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Saudi-Arabien: Milliarden-Projekt "Neom" bringt Mord und Tod


Zwischen Galgen und Größenwahn

  • Theresa Crysmann
Von Theresa Crysmann

Aktualisiert am 01.11.2023Lesedauer: 8 Min.
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Eine Computervisualisierung von "The Line": Die Planer von Neom haben das Flaggschiff des Projekts als Sidescraper konzipiert – ein auf der Seite liegender Wolkenkratzer.Vergrößern des Bildes
Eine Computervisualisierung von "The Line": Die Planer von Neom haben das Flaggschiff des Projekts als Sidescraper konzipiert – ein auf der Seite liegender Wolkenkratzer. (Quelle: Neom)

Saudi-Arabien soll die Fußball-WM 2034 ausrichten. Doch das ist nur eine Idee auf dem Weg hinaus aus dem Ölzeitalter. Ein noch viel größeres Projekt entsteht gerade mitten in der Wüste.

Saudi-Arabien hat seinem schlechten internationalen Ruf den Kampf angesagt. Was Menschenrechtsverstöße, Hinrichtungen und der mutmaßliche Auftragsmord an dem regimekritischen Journalisten Jamal Khashoggi zerstört haben, sollen Charme- und Investmentoffensiven wieder richten.

Der saudische Kronprinz und De-facto-Herrscher Mohammed bin Salman hat sein Land dank Millionendeals mit ausländischen Sportlern, einer Vermittlerrolle im Ukraine-Krieg und gigantischer Bauvorhaben wieder auf die internationale Bühne gehievt. Seine neueste Idee: Mit der Fifa-Fußball-WM 2034 soll die Welt die Augen auf den Wüstenstaat richten, so ähnlich wie jüngst im Falle des Nachbarlandes Katar. Am Dienstag wird die Fifa aller Voraussicht nach den Zuschlag dafür erteilen.

Doch das ist nicht unbedingt das wichtigste, das prestigeträchtigste Projekt des Prinzen. Von noch größerer Bedeutung für ihn dürfte die Megabaustelle Neom sein – für die er allerdings erneut bereit zu sein scheint, über Leichen zu gehen.

Was Mohammed bin Salman in der Wüste am Roten Meer ersonnen hat, ist nicht weniger als das größte Architekturprojekt der Welt. Und wohl auch das umstrittenste. Das Gebiet, auf dem die Vision des Kronprinzen Form annehmen soll, ist zehnmal so groß wie das Saarland – ein Land in einem Land. Und das nicht nur mit Blick auf die Größe.

Viermal XXL für Wohnen, Arbeiten und Erholung

Unter dem glänzenden Etikett von "Neom" sollen vier Großvorhaben ausländische Gelder und Techfirmen, ausländische Fachkräfte und ausländische Urlauber anlocken: die Zukunftsstadt "The Line", das Hafengebiet "Oxagon", die Sportstätte "Trojena" und die Luxusinsel "Sindalah". Vier riesige Baustellen auf einem Areal von insgesamt 26.000 Quadratkilometern.

Zentrales Element ist "The Line", eine 200 Meter breite und 500 Meter hohe Spiegelwand, die über eine Länge von 170 Kilometern aus dem Wüstensand wachsen soll. Darin: Platz für neun Millionen Menschen, die zwischen den Spiegelfassaden wohnen, arbeiten und einkaufen sollen. Statt Straßen und Autos sind Flugtaxis und selbstfahrende Züge, Hängebrücken und E-Scooter vorgesehen; dazwischen schwebende Gärten und überall 100 Prozent erneuerbare Energie dank Wind, Sonne und grünem Wasserstoff.

Während im Rest Saudi-Arabiens das islamische Gesetz der Scharia gilt, soll Neom eine Sonderwirtschaftszone und damit eine rechtliche Oase sein: Was Recht und Unrecht ist, entscheiden die Investoren. Sie sollen ein überwiegendes Mitspracherecht bekommen, wenn für Neom eigene Gesetze und Justizorgane aufgesetzt werden.

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"Ich glaube, dass es mit Abstand die lebenswerteste Stadt des ganzen Planeten sein wird", so der Kronprinz im Sommer 2022. Noch ist von der smartesten aller Smart Citys aber kaum etwas zu sehen.

