist es wichtig, sich vorher über einige Punkte klar zu werden. Wohin soll die Reise gehen? Wie viele Personen fahren mit? Wie groß muss das Haus sein und soll es am Strand oder lieber im Hinterland liegen? Ist ein Pool gewünscht? Fährt der Hund mit? Sind mir Fernseher, Radio, WLAN oder eine Spielekonsole wichtig? Je genauer die Vorstellung, desto leichter die Buchung. So grenzt sich das Angebot von Anfang an in Objekte ein, die den eigenen Wünschen zumindest teilweise entsprechen.

Checkliste für die Buchung

Wer ein Haus gefunden hat, sollte zunächst einen Blick ins Impressum werfen, um zu sehen, wer hinter dem Anbieter steht. Bei Unsicherheiten gibt das Gewerbeamt Auskunft, ob das Unternehmen einen Gewerbeschein hat. Ist das nicht der Fall, sollte man vom Vertragsschluss Abstand nehmen.

Ein satter Rabatt bei sofortiger Zahlung des gewünschten Objekts ist natürlich verlockend - aber nicht unbedingt seriös. "Hellhörig sollte man immer werden, wenn ein super Schnäppchenpreis angeboten wird und man das Haus woanders weitaus teurer findet", erklärt Monika Kowalewski vom Verband Deutscher Ferienhausagenturen.

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Telefon-Kontakt sollte möglich sein

Vorsicht ist auch geboten, "wenn man mit dem Anbieter telefonisch nicht in Kontakt treten kann, um detailliert nachzufragen oder immer nur Antworten per E-Mail kommen, also der Anbieter nicht mit dem Kunden sprechen möchte", warnt sie. Referenzen wie eine Mitgliedschaft in Verbänden, seien dagegen ein Zeichen von Seriosität.

Vertrauenswürdige Anbieter verlinken mit den buchbaren Objekten, sodass Preise, Belegungskalender, Kontaktformulare und Online-Buchbarkeit gleich zu sehen sind. Die Endreinigung muss eingeschlossen sein, genauso wie alle von vornherein festgelegten Kosten für Bettwäsche oder Handtücher. Strom, Wasser und Heizung werden vor Ort nach Verbrauch ermittelt und beglichen.

Das Kleingedruckte lesen

Auch der Blick aufs Kleingedruckte ist wichtig: Ab wann ist die Buchung garantiert? Wie sind die Stornobedingungen, etwa im Krankheitsfall? Wann und wie muss man bezahlen? Gibt es einen Ansprechpartner vor Ort, falls Probleme auftauchen? Fallen zusätzliche Gebühren an? Das alles sind wichtige Informationen, die man vorher erfahren sollte. Darüber hinaus lohnt es sich, die Bewertungen anderer Kunden zu lesen, um sich ein realistisches Bild vom gewünschten Haus zu machen. Mit einer Internetrecherche erfährt man außerdem mehr über die Umgebung und kann Preisvergleiche starten.

Anzahlungen sind in der Regel nach Erhalt der Buchungsbestätigung fällig. Aus dieser sollte eindeutig hervorgehen, mit wem der Vertrag abgeschlossen wurde. Bei Objekten in Deutschland liegt die Anzahlung bei rund 20 Prozent des Reisepreises. Manchmal müssen Anbieter allerdings vor der Buchung eine Sicherheitsleistung in Form von hohen Anzahlungen an den Hauseigentümer leisten. In solchen Fällen ist eine höhere Anzahlung legitim. Auch im Ausland werden oft höhere Gebühren verlangt. Die restlichen Kosten sind meistens vier bis sechs Wochen vor Abreise fällig. Bei Zahlungen ins Ausland sollte man prüfen, an wen man überweist. In der Regel ist die Bank des Vermieters auch in dessen Herkunftsland beheimatet. Bei allen Zahlungen ist es wichtig, auf die Verschlüsselung der Seite zu achten, um die Daten sicher zu übermitteln.

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In die Falle getappt - was nun?

Stellt sich der Anbieter als Betrüger heraus, sollte man die Internetseite und deren Verantwortliche sofort anzeigen, rät Expertin Kowalewski. Außerdem können geprellte Urlauber ihren Fall bei Verbraucherzentralen oder der Wettbewerbszentrale melden. Diese schicken dem Vermieter dann gegebenenfalls eine Abmahnung. Bei einem größeren Schaden kann man sich auch direkt an die ortsansässige Staatsanwaltschaft wenden. Wird der Betrug erst am Urlaubsort festgestellt, sollte man auf jeden Fall auch dort Anzeige bei der örtlichen Polizei erstatten sowie nach Rückkehr noch einmal in Deutschland.

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