Sie sind hier: Home > Politik > Ausland >

Wegen Korruptionsverdacht: Österreichs Ex-Vizekanzler muss vor Gericht

Wegen Korruptionsverdacht  

Österreichs Ex-Vizekanzler Strache muss vor Gericht

15.04.2021, 22:03 Uhr | AFP

Wegen Korruptionsverdacht: Österreichs Ex-Vizekanzler muss vor Gericht. Österreichs ehemaliger Vizekanzler Heinz-Christian Strache: Wie die Staatsanwaltschaft in Wien am Donnerstag mitteilte, wird dem ehemaligen FPÖ-Chef Korruption zur Last gelegt. (Quelle: imago images)

Österreichs ehemaliger Vizekanzler Heinz-Christian Strache: Wie die Staatsanwaltschaft in Wien am Donnerstag mitteilte, wird dem ehemaligen FPÖ-Chef Korruption zur Last gelegt. (Quelle: imago images)

Heinz-Christian Strache wird der Prozess gemacht. Dem früheren FPÖ-Chef und Vizekanzler Österreichs wird Korruption vorgeworfen.

Der ehemalige österreichische Vizekanzler Heinz-Christian Strache muss sich vor Gericht verantworten. Dem ehemaligen FPÖ-Chef wird "Korruption" zur Last gelegt, wie die Staatsanwaltschaft in Wien am Donnerstag mitteilte. Tatverdächtig sei neben Strache auch der Betreiber einer Privatklinik für Schönheitschirurgie.

Auch Betreiber einer Wiener Privatklinik tatverdächtig

Die Anklage bezieht sich auf die "Gewährung korruptionsstrafrechtlich relevanter Vorteile" an Strache "als Gegenleistung für die parteiische Unterstützung" bei einer Gesetzesänderung. Im Rahmen der Ermittlungen seien auf Straches Handy entsprechende Textnachrichten gefunden worden. Gegen den Klinikbetreiber wird Medienberichten zufolge wegen einer Spende in Höhe von 10.000 Euro an die FPÖ ermittelt. Er soll Strache zudem auf seine Jacht eingeladen haben.

Strache war nach der sogenannten Ibiza-Affäre als Vizekanzler zurückgetreten. Die hatte im Mai 2019 ein politisches Erdbeben in Österreich ausgelöst, zum Bruch der Regierungskoalition und zu vorgezogenen Neuwahlen geführt. Hintergrund war ein heimlich auf Ibiza gedrehtes Enthüllungsvideo, das zeigt, wie Strache als damaliger Chef der rechtspopulistischen FPÖ vor der Parlamentswahl 2017 einer vermeintlichen russischen Oligarchen-Nichte im Gegenzug für Wahlkampfhilfe Staatsaufträge in Aussicht stellt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal