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Brandanschlag Wahlkampfzentrale von Marine Le Pen

Neue Gruppe bekennt sich  

Brandattacke auf Le Pens Wahlkampfzentrale

14.04.2017, 11:19 Uhr | dpa

Brandanschlag Wahlkampfzentrale von Marine Le Pen. Linksextreme wollen Marine Le Pen einschüchtern. (Quelle: imago)

Linksextreme wollen Marine Le Pen einschüchtern. (Quelle: imago)

Anschlag auf Marine Le Pen: In der Nacht zum Donnerstag ist auf das Gebäude der Pariser Wahlkampfzentrale der rechtspopulistischen Präsidentschaftskandidatin ein Brandanschlag verübt worden. Die Feuerwehr musste ein Feuer im Erdgeschoss des Hauses löschen.

Die Zentrale der Kandidatin der Front National (FN) liegt in der Rue du Faubourg Saint-Honoré unweit des Elysée-Palasts. Le Pen hatte die Räume in zwei oberen Etagen des Gebäudes im November eingeweiht. Im Erdgeschoss befindet sich eine Versicherungsagentur.

Zu der Tat bekannte sich eine bisher unbekannte Gruppe mit dem Namen "Den Fremdenhass bekämpfen". Ein selbsternannter Vertreter der Gruppierung sagte der Nachrichtenagentur AFP, für die Tat seien Molotow-Cocktails benutzt worden. Durch den Brand wurde nur eine Tür und eine Fußmatte beschädigt.

Weitere Aktionen geplant

Doch der Vertreter drohte mit täglichen weiteren Aktionen "bis zu den Wahlen", die am 23. April beginnen. Angaben des Aktivisten zu einem ähnlichen Anschlag auf den Sitz der Zeitung "Présent", die der Front National nahesteht, bestätigten sich nicht.

Aus der Redaktion hieß es, ein Polizist habe die Redaktionsräume kontrolliert und keine Brandspuren gefunden. An der Fassade des Zeitungsgebäudes entdeckte die Polizei allerdings ein ähnliches Graffiti wie am Haus des FN-Sitzes mit der Inschrift "FN vs KLX". Im Französischen nennt sich die Gruppe "Combattre la xénophobie".

"Inakzeptable Tat"

Marine Le Pen sagte dem Fernsehsender France 2, sie habe keine genauen Informationen zu dem Anschlag. Sie vermutete aber eine "linksextreme Splittergruppe" als Urheber. Die Rechtspopulistin warf der Regierung vor, nicht entschieden genug gegen solche Gruppen vorzugehen. Der französische Innenminister Matthias Fekl sprach im Sender RTL von einer "inakzeptablen Tat". Gemeinsam mit Le Pen werde geprüft, ob die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt werden müssten.

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