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Brexit: Millionen-Kosten – Brexit-Verschiebung könnte teuer für EU werden

Millionen-Kosten  

Brexit-Verschiebung könnte teuer für EU werden

21.04.2019, 10:38 Uhr | AFP

 (Quelle: Reuters)
Brexit-Aufschub bis 31. Oktober: Großbritannien rettet sich vor dem harten Crash

Diesmal haben May und die britische Regierung bis Ende Oktober Zeit. Die Premierministerin will auch nicht so tun, als wenn die kommenden Wochen einfach werden. (Quelle: Reuters)

Brexit-Aufschub: Großbritannien hat sich vor dem harten Crash gerettet, bis Ende Oktober muss Premierministerin May nun eine Einigung erzielen. (Quelle: Reuters)


Allein die Bezüge der britischen Abgeordneten belaufen sich laut einem Medienbericht bis zum neuen Austrittstermin auf 21 Millionen Euro. Sollte sich der Brexit noch einmal verschieben, werde es noch teurer.

Die Brexit-Verschiebung wird auch für das EU-Parlament teuer. Allein die Bezüge der britischen Abgeordneten zwischen dem ursprünglichen Austrittsdatum und dem 31. Oktober summieren sich auf 21 Millionen Euro, wie die "Bild am Sonntag" meldete. Die Zeitung berief sich auf Berechnungen der Vorsitzenden des Haushaltskontrollausschusses im Europaparlament, Ingeborg Gräßle (CDU). Sollte sich der Brexit noch einmal verschieben, werde es dementsprechend teurer. Jedes Jahr koste den europäischen Steuerzahler 36,3 Millionen Euro.

 

 
Großbritannien hätte eigentlich schon am 29. März aus der EU austreten sollen. Doch das britische Parlament lehnte den mit der EU ausgehandelten Austrittsvertrag bereits drei Mal ab. Die britische Premierministerin Theresa May bat die EU daher um einen Aufschub. Die Frist wurde schließlich bis zum 31. Oktober verlängert. Großbritannien wird somit wohl auch an der Europawahl im Mai teilnehmen und 73 Abgeordnete nach Brüssel entsenden.

Verwendete Quellen:
  • AFP

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