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Konflikt in Ostsyrien: 2000 Zivilisten und IS-Familien verlassen letzte IS-Bastion

Konflikt in Ostsyrien  

2000 Zivilisten und IS-Familien verlassen letzte IS-Bastion

20.02.2019, 22:57 Uhr | dpa

Konflikt in Ostsyrien: 2000 Zivilisten und IS-Familien verlassen letzte IS-Bastion. Ein Kind fährt auf einem Lastwagen, der Zivilisten und Familienangehörige von IS-Kämpfern aus der letzten Bastion der Terrormiliz im ostsyrischen Baghus in ein Zwischenlager bringt.

Ein Kind fährt auf einem Lastwagen, der Zivilisten und Familienangehörige von IS-Kämpfern aus der letzten Bastion der Terrormiliz im ostsyrischen Baghus in ein Zwischenlager bringt. Foto: Aboud Hamam. (Quelle: dpa)

Damaskus (dpa) - Zahlreiche Zivilisten und Familienangehörige von IS-Kämpfern haben die letzte Bastion der Dschihadisten in Syrien verlassen können.

Etwa 2000 Menschen seien auf Lastwagen aus dem Gebiet gebracht worden, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Der Großteil seien Zivilisten und Familienangehörige von IS-Kämpfern gewesen. Aber auch 150 Kämpfer sollen darunter gewesen sein.

Etwa 30 Lastwagen der kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) verließen den umzingelten Ortsteil von Baghus im Osten Syriens. Auch Kinder saßen auf den Ladeflächen, die Gesichter erschöpft und staubig. Die Fahrzeuge fuhren zunächst in Richtung eines improvisierten Lagers der kurdischen Kämpfer.

Die Syrischen Demokratischen Kräfte haben nach eigenen Angaben rund 500 IS-Kämpfer in dem Ort Baghus am Euphrat umzingelt. Er gilt als der letzte vom IS kontrollierte Ort in Syrien. Im benachbarten Irak hatte die irakische Regierung bereits im vergangenen Jahr den Sieg über die Terrormiliz verkündet. Allerdings kommt es auch dort weiterhin zu Anschlägen.

Ein SDF-Sprecher sagte, die von den USA angeführte Anti-IS-Koalition fliege weiter Luftangriffe auf die Verstecke der Dschihadisten. Bereits am Dienstag hatten rund 30 Personen das noch von den IS-Kämpfern gehaltene Gebiet verlassen können. Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, hatte zuvor ihre Sorge geäußert, dass Hunderte Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbraucht würden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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