Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Terrorismus >

Barcelona: Polizei veröffentlicht Video von Anti-Terror-Razzia

Video von Razzia in Spanien  

Hier stürmt die Polizei die Wohnung eines Verdächtigen

23.08.2017, 13:30 Uhr | dru, dpa , AFP , t-online.de

Barcelona: Polizei veröffentlicht Video von Anti-Terror-Razzia. Einsatzkräfte der katalanischen Polizei stürmen bei einem Antio-Terroreinsatz eine Wohnung. (Quelle: Reuters/Mossos d'Esquadra)

Einsatzkräfte der katalanischen Polizei stürmen bei einem Antio-Terroreinsatz eine Wohnung. (Quelle: Mossos d'Esquadra/Reuters)

Die spanische Polizei hat ein Video von der Erstürmung einer Wohnung veröffentlicht, in der die Attentäter von Barcelona Material zum Bombenbau lagerten.

Zu sehen ist, wie sich ein halbes Dutzend Beamte im Treppenhaus eines Wohnblocks in Stellung bringt und dann unter lauten Rufen in eine Wohnung stürmt. Im Innern finden die Polizisten mehrere Gasflaschen, beschlagnahmen Datenträger und andere Beweismittel.

Die Terroristen hatten ursprünglich geplant, drei mit Bomben präparierte Lieferwagen in Sehenswürdigkeiten in Barcelona zu steuern und zur Explosion zu bringen. Eines ihrer Ziele war die weltberühmte Basilika Sagrada Familia. In Alcanar, 100 Kilometer südwestlich von Barcelona, horteten die Extremisten mehr als 120 Gasflaschen und Sprengstoff. Ihre Bombenwerkstatt flog jedoch bei den Vorbereitungen auf die Anschläge in die Luft. Der Kopf der Terrorzelle, der Imam Abdelbaki Es Satty, sowie zwei weitere Mitglieder kamen dabei ums Leben.

Wenige Stunden später fuhr dann der als Haupttäter geltende Younes Abouyaaquoub mit einem Lastwagen Dutzende Passanten auf dem Boulevard Las Ramblas in Barcelona nieder. Dabei wurden 13 Menschen getötet. Mehr als 120 wurden verletzt, darunter 13 Deutsche. Auf der Flucht erstach Abouyaaquoub eine weitere Person, bevor er am Montag von der Polizei erschossen wurde.

Die einzigen vier Überlebenden der Terrorzelle wurden am Dienstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Zwei der jungen Männer kamen in Untersuchungshaft, ohne Anrecht auf Kaution. Ein dritter muss zunächst weitere 72 Stunden in Polizeigewahrsam bleiben, ein vierter wurde freigelassen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal