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Warum Sie Ihre Bordkarte schon zu Hause ausdrucken sollten


Warum Sie Ihre Bordkarte schon zu Hause ausdrucken sollten

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 10.10.2019Lesedauer: 2 Min.
Mobile Bordkarte: Nicht immer ist die digitale Version des Flugtickets die beste Wahl.
Mobile Bordkarte: Nicht immer ist die digitale Version des Flugtickets die beste Wahl. (Quelle: Robert Günther/dpa-tmn-bilder)
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Viele Flugpassagiere reisen mit mobilen Bordkarten auf dem Smartphone. Doch die papierlose Variante kann ihre Tücken haben – manchmal reicht sie am Flughafen nicht aus. Dann kann es hektisch werden.

Heutzutage können Sie fast alles mit dem Smartphone machen. Wenn es allerdings darum geht, am Flughafen durch die Sicherheitskontrolle zu kommen, reicht die digitale Bordkarte manchmal nicht aus. So ist es zum Beispiel am Airport in Marrakesch nicht möglich, ohne eine von der Fluggesellschaft abgezeichnete und ausgedruckte Bordkarte durch die Sicherheitskontrolle zu gelangen. Passagiere, die mit Handgepäck reisen und eigentlich nicht mehr zum Schalter der Airline müssten, werden kurz vor der Kontrolle mit Schildern darauf hingewiesen.

Nachträgliches einchecken kostet extra

"Mein Tipp ist generell, die Bordkarte für jeden Flug ausgedruckt mitzunehmen", sagt der Luftfahrtexperte Cord Schellenberg aus Hamburg. Lediglich dann, wenn man mit einer Fluggesellschaft reise, die Bordkarten am Schalter noch einmal kostenlos ausdruckt, könne man darauf verzichten. Das ist nicht immer der Fall. Bei Billigfliegern müssen Fluggäste in der Regel vorab einchecken. Für das nachträgliche Drucken der Bordkarte am Flughafen wird oft eine Gebühr kassiert.

Die selbst ausgedruckte Bordkarte spart im Zweifelsfall nicht nur ärgerliche Extrakosten. Flugreisende sind damit auch auf der sicheren Seite, wenn der Handyakku leer ist oder sich die entsprechende App nicht öffnen lässt.


Schellenberg rät zudem besonders Familien zu Bordkarten auf Papier. Das Boarding sei einfacher, wenn jeder seine eigene Bordkarte in der Hand halte. "Das vermeidet Aufregung am Gate." Denn bei der Mobilvariante muss meist das Smartphone weitergereicht werden.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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