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Senioren in Florida campieren stundenlang vor Impfzentren

Von t-online, sje

Aktualisiert am 31.12.2020Lesedauer: 2 Min.
Schlangen in Florida vor den Impfzentren: Stundenlang müssen die Menschen ausharren, um geimpft werden zu können. Es gibt nur einige hundert Dosen.
Schlangen in Florida vor den Impfzentren: Stundenlang müssen die Menschen ausharren, um geimpft werden zu können. Es gibt nur einige hundert Dosen. (Quelle: Octavio Jones/imago-images-bilder)
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Senioren in Florida warteten stundenlang, um eine der raren Corona-Impfungen zu erhalten. In den USA ist die Verteilung der Impfungen an die Bevölkerung nicht klar geregelt.

In Florida herrschte vor den Impfzentren ein großer Andrang. Stundenlang harrten vor allem Ältere in einer langen Schlange aus, um das begehrte Mittel zu erhalten. Die Corona-Impfungen sollten dort nach dem Prinzip "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" vergeben werden. Das führte zu Chaos am DienstSenioren in Florida warteten stundenlang, um eine der raren Corona-Impfungen zu erhalten. In den USA ist die Verteilung der Impfungen an die Bevölkerung nicht klar geregelt.

ag- und Mittwochmorgen, wie mehrere Medien berichten.

Im Lee County im Südwesten Floridas waren Senioren über 65 Jahren und Mitarbeiter des Gesundheitswesens aufgefordert, am Mittwochmorgen ohne Termin zu einem der sieben Impfzentren zu kommen. Das berichtete CNN. Jedes dieser Zentren erhielt jedoch nur 300 Impfdosen. Folglich bildeten sich lange Schlangen, viele brachten Camping-Stühle mit und verbrachten die Nacht vor Ort.

Acht Stunden auf Impfung gewartet

Einer der Betroffenen sagte dem Sender, er habe seit 1.30 Uhr in der Nacht gewartet. Nach acht oder neun Stunden konnte er geimpft werden. "Auch wenn ich dankbar bin, die Impfung erhalten zu haben, denke ich, dass es einen besseren Weg geben muss, das alles zu verteilen. Die Menschen, die es wirklich brauchen, Alte mit Behinderungen, können das nicht durchhalten, also muss es einen besseren Weg geben, es zu organisieren", erklärte er.

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Eine Journalistin des Fernsehsenders ABC berichtete auf Twitter von einer Freundin ihrer Familie. Sie sei um 4.30 Uhr am Impfzentrum angekommen. Dort hätten viele keine Masken getragen. Sie habe befürchtet, sich bei den Wartenden mit dem Coronavirus anzustecken und sei deswegen nach einigen Stunden wieder gegangen.

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Weiter schreibt sie, den Senioren sei angesichts der Wartezeit von den Behörden geraten worden, warme Kleidung, Decken, Wasser und ihre Medikamente mitzubringen.

Chaos zwischen US-Regierung, Bundesstaaten und Countys

Von der Regierung unter Donald Trump wird kein einheitliches Vorgehen zur Verteilung des Corona-Impfstoffs vorgegeben, sie wird den Bundesstaaten überlassen. Lediglich von der Gesundheitsbehörde CDC gibt es Empfehlungen, zuerst Menschen aus systemrelevanten Berufen zu impfen. Der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, gab die Organisation jedoch an die Gesundheitsbehörden der einzelnen Countys weiter. Viele entschieden sich dazu, Termine für Impfungen zu vergeben, andere, wie das Lee County, sahen davon jedoch ab. Auch mit Terminvergabe kam es teils zu langen Schlangen vor den Impfzentren.

Lauderhill in Florida: Hier wurden Termine für die Impfungen vergeben – trotzdem staute es sich vor den Drive-Ins.
Lauderhill in Florida: Hier wurden Termine für die Impfungen vergeben – trotzdem staute es sich vor den Drive-Ins. (Quelle: Joe Cavaretta/imago-images-bilder)

DeSantis legte den Fokus entgegen der Empfehlung auf die ältere Bevölkerung. Er kritisierte die CDC: "Wenn Sie ein 22-Jähriger sind, der im Supermarkt arbeitet, würden sie einer 74-Jährigen vorgezogen werden. Ich denke nicht, dass das die Richtung ist, in die wir gehen wollen." Nach Angaben von CNN hatte DeSantis in der Vergangenheit mehrfach die Gefahr von Covid-19 für Jüngere heruntergespielt.

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