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Rettungsoperation "Mare nostrum": Italienische Marine greift mehr als tausend Bootsflüchtlinge auf

Rettungsoperation "Mare nostrum"  

Italienische Marine greift mehr als tausend Bootsflüchtlinge auf

22.04.2014, 16:32 Uhr | AFP

Rettungsoperation "Mare nostrum": Italienische Marine greift mehr als tausend Bootsflüchtlinge auf. Endstation Hoffnung: Tausende Flüchtlinge auf Afrika versuchen auf überfüllten Booten auf das europäische Festland zu gelangen - auf der Suche nach Sicherheit und erträgliche Lebensbedingungen.  (Quelle: dpa)

Endstation Hoffnung: Tausende Flüchtlinge auf Afrika versuchen auf überfüllten Booten auf das europäische Festland zu gelangen - auf der Suche nach Sicherheit und erträgliche Lebensbedingungen. (Quelle: dpa)

Italienische Sicherheitskräfte haben erneut mehr als tausend Flüchtlinge im Mittelmeer aufgegriffen. Die aus Afrika kommenden Menschen versuchten, mit dem Schiff auf das italienische Festland zu gelangen. In Italien nutzen die Rechten die Flüchtlingswellen für ihre politischen Forderungen.

Die italienische Marine teilte mit, dass 321 Migranten mit dem Amphibien-Schiff "San Giorgio" in den sizilianischen Hafen Augusta einliefen, die auf hoher See gerettet worden waren. Damit ergab sich über die Ostertage eine Zahl von 1149 Flüchtlingen, die im Rahmen der Rettungsoperation in Italien an Land gebracht wurden.

Aufwendige Operation "Mare nostrum"

Die Operation "Mare nostrum", benannt nach der antiken römischen Bezeichnung für das Mittelmeer, wurde im vergangenen Herbst unter dem Eindruck schwerer Flüchtlingskatastrophen eingeleitet. Binnen weniger Tage waren damals mehr als 400 Flüchtlinge ums Leben gekommen. Seit Jahresbeginn wurden im Rahmen der Operation rund 22.000 Flüchtlinge aufgegriffen.

Laut italienischen Medienberichten gab der italienische Staat dafür seither rund 60 Millionen Euro für die Operation aus. Täglich sind im Schnitt fünf Marine-Schiffe samt Hubschraubern und rund 900 Marine-Soldaten im Einsatz.

Rechtspopulisten fordern Ende der Rettungsaktion

Inzwischen werden die Forderungen aus dem rechten politischen Spektrum lauter, die Operation zu stoppen. Der Chef der Lega Nord, Matteo Salvini, verlangte den Abbruch der Hilfsaktion, weil diese dazu führe, dass "italienische Bürger am Ende die Schlepper und eine Invasion an unseren Küsten" finanzierten.

Der Abgeordnete Maurizio Gaspari sagte, die "verrückte und teure" Operation habe eine "Farce" heraufbeschworen - die Schleuser riefen inzwischen nach dem Ablegen von den Küsten in Nordafrika bei der italienischen Marine an, "um Rettungseinsätze auszulösen".

EU gefragt

Innenminister Angelino Alfano forderte die Europäische Union Anfang April auf, sich verstärkt um Unterstützung für Italien bei der Aufnahme afrikanischer Flüchtlinge zu kümmern. Er sagte, an der libyschen Küste warteten zwischen 300.000 und 600.000 Menschen auf eine Gelegenheit zur Überfahrt Richtung Europa.

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