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Jeep Compass: Beliebtes US-SUV geht in die dritte Generation


Neuauflage auch mit E-Antrieb
Jeep Compass geht in die dritte Runde

Von SP-X
Aktualisiert am 07.05.2025 - 11:55 UhrLesedauer: 3 Min.
Erstmals auch elektrisch: Die neue Generation des Jeep Compass.Vergrößern des Bildes
Erstmals auch elektrisch: Die neue Generation des Jeep Compass. (Quelle: Jeep)
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Das Volumenmodell Compass bietet Jeep in der dritten Generation erstmals mit rein elektrischen Antrieben an. Das Kompakt-SUV soll mit mehr Platz und modernen Assistenzsystemen punkten.

Mit dem neuen Compass präsentiert Jeep die dritte Generation seines Kompakt-SUVs. Seit der ersten Generation aus dem Jahr 2006 verkaufte der Geländewagenhersteller mit US-Wurzeln bis heute über 2,5 Millionen Einheiten. Das Modell ist im hart umkämpften C-Segment positioniert, das nahezu ein Viertel des europäischen Automarktes ausmacht. Deshalb ist es sicher kein Zufall, dass der Verkauf zunächst in Europa startet. Erst später wird die inzwischen dem Stellantis-Konzern angehörende Marke den Compass in weiteren globalen Märkten anbieten.

Der SUV basiert auf der aktuellen Medium-Plattform von Stellantis, STLA (gesprochen: Stella), die verschiedene Antriebskonzepte erlaubt. Jeep bietet das Modell mit drei Antriebsarten. Den Einstieg gibt ein 48-Volt-Mildhybrid, der 145 PS leistet. Darüber rangiert ein Plug-in-Hybrid mit 195 PS.

Erstmals auch elektrisch

Erstmals ist die aktuelle Generation des Compass auch batterieelektrisch erhältlich – und das gleich in drei Versionen. In der Basisvariante treibt ein Elektromotor mit 157 kW/213 PS die Vorderachse an. Die Reichweite soll nach WLTP bei 500 Kilometern liegen. Die mittlere Option leistet 170 kW/231 PS und ist ebenfalls frontgetrieben. Die elektrische Top-Version ist ein Allradler. Ein zusätzlicher Heckmotor trägt zu deren Gesamtleistung von bis zu 276 kW/375 PS bei. Seine Kraft schöpft der Allradler aus einer 74-kWh-Batterie, die unter idealen Bedingungen eine Reichweite von bis zu 650 Kilometern nach WLTP ermöglichen soll.

Mit einer Gleichstrom-Schnellladeleistung (DC) von bis zu 160 kW soll der Akku in rund 30 Minuten von 20 auf 80 Prozent geladen sein. Ein On-Board-Ladegerät ermöglicht Wechselstrom-Leistungen (AC) von bis zu 22 kW.

Mehr Beinfreiheit und größere Ablagen

Mit einer Gesamtlänge von 4,55 Metern bleibt der neue Compass dem Segment der Kompakt-SUVs treu. Dabei ist seine Plattform für Fahrzeuge bis ins D-Segment konzipiert. Sein Raumkonzept bietet mehr Platz als das des Vorgängers. Die neue Architektur ermöglicht 5,5 Zentimeter zusätzliche Beinfreiheit im Fond und ein um 45 auf 550 Liter gewachsenes Kofferraumvolumen. Ein 34-Liter-Ablagefach für die vorderen Insassen schafft zusätzlichen Stauraum; der Vorgänger bot hier gerade einmal 14 Liter. Die serienmäßige, im Verhältnis 40:20:40 teilbare Rücksitzbank bietet Flexibilität für Mitfahrer und Gepäck.

Das Karosseriedesign prägen markentypische Details: Der Kühlergrill mit sieben Schlitzen, trapezförmige Radausschnitte und der funktionale, modulare Kratzschutz an Stoßfängern und Schwellern verleihen dem Compass einen robusten Charakter. Ein höher positionierter Frontradar-Sensor soll sicherstellen, dass das Fahrzeug auch bei anspruchsvollen Geländefahrten und beim Rangieren nicht aneckt. Die Allradversionen verfügen über zusätzliche Schutzelemente und sogar einen Schlepphaken am Heck.

Große Displays und Updates "over the air"

Digital geht es innen zu. Updates sollen regelmäßig "over the air" erfolgen, sodass der jeweils aktuelle Softwarestand auch ohne Werkstattbesuch zu haben ist. Ab Werk sind Fahrerassistenzsysteme integriert, die teilautomatisiertes Fahren auf Level 2 ermöglichen. Darüber hinaus können optional ein Head-up-Display, Matrix-LED-Scheinwerfer, ein digitaler Fahrzeugschlüssel für Mobiltelefone und ein teilautomatischer Spurwechselassistent geordert werden.

Das Fahrwerk hat Jeep neu abgestimmt. Die Wahl der Federn, adaptive Dämpfer und ein neu entwickelter Stabilisator sollen einen guten Kompromiss aus Komfort und präzisem Handling bieten. Das frontgetriebene Modell verfügt über eine Bodenfreiheit von bis zu 20 Zentimetern, während die Allradversionen mit höheren Böschungswinkeln von 27° vorn und 31° hinten, einem Rampenwinkel von 16° und einer Wattiefe von bis zu 47 Zentimetern im Gelände überzeugen sollen. Dazu tragen auch der serienmäßig integrierte "Selec-Terrain"-Modus, ein Unterbodenschutz sowie eine Bergabfahrhilfe bei.

"First Edition" zum Marktstart

Die "First Edition" des Compass bietet Jeep wahlweise als E-Hybrid mit 145 PS oder als BEV mit Frontantrieb an. Zur serienmäßigen Ausstattung zählen neben 20‑Zoll-Rädern auch Matrix-LED-Scheinwerfer, ein 16‑Zoll-Navigationssystem, Level‑2-Assistenzsysteme, 360‑Grad-Parksensorik und eine sensorgesteuerte Heckklappe. Ergänzen lässt sich das Angebot optional durch belüftete Sitze mit Massagefunktion sowie ein großzügiges Schiebedach.

Die Auslieferung der ersten Fahrzeuge ist für das vierte Quartal 2025 geplant. Konkrete Preisangaben macht Jeep derzeit noch nicht. Das alte Modell gab es ab rund 40.000 Euro.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur SP-X
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