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Anti-Terror-Kurs: Donald Trump twittert gegen Londons Bürgermeister


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"Wir müssen aufhören, politisch korrekt zu sein"

Von dpa, pdi

Aktualisiert am 05.06.2017Lesedauer: 1 Min.
US-Präsident Donald Trump fordert nach dem Anschlag in London einen Kurswechsel in der inneren Sicherheit.
US-Präsident Donald Trump fordert nach dem Anschlag in London einen Kurswechsel in der inneren Sicherheit. (Quelle: dpa-bilder)
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US-Präsident Donald Trump hat nach dem Terroranschlag in London in einer Serie von Tweets für seinen eigenen Anti-Terror-Kurs geworben.

"Wir müssen aufhören, politisch korrekt zu sein und bei der Sicherheit für unser Volk zur Sache kommen", schrieb Trump. "Wenn wir nicht klug werden, wird es nur schlimmer werden." Kurz danach twitterte Trump: "Fällt euch auf, dass wir derzeit keine Waffendebatte haben? Das ist deshalb, weil sie (die Angreifer in London) Messer und einen Lastwagen benutzt haben."

Trump spielt damit auf die seit Jahren immer wieder hochkochenden Diskussionen um die Schusswaffengesetze in den USA an. Kritiker halten diese Gesetze für viel zu lasch und argumentieren, dass sie Gewalttaten förderten. Trump lehnt eine Verschärfung ab.

Trump missversteht Khan

Dazwischen kritisierte der US-Präsident in einem weiteren Tweet Londons Bürgermeister Sadiq Khan und verdrehte dabei dessen Aussage, wie der Sender CNN hervorhob. "Mindestens sieben tot und 48 verwundet bei einer Terrorattacke, und der Bürgermeister von London sagt, es gibt "keinen Grund, alarmiert zu sein!"", schrieb Trump.

CNN zufolge bezog sich Khan mit seiner Äußerung aber auf die Präsenz von Soldaten auf der Straße und nicht auf die Terrorbedrohung. Bereits am Samstagabend hatte Trump via Twitter dazu aufgerufen, "hart und wachsam" zu sein. Zugleich warb er für seine - von Gerichten blockierte - Einreiseverbote für viele Muslime.

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