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Proteste in Belarus: Polizei geht in erneut brutal gegen Demonstranten vor

Nach Skandal-Wahl in Belarus  

Polizei geht wieder brutal gegen Demonstranten vor

12.08.2020, 07:58 Uhr | dpa

Proteste in Belarus: Polizei geht in erneut brutal gegen Demonstranten vor. Demonstranten in Minsk: Den dritten Tag in Folge kam es in Weißrusslandzu Protesten gegen die Regierung und den Wahlausgang. (Quelle: Reuters/Jedrzej Nowicki/Agencja Gazeta)

Demonstranten in Minsk: Den dritten Tag in Folge kam es in Weißrusslandzu Protesten gegen die Regierung und den Wahlausgang. (Quelle: Jedrzej Nowicki/Agencja Gazeta/Reuters)

Das brutale Vorgehen der Sicherheitskräfte hat die Demonstranten nicht entmutigt. Den dritten Tag in Folge gehen sie in Belarus gegen den umstrittenen Wahlausgang auf die Straße. 

Bei den Protesten gegen Wahlfälschungen in Belarus (Weißrussland) hat es den dritten Abend in Folge wieder viele Festnahmen gegeben. In sozialen Medien gab es Berichte, wonach Sicherheitskräfte erneut brutal gegen friedliche Demonstranten vorgingen. Im Nachrichtenkanal Telegram wurden Videos veröffentlicht, die zeigen, wie Uniformierte Zivilisten verprügeln und treten. Wie viele Menschen in Polizeigewahrsam kamen, war unklar. Insgesamt war die Lage nach Meinung von Beobachtern aber zunächst ruhiger als in den Nächten zuvor.

Hunderte Menschen beteiligten sich in mehreren Städten an den Protesten. In der Hauptstadt Minsk zogen größere und kleinere Gruppen durch die Straßen. Die Polizei versuchte, die Menge zu zerstreuen. Dabei kam es erneut zu Zusammenstößen. Es sollen auch Gummigeschosse abgefeuert worden sein. Zu sehen war, wie Blendgranaten abgefeuert wurden. In Minsk errichteten Demonstranten Barrikaden.

Nach der Präsidentenwahl am Sonntag brachen landesweit Proteste aus. Die Wut vieler Menschen richtet sich gegen Staatschef Alexander Lukaschenko, der sich nach 26 Jahren im Amt an seine Macht klammert. Er drohte mehrfach mit dem Einsatz von Militär. Insgesamt wurden mehr als 5.000 Menschen festgenommen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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