Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePolitikAusland

Myanmar – Soldaten: "Ich erschieße jeden, den ich sehe"


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextFleetwood Mac: Christine McVie ist totSymbolbild für einen TextFDP-Politiker liebt Ex-PornostarSymbolbild für einen TextARD ändert kurzfristig das ProgrammSymbolbild für einen TextNRW: Polizist schießt auf AngreiferSymbolbild für einen TextWM: England-Star reist vorzeitig abSymbolbild für einen TextPBB: So viele Sexpartner hatte WalentinaSymbolbild für einen TextNächster Abgang im RBB-SkandalSymbolbild für einen TextSo sehen Sie Deutschland – Costa RicaSymbolbild für einen TextOligarch beklagt Millionen-VerlusteSymbolbild für ein VideoSUV baut Unfall: Explosionen folgenSymbolbild für einen TextKöln: "Ferrari"-Wohnung wird verkauftSymbolbild für einen Watson TeaserHarte Messi-Kritik: "Dem Teufel verkauft"Symbolbild für einen TextAnzeige: t-online erklärt: Clever vorsorgen
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Soldaten in Myanmar: "Ich erschieße jeden"

Von rtr, t-online
04.03.2021Lesedauer: 2 Min.
Proteste in Myanmar: Immer wieder sterben Menschen bei den Demos.
Proteste in Myanmar: Immer wieder sterben Menschen bei den Demos. (Quelle: ap-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

In Myanmar herrscht Ausnahmezustand. Bei Protesten gegen den Militärputsch starben bereits Dutzende Menschen. Soldaten demonstrieren ihre Macht auf brutale Weise in den sozialen Medien.

Soldaten und Polizisten in Myanmar gehen immer härter gegen Demonstranten vor und verbreiten ihre Drohungen dabei auch über soziale Medien wie das chinesische Videoportal TikTok. "Ich werde in eure verdammten Gesichter schießen (...) und ich benutze echte Kugeln", sagt etwa ein in Tarnuniform gehüllter Mann in einem Clip von Ende Februar, während er mit einem Sturmgewehr auf die Kamera zielt. "Ich werde heute Nacht durch die ganze Stadt patrouillieren und ich werden jeden erschießen, den ich sehe (...). Wenn du ein Märtyrer werden willst, erfülle ich dir deinen Wunsch."

Das schockierende Video auf TikTok: "Ich erschieße jeden, den ich sehe."
Das schockierende Video auf TikTok: "Ich erschieße jeden, den ich sehe." (Quelle: Fanny Potkin/Reuters-bilder)

Htaike Htaike Aung, Direktorin der Bürgerrechtsgruppe Myanmar ICT for Development (Mido), die sich für einen freien Zugang zu digitalen Medien und Geräten in dem südostasiatischen Land einsetzt, sagt, ihre Gruppe habe mehr als 800 solcher Filme gefunden. Und das sei nur die Spitze des Eisbergs. Einige Videos haben Zehntausende Klicks. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte mehr als ein Dutzend sehen, bevor sie diese Woche vom Netz genommen wurden. TikTok erklärte, dass die Richtlinien keine Inhalte erlaubten, die zu Gewalt anstifteten oder Falschinformationen verbreiteten, die Schaden verursachten. Entsprechend habe man solche Inhalte mit Bezug zu Myanmar entfernt und werde dies auch weiterhin tun.

Facebook in Myanmar verboten

Bürgerrechtler wie Htaike gehen davon aus, dass das Militär versuchen wird, seine Präsenz auf anderen Plattformen zu steigern. TikTok ist nicht die einzige Social-Media-App, über die in Myanmar Drohungen oder Hasstiraden verbreitet wurden. Der US-Technologieriese Facebook hat inzwischen alle Seiten mit Verbindung zur Armee in dem Land gekappt. Im Februar wiederum hat das Militär Facebook in Myanmar verboten. Seitdem stieg die ohnehin hohe Nachfrage nach TikTok in dem Land stark an. Branchendaten zufolge zählt die App zu den 20 am meisten heruntergeladenen Anwendungen in Myanmar.

In Myanmar hat das ohnehin einflussreiche Militär Anfang Februar die Kontrolle übernommen und die zivile Regierung von Aung San Suu Kyi entmachtet. Die Militärs begründen das mit angeblichem Wahlbetrug bei der Wahl vom November, die die Partei der früheren Freiheitsikone Suu Kyi haushoch gewonnen hatte. Belege gibt es nicht. Seitdem kommt es regelmäßig zu Protesten in dem Land, gegen die die Polizei immer massiver vorgeht.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur Reuters
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Reichster Russe: Habe mehr als 400 Millionen Dollar verloren
  • Bastian Brauns
Von Bastian Brauns, Washington
  • Marc von Lüpke-Schwarz
Von Marc von Lüpke und Florian Harms
FacebookMilitärMyanmarTikTok

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website