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Auslieferungsgesetz: Erneut Zusammenstöße in Hongkong

Auslieferungsgesetz  

Erneut Zusammenstöße in Hongkong

08.07.2019, 13:24 Uhr | dpa

Auslieferungsgesetz: Erneut Zusammenstöße in Hongkong. Polizisten haben sich in Reihen aufgestellt und sich am Rander der Protestzüge positioniert.

Polizisten haben sich in Reihen aufgestellt und sich am Rander der Protestzüge positioniert. Foto: Vincent Yu/AP. (Quelle: dpa)

Hongkong (dpa) - In Hongkong ist es am Rande einer Demonstration gegen das umstrittene Gesetz für Auslieferungen an China erneut zu Zusammenstößen zwischen einigen Protestlern und der Polizei gekommen.

Wie die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone am Montag mitteilte, wurden sechs Demonstranten am Vorabend festgenommen. Hunderte Protestler waren am späten Sonntagabend mit Polizisten aneinandergeraten. Von "Chaos" auf den Straßen berichtete die Hongkonger Zeitung "South China Morning Post" und zeigte Bilder von Bereitschaftspolizisten, die mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen schwarz gekleidete Demonstranten vorgingen. 

Zuvor hatten am Sonntag Zehntausende Menschen friedlich im Bezirk Kowloon gegen das umstrittene Auslieferungsgesetz an China demonstriert, das die Finanzmetropole seit Wochen in Atem hält. Nach unterschiedlichen Angaben von Polizei und Organisatoren beteiligten sich zwischen 56 000 und mehr als 230 000 Menschen an dem jüngsten Marsch.

Das Auslieferungsgesetz würde es den Behörden Hongkongs erlauben, von China beschuldigte Personen an die Volksrepublik auszuliefern. In den vergangenen Wochen erlebte Hongkong wegen des Gesetzes die größten Proteste seit drei Jahrzehnten. Immer wieder gingen die Hongkonger auf die Straße, um gegen die Politik von Regierungschefin Carrie Lam zu protestieren.

Lam hatte das Auslieferungsgesetz nach dem Aufschrei in der Bevölkerung zwar auf Eis gelegt. Die Demonstranten fordern aber die offizielle Rücknahme des Gesetzes. Am vergangenen Montag waren die Proteste eskaliert, als Hunderte Demonstranten das Parlament stürmten und den Plenarsaal für Stunden besetzt hielten. 

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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