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Deutschland zieht den Kürzeren bei der Vergabe von EU-Behörden

Vergabe von EU-Behörden  

Deutschland zieht erneut den Kürzeren

21.11.2017, 13:34 Uhr | dpa

Deutschland zieht den Kürzeren bei der Vergabe von EU-Behörden.  (Quelle: dpa/Thierry Monasse/dpa )

EU-Kommission in Brüssel (Quelle: Thierry Monasse/dpa /dpa)

Deutschland ist mit seiner Bewerbung um den Sitz einer weiteren EU-Behörde gescheitert. Die Bankenaufsicht soll nicht in Frankfurt am Main angesiedelt werden.

Nach der Kandidatur von Bonn für die Arzneimittelagentur EMA fiel auch die von Frankfurt am Main für den Standort der Bankenaufsicht EBA durch, wie Diplomaten am Montagabend nach der zweiten Runde einer geheimen Wahl berichteten.

Die für die Bewertung und Überwachung von Arzneimitteln zuständige EMA ist wie die europäische Bankenaufsichtsbehörde EBA derzeit in London beheimatet. Beide Behörden sollen wegen des geplanten EU-Austritts Großbritanniens so schnell wie möglich in eines der 27 bleibenden EU-Länder umgesiedelt werden.

Stichwahl zwischen Dublin und Paris 

Im Rennen um den EMA-Standort setzte sich am Montagnachmittag Amsterdam durch. Beim EBA-Standort sollte noch am Montagabend in einer Stichwahl eine Entscheidung zwischen Dublin und Paris fallen.

Gegen Deutschland sprach unter anderem, dass es mit der Europäischen Agentur für Flugsicherheit in Köln und der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung in Frankfurt bereits zwei EU-Organe beherbergt. Zudem wurde an der Bonner Bewerbung kritisiert, dass die EMA in Übergangsräume ziehen sollte. Bei Frankfurt wurde angemerkt, dass keine Mietfreiheit für die Behörde garantiert wurde.

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