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Johnsons Konkurrenz ist "au├čerirdisch"

Von afp
23.11.2019Lesedauer: 3 Min.
Kuriose Konkurrenz f├╝r Boris Johnson: Auch Lord Buckethead, der "Intergalaktische Weltraum-Lord" will Premierminister werden.
Kuriose Konkurrenz f├╝r Boris Johnson: Auch Lord Buckethead, der "Intergalaktische Weltraum-Lord" will Premierminister werden. (Quelle: Twitter)
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Mit einem silbernen oder schwarzen M├╝lleimer auf dem Kopf ziehen sie in den Wahlkampf ÔÇô und wollen so den amtierenden Premierminister in Gro├čbritannien besiegen. Wer k├Ânnte Johnson wirklich gef├Ąhrlich werden?

Wenn sich der britische Premierminister Boris Johnson am 12. Dezember zur Wahl stellt, will er sich nicht nur eine landesweite Mehrheit sichern, um seinen Brexit-Deal durchzusetzen ÔÇô gleichzeitig muss er auch seinen eigenen Parlamentssitz verteidigen. Dabei trifft er auf einige kuriose Herausforderer: Zu den zw├Âlf Kandidaten im Wahlkreis Uxbridge und South Ruislip im Londoner Speckg├╝rtel geh├Âren schon allein drei "Au├čerirdische".

"Lord Buckethead" (Lord Eimerkopf) ist schon so etwas wie eine britische Tradition. Seit mehr als 30 Jahren tritt der selbsternannte "Intergalaktische Weltraum-Lord" gegen amtierende Premierminister an ÔÇô 1987 gegen die "Eiserne Lady" Margaret Thatcher, 1992 gegen John Major, 2017 gegen Theresa May und nun gegen Boris Johnson.

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Sein Markenzeichen ist der schwarze M├╝lleimer auf dem Kopf. Zu seinen wiederkehrenden Wahlversprechen geh├Âren der Bau eines Weltraumhafens sowie die ├ťbernahme der Herrschaft ├╝ber die Galaxis. Er hat sich der "Official Monster Raving Loony Party" angeschlossen, die seit Jahrzehnten im ganzen Land mit kuriosen Gestalten zur Wahl antritt.

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"Count Binface" als Konkurrenz

Einen neuen interstellaren Widersacher hat der Weltraum-Lord allerdings in "Count Binface" (Graf M├╝lltonnengesicht). Dieser ist die Kreation des Comedians Jon Harvey, der 2017 noch selbst als "Buckethead" angetreten war.

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Wegen Urheberrechtsproblemen musste er aber den Namen ├Ąndern und tr├Ągt nun eine silberne M├╝lltonne als Kopfschmuck. "Binface" will im Falle seiner Wahl ein Referendum ansetzen, in dem die Briten dar├╝ber abstimmen, ob sie nochmal ├╝ber den Brexit abstimmen wollen. Au├čerdem hat er sich als Fan der Klima-Aktivistin Greta Thunberg geoutet.

Das Trio der Aliens macht schlie├člich der "Interplanetare Zeit-Lord" Yace Yogenstein voll. ├ťber seine Kopfbedeckung ist bislang allerdings nichts bekannt.

"Don't Vote Tobin but Let Tobin Vote"

Neben solchen Spa├č-Kandidaturen wollen einige der Kandidaten aber auch auf von ihnen angeprangerte Ungerechtigkeiten hinweisen. Zu den alten Bekannten geh├Ârt "Elmo" von der "Sesamstra├če": Mit seiner dritten Kandidatur gegen einen Premierminister im roten Fellkost├╝m will Bobby Smith f├╝r die Rechte von V├Ątern nach Trennungen demonstrieren.

William Tobin wiederum kandidiert mit dem Slogan: "Don't Vote Tobin but Let Tobin Vote" (W├Ąhlt nicht Tobin, aber lasst Tobin w├Ąhlen). "Ich bin einer von drei Millionen Briten, die im Ausland leben und bei Parlamentswahlen sowie dem Brexit-Referendum 2016 nicht w├Ąhlen durften, weil wir zu lange im Ausland waren", sagt er. Das passiert nach britischem Wahlrecht bereits nach 15 Jahren. Neben den Auslandsbriten demonstriert Tobin auch f├╝r das Wahlrecht von Ausl├Ąndern und Minderj├Ąhrigen in Gro├čbritannien.

Johnson hat auch ernste Konkurrenz

Obwohl sein Wohnsitz im Nordwesten Frankreichs liegt, hat er als britischer Staatsb├╝rger das Recht, f├╝r einen Abgeordnetensitz zu kandidieren - daf├╝r muss er n├Ąmlich nicht in Gro├čbritannien wohnen, sondern nur ein B├╝ro in einem Wahlkreis er├Âffnen. Eine Freundin stellt ihm daf├╝r ihr Atelier zur Verf├╝gung.

W├Ąhrend sich Johnson um die meisten unabh├Ąngigen Kandidaten keine Sorgen zu machen braucht, k├Ânnte ihm der 25-j├Ąhrige geb├╝rtige Iraner Ali Milani tats├Ąchlich gef├Ąhrlich werden. Mit einem Fokus auf lokale Themen und einer linken Agenda will der junge Labour-Politiker Johnson seine vergleichsweise d├╝nne Mehrheit von rund 5.000 Stimmen abjagen.


Sollte Milani das gelingen, w├Ąre Boris Johnson der erste Premierminister seit mehr als hundert Jahren, der seinen Parlamentssitz verliert. Die Freude dar├╝ber w├Ąre bei vielen seiner Gegner sicherlich ├╝berirdisch.

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