Knapp zwei Jahre nach Baubeginn im Oktober 2021 sind Satellitenaufnahmen zufolge zwar Millionen Kubikmeter Sand für Erdarbeiten umgeschaufelt worden, doch das einzige, was bisher in die 40 Grad heiße Luft ragt, sind Hunderte Kräne. Das ursprüngliche Ziel, schon 2026 rund 50.000 Einwohner hinter den Spiegelfassaden unterzubringen, wurde jüngst korrigiert. Jetzt gilt 2030 als frühestes Einzugsdatum.

Dann muss auch das schwimmende Hafen- und Logistikareal "Oxagon" fertig sein, das Neoms Verbindung zur Außenwelt und Heimat für die Serverparks von "The Line" sein soll. Für Freizeit und Erholung sind außerdem "Trojena" und "Sindalah" geplant: Das erste eine gebirgige Sport- und Spa-Landschaft im Villenstil von Bond-Bösewichten, das zweite eine künstlich aufgeschüttete Insel in Form eines Seepferdchens. Dort sind die Arbeiten am weitesten; im kommenden Jahr will man die ersten Urlaubsgäste in Hotels, Golfklubs und Strandbars empfangen.

Mehr als die regelmäßigen Beteuerungen der Verantwortlichen, man mache "massive Fortschritte", soll die Luxusinsel zeigen: Neom ist Realität. Viele Experten schauen derweil recht skeptisch auf das Quartett der saudischen Großbaustellen.

Lange Wege, kurzer Sinn

"Die Geschichte sogenannter Megaprojekte ist alles andere als schön", so Landschaftsarchitekt und Professor für Umweltdesign Stephen Wheeler zum Wissenschaftsmedium "Live Science". Er warnt, dass sich die Visionen in der Regel nicht so realisieren lassen wie geplant – sei es, weil die wirtschaftlichen Bedingungen nicht stimmen, man immer wieder Kompromisse eingehen muss oder die Kosten explodieren.

Im Fall von Neom könnte das Projekt vor allem am Technik-Optimismus seiner Auftraggeber scheitern: Die unterirdischen Schnellzüge in "The Line", die Passagiere in nur 20 Minuten von einem Ende der Stadt zum anderen bringen sollen, müssten mit mehr als 500 Kilometern pro Stunde unterwegs sein. Bisher existieren solche Antriebe aber nicht. Auch die geplante Wasserversorgung für Neom, die auf Entsalzung von Meerwasser mithilfe von Ökostrom setzt, hat weltweit noch nirgends funktioniert.

Und selbst für den Bau der linearen Spiegelstadt, die mit Abstand das längste Gebäude der Welt wäre, braucht es sogar dem Kronprinzen zufolge "deutliche Fortschritte bei den Bautechnologien". Dass sich seine Wünsche bei der Planung ständig änderten, erschwere die Umsetzung zusätzlich, berichtet das Wirtschaftsportal Bloomberg unter Berufung auf ehemalige und aktuelle Neom-Mitarbeiter.

Hinzu kommt: Zahlreiche Architekten und Städteplaner halten das Design für unsinnig. In die Länge gezogene Stadtentwürfe früherer Jahrzehnte seien als Kapitalismuskritik gedacht und nie zur tatsächlichen Umsetzung bestimmt gewesen.

Von einer "titanischen Koks-Linie" schrieb dann der Architekturkritiker Gerhard Matzig in der "Süddeutschen Zeitung", als vor rund einem Jahr die ersten Visualisierungen von "The Line" veröffentlicht wurden. Für viele Nutzer in den sozialen Medien wirkten die Bilder und Animationen gar "dystopisch".

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Der linienförmige Aufbau mache die Wege unnötig lang, kritisierte zuletzt ein Wiener Forschungsteam. Durchschnittlich würden die Bewohner von "The Line" rund 57 Kilometer voneinander entfernt wohnen, so die Analyse des Complexity Science Hub (CSH), "so weit, wie es nur geht". Für die Wissenschaftler riecht das Design eher nach PR-Kampagne als nach der modernen Städtebau-Revolution, die der gleichnamige Neom-Konzern bewirbt.

