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Coronavirus: China meldet erstmals keine inländischen Sars-CoV-2-Neuinfektionen

34 "importierte" Corona-Fälle  

China meldet erstmals keine inländischen Neuinfektionen

19.03.2020, 14:52 Uhr | dpa

Coronavirus: Zum ersten Mal keine neuen Fälle in Wuhan

Die zentralchinesische Stadt Wuhan meldet zum ersten Mal seit dem Ausbruch des Coronavirus Ende 2019 keine neuen Infektionen. (Quelle: Reuters)

Hoffnung in China: Aus Wuhan gibt es zum ersten Mal seit dem Ausbruch des Coronavirus ermutigende Nachrichten. (Quelle: Reuters)


Im Dezember wurde SARS-CoV-2 erstmals in Wuhan registriert. Die Fallzahlen stiegen exponentiell. Nun scheint China eine erste Welle der Ansteckung im Griff zu haben. Doch es gibt schon eine neue Sorge.

Zum ersten Mal seit dem Ausbruch des Erregers SARS-CoV-2 Anfang Januar hat China landesweit keine lokalen Neuinfektionen mehr gemeldet. Allerdings stieg die Zahl der Infizierten, die aus dem Ausland zurück in die Volksrepublik kamen – was Ängste vor einer möglichen zweiten Ausbreitungswelle schürt. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Donnerstag mitteilte, wurden 34 neue "importiere Fälle" registriert, also Erkrankungen, die bei Menschen auf der Einreise nach China nachgewiesen wurden. Es war der bisher höchste Anstieg von Erkrankten, die aus dem Ausland eingereist waren. 

Bei diesen Rückkehrern handelt es sich zu einem großen Teil nicht um Ausländer, sondern um Chinesen, die unter anderem wieder in ihre Heimat kommen, weil sie annehmen, dass dort das Schlimmste nun überstanden ist. Insgesamt seien bislang 189 importierte Fälle festgestellt worden, wie die Kommission mitteilte. 



Strengere Quarantänemaßnahmen für Einreisende

Um eine Ausbreitung der eingeschleppten Fälle möglichst zu verhindern, gelten strenge Quarantänemaßnahmen für Menschen, die aus dem Ausland ankommen.

 

Ähnlich wie auf dem chinesischen Festland gab es auch in der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong Befürchtungen, dass sich das Virus durch Rückkehrer ausbreiten könnte. Auch die Finanzmetropole hat ihre Quarantänevorschriften deshalb seit Donnerstag noch einmal verschärft.

Trotz der verhältnismäßig geringen Zahl der Neuinfektionen beklagt China täglich noch immer neue Todesfälle. Am Donnerstag kamen acht Tote hinzu, womit die Gesamtzahl der Opfer auf 3.245 Fälle stieg. Insgesamt wurden auf den chinesischen Festland 80.928 Infizierte registriert, von denen sich mehr als 66.000 wieder erholt haben. In Hongkong wurden bislang 192 Infizierte und vier Tote registriert.  

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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