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Missbrauch vertuscht?: Französischer Erzbischof vor Gericht

Missbrauch in der Kirche  

Französischer Erzbischof vor Gericht

07.01.2019, 16:24 Uhr | dpa

Missbrauch vertuscht?: Französischer Erzbischof vor Gericht. Philippe Barbarin, Erzbischof von Lyon, muss sich wegen Vertuschung sexueller Übergriffe vor Gericht verantworten.

Philippe Barbarin, Erzbischof von Lyon, muss sich wegen Vertuschung sexueller Übergriffe vor Gericht verantworten. Foto: Giorgio Onorati/ANSA. (Quelle: dpa)

Lyon (dpa) - Weil er Missbrauchsvorwürfe gegen einen Priester nicht weiter verfolgt haben soll, steht der mächtige französische Erzbischof von Lyon vor Gericht.

Kardinal Philippe Barbarin erschien am Montagmorgen umgeben von seinen Anwälten im Gericht von Lyon, wie auf Fernsehbildern zu sehen war. "Ich werde mich der Justiz stellen", sagte er. Eines der mutmaßlichen Opfer, Alexandre Dussot Hezez, erklärte dem Sender France Info zufolge am Rande des Prozesses: "Endlich werden wir die Wahrheit über einen Mechanismus des Schweigens erfahren." Angestrengt wurde das Verfahren von einem Opferverein. Barbarin bestreitet jegliche Vertuschung.

Die Anklage lautet auf Nichtanzeige sexueller Übergriffe gegen Minderjährige. Neben dem katholischen Erzbischof stehen in dem Prozess noch weitere Geistliche vor Gericht. Dem 68 Jahre alten Barbarin wird vorgeworfen, Missbrauchsvorwürfe gegen einen Priester nicht weiter verfolgt zu haben. Dieser Geistliche soll in den 1980er Jahren gegen Dutzende Kinder übergriffig geworden sein.

Gleich zu Beginn des Prozesses versuchten die Anwälte der Verteidigung, das Verfahren wegen eines Formfehlers einstellen zu lassen, wie France Info berichtete. Ein Verteidiger sprach mehreren Medien zufolge von einem "Schauprozess". Die Anhörung soll noch bis Mittwoch dauern - ob dann auch ein Urteil fallen wird, ist allerdings noch nicht klar.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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