Bei den Nachhaltigkeitsversprechen der angeblich klimaneutralen Öko-Stadt sieht es nicht viel besser aus. Zentraler Kritikpunkt: die 1,8 Milliarden Tonnen CO2, die allein der Bau von "The Line" laut Berechnung des australischen Architekturprofessors Philip Oldfield verursachen dürfte. Wäre die Stadt ein Land, würde sie damit auf Platz fünf der weltweit größten CO2-Produzenten landen, knapp hinter Russland und noch vor Japan.

"Ein 500 Meter hohes Gebäude lässt sich nicht aus klimafreundlichem Material bauen. Das [Projekt] würde eine gewaltige Menge an Stahl, Glas und Beton erfordern", zitiert das Design-Magazin "Dezeen" Oldfield. Andere Brancheninsider sind ebenfalls überzeugt: Viel sinnvoller wäre es, bestehende Städte lebenswerter und umweltfreundlicher zu gestalten.

Kosten wie 525 Elbphilharmonien

Doch Saudi-Arabien trotzt den Bauverzögerungen, technologischen Fragezeichen und der Kritik von außen so, wie das Land nahezu alle Probleme zu lösen versucht. Mit sehr viel Geld.

Für die Fertigstellung der Megaprojekte von Neom sind bisher umgerechnet rund 455 Milliarden Euro veranschlagt. Das entspricht knapp einem Achtel der gesamten deutschen Wirtschaftsleistung im vergangenen Jahr. Oder: den Baukosten für 525 Elbphilharmonien.

Bereits der erste Bauabschnitt für Neom soll mit knapp 290 Milliarden Euro zu Buche schlagen. Die Hälfte davon ist bisher aus dem saudischen Staatsfonds geflossen. Ein zusätzlicher Fonds, den der Kronprinz aufgesetzt hat, soll in Start-ups und andere Firmen investieren, die sich in Neom ansiedeln wollen. Insgesamt sind dort bisher umgerechnet fast 73 Milliarden Euro zu holen.

Das Ganze ist Teil des fürstlichen Reformplans "Vision 2030", der Saudi-Arabiens Einkommensquellen diversifizieren soll. Denn auch wenn sich das Königreich sichtbar wenig um Klimaschutz bemüht – trotz bester Voraussetzungen liegt der Anteil erneuerbaren Stroms hier laut der Internationalen Energieagentur bei 0,1 Prozent und die Ölfördermengen sollen mittelfristig steigen statt sinken –, ist dem Herrscherhaus klar:

Die Rohstoffvorkommen, die den Staat reich gemacht haben, währen nicht ewig. Aus der Ölnation soll ein internationaler Anlaufpunkt für die globale Tech-Elite werden, ein zweites Silicon Valley.

Urlaub für die einen, Hinrichtung für die anderen

International wie im eigenen Land steht Neom somit inzwischen synonym für den Kronprinzen – und er für das Megaprojekt. Am Erfolg des einen hängt das Ansehen des anderen. Für all jene, die dem Prestigeprojekt des Prinzen im Weg stehen, kann dies den Tod bedeuten.

Drei Männer sollen nun geköpft oder erhängt werden, weil sie dem Bauherren Probleme bereitet haben: Shadli, Atallah und Ibrahim al Howeiti wurden im Oktober zum Tode verurteilt, nachdem sie gegen die Vertreibung ihres Volks protestiert hatten. Sie gehören zu den Howeitat, Beduinen, die seit Jahrhunderten unter anderem in der Provinz Tabuk leben und damit in dem Gebiet, auf dem Neom entsteht. Drei andere Howeitat wurden zu 27, 35 und 50 Jahren Haft verurteilt. 144 weitere sitzen ebenfalls im Gefängnis, wie die Menschenrechtsorganisation ALQST berichtet. Ihnen allen wird Terrorismus vorgeworfen.

Abdul Rahman al Howeiti, der Bruder eines der zum Tode Verurteilten, wurde bereits im Frühjahr 2020 von saudischen Spezialkräften in seinem Haus erschossen. Zuvor hatte er die Regierung in den sozialen Medien scharf kritisiert. In Saudi-Arabien existiert, wie in anderen Diktaturen, keine Meinungsfreiheit. Wer sich auch nur verbal gegen das Regime richtet, begibt sich in Lebensgefahr. "Neom wird auf unserem Blut und unseren Knochen gebaut", stellte kurz nach der Tötung Abdul Rahmans die saudische Aktivistin Alia Hayel Aboutiyah al Howeiti im Gespräch mit dem britischen "Guardian" klar.

