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Wo Obst und Gem├╝se am h├Ąufigsten in Plastik verpackt ist

Von t-online, cch

14.05.2019Lesedauer: 3 Min.
Gem├╝se und Obst im Supermarkt: Oft werde diese Waren in Plastik verpackt angeboten.
Gem├╝se und Obst im Supermarkt: Oft werde diese Waren in Plastik verpackt angeboten. (Quelle: blackred/getty-images-bilder)
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Im Einzelhandel ist immer noch viel Obst und Gem├╝se in Plastik geh├╝llt. Das zeigt ein aktueller Marktcheck der Verbraucherzentralen. Allerdings ist Plastik in bestimmten Einkaufsst├Ątten deutlich h├Ąufiger zu finden als in anderen.

Tomaten in Plastikverpackungen, in Folie eingeschwei├čte Gurken, ├äpfel in Kunststofft├╝ten: Obst und Gem├╝se wird im Handel noch immer sehr h├Ąufig in Plastikverpackungen angeboten. Zwei Drittel aller bei einem Marktcheck der Verbraucherzentrale Hamburg und des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) untersuchten Waren waren mit Plastik umh├╝llt.


Preisvergleich: Gem├╝se mit und ohne Plastikverpackung

Bei Äpfeln war der Preisunterschied zwischen verpackter und loser Ware in der Stichprobe besonders hoch.
Auch Karotten waren verpackt deutlich g├╝nstiger als ohne Plastik.
+3

Obst und Gem├╝se im Handel: 63 Prozent der Waren in der Stichprobe waren verpackte Produkte.
Obst und Gem├╝se im Handel: 63 Prozent der Waren in der Stichprobe waren verpackte Produkte. (Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg)

Discounter verkaufen h├Ąufiger Obst und Gem├╝se in Plastik

Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den Einkaufsst├Ątten: Discounter verkaufen mehr Obst und Gem├╝se in Plastikverpackungen als regul├Ąre Superm├Ąrkte. Bei Penny zum Beispiel liegt die Plastikquote der Stichprobe durchschnittlich bei 81 Prozent, bei Aldi bei 74 Prozent. Edeka hingegen hat mit 48 Prozent die niedrigste Quote der untersuchten Lebensmittelh├Ąndler, Real mit 58 Prozent die zweitniedrigste.

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"Es reicht nicht, Verbrauchern Mehrwegnetze anzubieten, wenn sie dann ├╝berwiegend vorverpackte Produkte in den Regalen finden. Der Handel ist in der Pflicht, das Angebot an unverpacktem Obst- und Gem├╝se zu vergr├Â├čern", sagt vzbv-Vorstand Klaus M├╝ller. "Einige L├Ąden zeigen bereits, dass das geht. Vor allem Discounter m├╝ssen ihre Hausaufgaben noch machen."

Am h├Ąufigsten sind dem Marktcheck zufolge Tomaten in Plastik verpackt. Das war in 360 F├Ąllen so, denen 103 unverpackte Angebote gegen├╝ber standen (Plastikquote von 78 Prozent). Jeweils eine Filiale von Lidl und eine von Penny fiel besonders negativ auf: Dort kam auf neun Sorten Tomaten in Plastikverpackung eine unverpackte. M├Âhren waren ├Ąhnlich h├Ąufig in Kunststoff geh├╝llt (Plastikquote von 74 Prozent). Bei einigen Discountern konnten Kunden sie sogar ausschlie├člich verpackt kaufen.

