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Malta: Geschäftsmann wird nach Journalisten-Mord festgenommen

Vor der Küste Maltas  

Geschäftsmann nach Journalistinnenmord festgenommen

20.11.2019, 19:42 Uhr | AFP

 (Quelle: Euronews)

Mord an Malta-Journalistin: Ein tatverdächtiger Geschäftsmann ist festgenommen worden. (Quelle: Euronews World News)

Mord an Journalistin Caruana Galizia: Geschäftsmann festgenommen

Gut zwei Jahre ist der Mordanschlag auf die maltesische Journalistin Daphne Caruana Galizia her. Jetzt hat die Polizei einen bekannten Geschäftsmann gefasst. (Quelle: Euronews World News)

Mord an Malta-Journalistin: Ein tatverdächtiger Geschäftsmann ist festgenommen worden. (Quelle: Euronews World News)


Es kommt Bewegung in den Fall um die ermordete Journalistin Daphne Galizia in Malta: Ein Informant taucht auf und behauptet, er kenne die Drahtzieher. Jetzt hat die Polizei einen Geschäftsmann festgesetzt.

Im Zusammenhang mit dem Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia ist am Mittwoch ein maltesischer Geschäftsmann festgenommen worden. Yorgen Fenech sei im Morgengrauen auf seiner Jacht auf dem Meer vor der Küste Maltas festgenommen worden, verlautete es aus Polizeikreisen. Demnach hatte er kurz zuvor versucht, Malta zu verlassen. 

Die Jacht des Geschäftsmanns Yorgen Fenech: Er hatte kurz nach Auftauchen des Informanten versucht, das Land zu verlassen. (Quelle: Reuters)Die Jacht des Geschäftsmanns Yorgen Fenech: Er hatte kurz nach Auftauchen des Informanten versucht, das Land zu verlassen. (Quelle: Reuters)

Maltas Regierungschef Joseph Muscat hatte am Vortag einem mutmaßlichen Mittelsmann überraschend eine Begnadigung angeboten, falls dieser gesicherte Informationen zum Drahtzieher des Mordes an der Enthüllungsjournalistin liefert. Der Regierungschef machte das Angebot, nachdem die maltesische Polizei und Interpol vergangene Woche einen Mann festgenommen hatten, der angab, zu wissen, wer den tödlichen Autobombenanschlag auf die Journalistin am 16. Oktober 2017 angeordnet hatte.

Die 53-jährige Caruana Galizia hatte als Journalistin regelmäßig über Korruption, Geldwäsche, Vetternwirtschaft und dubiose Geschäfte wie Ölschmuggel auf Malta berichtet. In manche der Skandale waren auch Mitglieder der Regierung verwickelt, Vorwürfe gab es auch gegen den Regierungschef selbst und seine Familie. Die Journalistin war bei der Explosion einer Autobombe im Oktober 2017 getötet worden. Acht Monate zuvor hatte sie in ihrem Blog über eine mysteriöse Firma, in Dubai, namens "17 Black Limited" geschrieben und behauptet, das Unternehmen sei mit maltesischen Politikern verbunden, ohne dafür aber Beweise vorzulegen.

 

 
Drei Männer, die den Anschlag auf die Journalistin ausgeführt haben sollen, sitzen wegen des Mordes in Haft, jedoch war bislang immer unklar, wer den Mord in Auftrag gegeben hatte.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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