Insgesamt droht nach Angaben von Experten und Menschenrechtsaktivisten 20.000 Howeitat die Vertreibung aus ihrem Heimatgebiet. Seitens des Regimes ist die Rede von bisher rund 6.500 Personen, die jedoch kompensiert worden und freiwillig gegangen seien – eine Behauptung, an der ein kürzliches Schreiben der Vereinten Nationen starke Zweifel aufkommen lässt.

Obwohl Hinrichtungen im Königreich erschreckendes Alltagsgeschäft sind – im vergangenen Jahr wurden 196 Menschen von der Justiz getötet –, sind die Todesurteile gegen die Howeitat die ersten, die in direktem Zusammenhang mit Neom stehen.

Während der Großteil der einstigen westlichen Beraterriege des Projekts sich bereits nach dem Mord am Journalisten Khashoggi 2018 vom saudischen Regime distanzierte, darunter die ehemalige EU-Kommissarin Neelie Kroes und der Ex-Energieminister der USA, Ernest Moniz, halten andere auch jetzt noch am Kronprinzen fest.

Augen zu und weiterverdienen?

Neben Prominenten wie der ehemaligen Chefin der britischen Olympiastiftung, Jan Paterson, und dem Gründer des Energieunternehmens Innogy, Peter Terium, gehören mehrere deutsche Unternehmen zu diesem Kreis. Noch dabei sind zum Beispiel die Tiefbaukonzerne Bauer und Keller, die Thyssenkrupp-Tochterfirma Nucera, die Anlagen zur Herstellung von grünem Wasserstoff baut, und das Flugtaxi-Start-up Volocopter. Die Hamburger Firma ist sogar offizieller Partner von Neom und bekommt umfangreich Geld aus den saudischen Projekttöpfen.

Bei Thyssenkrupp Nucera scheint man noch Zweifel daran zu haben, dass es in Saudi-Arabien tatsächlich zu Menschenrechtsverletzungen kommt. Eine Sprecherin des Unternehmens schreibt auf Anfrage von t-online von "angeblichen" Vorfällen, die man allerdings "sehr ernst" nehme. "Die Achtung der Menschenrechte ist und bleibt ein zentraler Wert bei Thyssenkrupp Nucera", heißt es. Der Konzern verfolge die aktuellen Entwicklungen im Land genau. Ob dies gegebenenfalls Konsequenzen für die eigene Beteiligung an Neom haben könnte, wird nicht erwähnt.

Im Gegensatz zu Nucera waren weder die Firma Bauer noch die Firma Keller bereit, Stellung zu nehmen. Geht es allerdings um den Auftragsumfang bei Neom, ist man zumindest bei Bauer auch nach den Todesurteilen auskunftsfreudig geblieben: Mehr als 210 Millionen Euro sind die Fundamentarbeiten im Wüstensand bisher wert, wie aus Pressemitteilungen des bayerischen Unternehmens hervorgeht.

Das Flugtaxi-Unternehmen Volocopter, das sechs Wochen nach den Hinrichtungsbefehlen gegen die Howeitat umgerechnet knapp 160 Millionen Euro aus Neoms Lockfonds angenommen hatte, wollte in seiner Antwort überhaupt nicht auf Saudi-Arabien eingehen. Man wolle eben alle sich bietenden Möglichkeiten nutzen, "um eine zügigere Bereitstellung wichtiger und sauberer Technologien für eine nachhaltigere Welt schnellstmöglich zu realisieren".

Sebastian Sons, Experte für die arabischen Golfmonarchien am Center for Applied Research in Partnership with the Orient (CARPO), rät Unternehmen dringend, Menschenrechtsverletzungen in Saudi-Arabien nicht auszublenden. "Jeder sollte sich kritisch mit der Situation vor Ort auseinandersetzen und versuchen, im eigenen Kreis auf positive Veränderungen hinzuwirken", so Sons im Gespräch mit t-online.

Selbst die UN haben sich inzwischen eingeschaltet. "Wir fordern alle [an Neom] beteiligten Unternehmen auf, sicherzustellen, dass sie keine schweren Menschenrechtsverletzungen begehen, zu ihnen beitragen oder direkt mit ihnen in Verbindung stehen", so die Sonderbeauftragten des UN-Menschenrechtsrates im Mai.

Inwieweit die betroffenen deutschen Unternehmen dies tun, scheint angesichts ihrer schmallippigen Reaktionen fraglich. Es gilt in den Konzernzentralen möglicherweise das, was sich auch Neom selbst schwer doppeldeutig auf die Fahnen geschrieben hat: "Dies ist kein normales Geschäft."

Verwendete Quellen
  • Schriftliche Anfragen an die Firmen Bauer, Keller, Thyssenkrupp Nucera und Volocopter
  • Telefonat mit Sebastian Sons, Experte für die arabischen Golfmonarchien am Center for Applied Research in Partnership with the Orient
  • reuters.com: "Saudi crown prince says NEOM mega-project to list in 2024"
  • fenwickelliott.com: "Vision 2030: an update"
  • constructionweeksaudi.com: "NEOM’s 170km The Line confirms Parsons as its delivery partner"
  • alarabyia.net: "Exclusive: Saudi’s NEOM unveils latest on THE LINE, first neighborhood update"
  • ksatendersgate.com: "THE LINE: A future awe-inspiring ‘Linear Smartcity’ in Saudi Arabia’s NEOM"
  • soar.earth: "The Line (West), Saudi Arabia, construction update"
  • livescience.com: "Saudi Arabia's wants to build a 105-mile-long 'Line' city in the desert"
  • bbc.com: "Neom: What's the green truth behind a planned eco-city in the Saudi desert?"
  • neom.com: "HRH Crown Prince Mohammed bin Salman announces designs for THE LINE, the city of the future in NEOM"
  • bloomberg.com: "Saudi Prince Plans $80 Billion Fund, IPO for Neom Project"
  • rfi.fr.: "Ville du futur ou dystopie?"
  • archpaper.com: "The visions for NEOM, Saudi Arabia’s linear megacity in the desert, reveal contemporary shortcomings more than a future utopia"
  • sz.de: "170 Kilometer Koks"
  • csh.ac.at: "Researchers propose Saudis turn The Line into The Circle to improve mobility"
  • science.apa.at: ""Circle" statt "Line": Forscher zerpflücken saudische "Öko-Stadt"
  • nature.com: "Arguments for building The Circle and not The Line in Saudi Arabia
  • archdaily.com: "NEOM Showcases Its Designs for the Line at the 2023 Venice Architecture Biennale"
  • iea.org: "Energy Statistics Data Browser: Saudi Arabia"
  • handelszeitung.ch: "Saudi-Arabien startet einen Staatsfonds für seine Wüsten-Metropole Neom"
  • alqst.org: "Death sentences for men who refused to make way for Neom"
  • guardian.com: "‘It’s being built on our blood’: the true cost of Saudi Arabia’s $500bn megacity"
  • amnesty.org: "Saudi Arabia: Imminent execution of seven young men would violate kingdom’s promise to abolish death penalty for juveniles"
  • spcommreports.ohchr.org: "UA CHN 3/2023"
  • dezeen.com: "Saudi Arabia denies Neom human rights abuses in response to UN report"
  • guardian.com: "US judge dismisses case against Saudi crown prince over Khashoggi killing
  • guardian.com: "‘Credible evidence’ Saudi crown prince liable for Khashoggi killing – UN report"
  • neom.directory: "ABB chairman Peter Voser suspends his participation in NEOM's board following death of well-known Saudi critic Jamal Khashoggi"
  • buzzfeednews.com: "After A Journalist’s Alleged Murder, Top Tech Execs Are Distancing Themselves From Saudi Arabia’s City Of The Future"
  • ohchr.org: "Saudi Arabia: UN experts alarmed by imminent executions linked to NEOM project"
  • neom.com: "Das Führungsteam von Neom"
  • bauer.de: "BAUER Gruppe erhält ersten Auftrag für das Projekt NEOM in Saudi-Arabien"
  • bauer.de: "BAUER Gruppe erhält Folgeaufträge für das Megaprojekt NEOM in Saudi-Arabien"
  • neom.com: "Was ist Neom?"
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