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"Öko-Test": Schlechte Noten für Hanföl

Von t-online, cch

Aktualisiert am 22.09.2022Lesedauer: 2 Min.
Hanföl: Die Untersuchung von "Öko-Test" bestand Hanföl nicht.
Hanföl: Die Untersuchung von "Öko-Test" bestand Hanföl nicht. (Quelle: Tinnakorn Jorruang/Getty Images)
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Hanföl wird für seine hohen Gehalte an Omega-3-Fettsäuren geschätzt. Aber offenbar sind darin auch die Mengen einiger bedenklicher Stoffe erhöht.

In vielen Bio-Hanfölen ist der Gehalt an Mineralölbestandteilen und THC erhöht. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Zeitschrift "Öko-Test" (Ausgabe 10/2022) von Lebensmitteln mit Hanf. Die Tester haben zehn Salatöle, achtmal Samen und zwei Tees untersucht. Alle zehn Hanföle fielen im Test durch.

"Öko-Test": Hanföl mit zu viel THC

In fünf Ölen waren die THC-Gehalte erhöht. Schon zwei Esslöffel "Bio Planete Hanföl nativ" (Gesamturteil "ungenügend") zum Beispiel überschritten die akute Referenzdosis (ARfD) der europäischen Lebensmittelbehörde Efsa. Die vier weiteren Produkte schöpften die ARfD mit zwei Esslöffeln zu mehr als der Hälfte aus.

Die ARfD ist die Menge eines Stoffes, die pro Tag maximal aufgenommen werden kann, ohne dass erkennbare körperliche Auswirkungen auftreten. High machen die Mengen allerdings nicht. Sie können aber zu Müdigkeit führen, so "Öko-Test".

Hanfsamen: In ihnen steckt kein THC.
Hanfsamen: In ihnen steckt kein THC. (Quelle: ollo/Getty Images)

THC-Gehalt von Hanfsamen

Hanfsamen enthalten von Natur aus kein THC. Steckt in Samen oder Ölen (die aus den Samen gepresst werden) THC, handelt es sich dabei also um eine Verunreinigung mit den Blättern oder Blüten der Hanfpflanzen.

Neben zu viel THC steckten auch zu viele Mineralölbestandteile in den Ölen: Alle zehn Salatöle im Test enthielten gesättigte Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH) in einer Höhe, die die Tester als "stark erhöht" einstuften. MOSH können sich im Körper anreichern. Was genau sie dort bewirken, ist noch unklar. In Tierversuchen haben sie Schäden an der Leber hervorgerufen.

Im "Chiron Kaltgepresstes Hanföl" ("ungenügend") entdeckte das Labor darüber hinaus die besonders bedenklichen Bestandteile MOAH (aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe). In dieser Stoffgruppe befinden sich auch einige, die krebserregend sind.

Apropos krebserregend: Das gilt auch für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die in dem "Dennree Hanföl kaltgepresst" ("ungenügend") in einer Menge steckten, die die Tester als "stark erhöht" einstuften. Drei weitere Hanföle wiesen "erhöhte" Gehalte auf.

Hanfsamen und Hanftee schneiden besser ab

Die Tees mit Hanfsamenölgranulat und die Hanfsamen schnitten im Test besser ab. Beide Teemischungen mit Hanf sind "sehr gut". Drei der Samenprodukte erhielten ebenfalls die Höchstwertung, ein weiteres war "gut", drei "befriedigend" und eins "ausreichend".

Bei Letzteren kritisierte "Öko-Test" ebenfalls die Gehalte an Mineralölbestandteilen oder die Menge an THC. In den "Hanf Natur Bio Hanf Hanfsamen geschält" ("befriedigend") war den Testern zufolge zu viel THC enthalten: Die akute Referenzdosis wird demnach schon bei 30 Gramm Samen zu mehr als der Hälfte ausgeschöpft.

Die Tester haben verschiedene Lebensmittel mit Hanf für den täglichen Gebrauch in der Küche genauer unter die Lupe genommen – Hanföl, -samen und Bio-Teemischungen mit Hanfsamenölgranulat.

Alle 20 Produkte untersuchten sie auf ihren THC-Gehalt, auf Rückstände von Mineralöl, auf Schimmelpilzgifte und Pestizide. Darüber hinaus wurden die Hanföle auf Verunreinigungen mit PAK getestet, die Teemischungen auf die natürlichen Pflanzengifte Pyrrolizidinalkaloide.

Das ausführliche Testergebnis lesen Sie in der Oktoberausgabe von "Öko-Test".

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Verwendete Quellen
  • Testergebnisse "Öko-Test"
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