Sie sind hier: Home > Politik > Ausland >

Streit der Fischer: Vorerst keine Einigung im "Jakobsmuschel-Krieg"

Streit der Fischer  

Vorerst keine Einigung im "Jakobsmuschel-Krieg"

08.09.2018, 08:40 Uhr | dpa

Streit der Fischer: Vorerst keine Einigung im "Jakobsmuschel-Krieg". Dieses Videostandbild zeigt eine Auseinandersetzung zwischen französischen und britischen Fischern.

Dieses Videostandbild zeigt eine Auseinandersetzung zwischen französischen und britischen Fischern. Foto: /France 3/AP. (Quelle: dpa)

Paris (dpa) - Im Streit um den Fang von Jakobsmuscheln im Ärmelkanal haben sich britische und französische Fischer vorerst nicht einigen können. Ein Treffen beider Seiten am Freitag in Paris sei ohne Ergebnis geblieben, berichteten britische und französische Medien in der Nacht zum Samstag.

Die Diskussionen seien aber nicht abgebrochen, sagte demnach der Direktor des französischen Fischerei-Komitees, Hubert Carré. Eine Sprecherin der britischen Fischereibehörde ging von weiteren Gesprächen in der kommenden Woche aus. "Wir machen Fortschritte", sagte sie. "Die Verhandlungen gehen weiter und wir sehen und die nächsten Schritte an."

Französische und britische Fischer hatten sich in der vergangenen Woche im Ärmelkanal eine heftige Auseinandersetzung auf hoher See geliefert. Franzosen versuchten, die Konkurrenten aus Großbritannien davon abzuhalten, vor der Küste der Normandie Jakobsmuscheln zu fangen. Britische Medien sprachen von einem "Jakobsmuschel-Krieg".

Grund für den seit Jahren schwelenden Konflikt ist, dass französische Fischer eine gesetzlich vorgegebene Schonzeit für Jakobsmuscheln zwischen Mai und Oktober einzuhalten. Für britische Fischer gilt dieses Verbot nicht. Sie pochen auf ihr Recht, vor der französischen Küste arbeiten zu dürfen.

Nach französischen Behördenangaben hatte es in früheren Jahren Vereinbarungen zwischen beiden Seiten gegeben. Bei einem Treffen am Mittwoch in London hatte es nach Angaben des französischen Agrarministers Stéphane Travert Fortschritte gegeben. Britische Fischer erklärten sich bereit, vorerst nicht in die Seine-Bucht einzufahren, gingen dabei jedoch von einer Lösung des Konflikts schon am Freitag aus.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
MagentaTV jetzt 1 Jahr inklusive erleben!*
hier Angebot sichern
Anzeige
Der Sommer zieht ein: shoppe Outdoor-Möbel u.v.m.
jetzt auf otto.de
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal