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AfD-Boss Bernd Lucke scheitert endgültig im EU-Parlament

Gar nicht erst nominiert  

Lucke scheitert endgültig im Europaparlament

15.07.2014, 14:58 Uhr | AFP, rtr

AfD-Boss Bernd Lucke scheitert endgültig im EU-Parlament. AfD-Chef Bernd Lucke scheitert endgültig bei der Wahl zum Wirtschafts- und Währungsausschuss im EU-Parlament. (Quelle: dpa)

AfD-Chef Bernd Lucke scheitert endgültig bei der Wahl zum Wirtschafts- und Währungsausschuss im EU-Parlament. (Quelle: dpa)

AfD-Chef Bernd Lucke ist im Rennen um einen Posten im EU-Parlament endgültig gescheitert. Der EU-Kritiker wollte Vizevorsitzender im einflussreichen Wirtschafts- und Währungsausschuss der Volksvertretung werden, fand dafür aber schon in der zurückliegenden Woche keine Mehrheit.

Lucke wollte abermals antreten. Doch seine Fraktion - die von britischen Tories dominierten EU-Skeptiker der Europäischen Konservativen und Reformisten (EKR) - schickte den Belgier Johan Van Overveldt als Ersatzkandidaten ins Rennen. Dieser bekam am späten Montagabend eine Mehrheit, wie die EKR mitteilte. Damit ging Lucke leer aus. Die Grünen sprachen von einer "Klatsche für die AfD".

Noch wenige Stunden zuvor hatte Lucke betont, seinen "Anspruch auf den Vizepräsidentenposten" aufrecht erhalten zu wollen. Damit widersprach er einem Bericht der "Welt", die bereits am Sonntag gemeldet hatte, die EKR-Fraktion wolle Overtveldt ins Rennen schicken.

Lucke kritisiert Ergebnis der ersten Wahl

In der vergangenen Woche hatten nur 21 Mitglieder für Lucke gestimmt, 30 gegen ihn. Lucke kritisierte das Ergebnis der Abstimmung: "Niemand hat mir ein Fehlverhalten vorgeworfen oder Zweifel an meiner Kompetenz vorgetragen. Offensichtlich ging es ausschließlich darum, eine kritische Meinung aus dem Präsidium des Ausschusses herauszuhalten."

Zum Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses im EU-Parlament wurde der italienische Abgeordnete Roberto Gualtieri von den europäischen Sozialisten und Sozialdemokraten (S&D) gewählt, die Stellvertreter sind der CSU-Parlamentarier Markus Ferber und der SPD-Politiker Peter Simon. Der Ausschuss redet unter anderem bei allen EU-Gesetzgebungen im Finanzbereich mit und hört regelmäßig Mitglieder der EU-Kommission sowie der Europäischen Zentralbank (EZB) an.

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