Plastikquoten bei Obst und Gem├╝se: So fallen sie bei unterschiedlichen Superm├Ąrkten und Discountern aus.
Plastikquoten bei Obst und Gem├╝se: So fallen sie bei unterschiedlichen Superm├Ąrkten und Discountern aus. (Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg)
Plastik um Gem├╝se und Obst: Tomaten werden besonders h├Ąufig in Folie verkauft.
Plastik um Gem├╝se und Obst: Tomaten werden besonders h├Ąufig in Folie verkauft. (Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg)

F├╝r unverpacktes Gem├╝se m├╝ssen Verbraucher oft mehr zahlen

Der Marktcheck zeigt auch: Unverpacktes Obst und Gem├╝se ist oft teurer. Die Verbrauchersch├╝tzer haben in jeder Filiale die Preise der jeweils g├╝nstigsten Unverpackt- und der g├╝nstigsten Verpackt-Variante miteinander verglichen. Bei 57 Prozent dieser Preisvergleiche war die Plastikvariante g├╝nstiger, bei rund einem Drittel (35 Prozent) die lose Ware. Bei den ├╝brigen acht Prozent gab es keinen Preisunterschied.

G├╝nstiger oder teurer: Oft gibt es Preisunterschiede zwischen verpacktem und unverpacktem Obst und Gem├╝se.
G├╝nstiger oder teurer: Oft gibt es Preisunterschiede zwischen verpacktem und unverpacktem Obst und Gem├╝se. (Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg)

M├Âhren und ├äpfel fielen in diesem Testaspekt besonders auf: 96 Prozent der M├Âhren und 76 Prozent der ├äpfel kosteten unverpackt mehr als das jeweilige Pendant mit Plastikh├╝lle. Nur Rispentomaten waren unverpackt ├╝berwiegend (88 Prozent) g├╝nstiger.

In 31 der insgesamt 42 besuchten Discounter und Superm├Ąrkte zahlen Verbraucher f├╝r einen umweltfreundlichen Einkauf mehr Geld. "Wer umweltfreundlich einkaufen will, darf daf├╝r nicht zus├Ątzlich zur Kasse gebeten werden", sagt Michael Knobloch, Vorsitzender der Verbraucherzentrale Hamburg.

F├╝r den Marktcheck wurden rund 1.400 Angebote ber├╝cksichtigt. Die Tester haben daf├╝r das Obst und Gem├╝se in insgesamt 42 Filialen der Discounter und Superm├Ąrkte Aldi Nord/S├╝d, Netto, Lidl, Rewe, Real, Kaufland und Edeka miteinander verglichen. Tomaten, M├Âhren, Paprika, Gurken und ├äpfel gelangten in die nicht-repr├Ąsentative Stichprobe der Verbrauchersch├╝tzer.

Vor zwei Jahren war die Plastikquote bei Obst und Gem├╝se ├Ąhnlich hoch

Ein grundlegendes Umdenken beim Handel sei laut Verbraucherzentrale nicht zu erkennen, die im Verpackungsgesetz geforderte Verpackungsvermeidung spiele in der Praxis keine Rolle. Darauf deute auch eine Studie der Gesellschaft f├╝r Verpackungsmarktforschung im Auftrag des Naturschutzbund Deutschland (Nabu) von 2017. Sie zeigt, dass die Plastikquote bei Obst und Gem├╝se vor zwei Jahren genauso hoch war wie heute.

Die Verbraucherzentralen fordern den Handel auf, sein Angebot an unverpacktem Obst und Gem├╝se deutlich auszuweiten. "├ľffentlichkeitswirksame Aktionen wie h├╝llenlose Gurken reichen nicht aus", so die Verbrauchersch├╝tzer. "Erf├╝llt die Verpackung keine Schutzfunktion, ist sie ├╝berfl├╝ssig."

Laut dem Handelsverband Deutschland (HDE) ist eine Erweiterung des Angebots von unverpacktem Obst und Gem├╝se in Planung, viele H├Ąndler f├╝hrten Mehrwegnetze ein. Au├čerdem werde die Zahl der leichten Einwegkunststofft├╝ten 2019 reduziert.

2016 produzierten die Deutschen im Durchschnitt pro Kopf rund 220,5 Kilogramm Verpackungsm├╝ll, ein H├Âchstwert in Europa. In Plastik verpacktes Obst und Gem├╝se tr├Ągt seinen Teil dazu bei.

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