Sie sind hier: Home > Politik > Ausland >

Israel: Vier Palästinenser nach Flucht aus Gefängnis gefasst

Israel  

Vier Palästinenser nach Flucht aus Gefängnis gefasst

11.09.2021, 09:12 Uhr | dpa

Israel: Vier Palästinenser nach Flucht aus Gefängnis gefasst. Die israelische Polizei nach eigenen Angaben vier von sechs Palästinensern gefasst, die Anfang der Woche aus einem Hochsicherheitsgefängnis ausgebrochen waren.

Die israelische Polizei nach eigenen Angaben vier von sechs Palästinensern gefasst, die Anfang der Woche aus einem Hochsicherheitsgefängnis ausgebrochen waren. Foto: Uncredited/Israel Police via AP/dpa. (Quelle: dpa)

Tel Aviv (dpa) - Knapp eine Woche nach der Flucht aus einem israelischen Hochsicherheitsgefängnis sind vier von sechs militanten Palästinensern wieder gefasst worden.

Zwei Männer wurden am Freitagabend in Nazareth im Norden Israels unweit der Haftanstalt festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Nach Medienberichten hatte eine Anwohnerin die Sicherheitskräfte alarmiert, nachdem die beiden sie um Nahrung gebeten hatten. Stunden später wurden auf einem Lastwagen-Parkplatz in der Umgebung zwei andere entkommene Häftlinge gestellt.

Die Nachricht von den Festnahmen löste umgehend Demonstrationen im Westjordanland aus, wie die Zeitung "Times of Israel" berichtete. Militante Palästinenserorganisationen hatten die Flucht als Demütigung Israels gefeiert. Zu den vier Gefassten gehört der frühere Palästinenserführer Sakaria Subeidi, der zu Zeiten des zweiten Palästinenseraufstands ("Intifada") von Israels Sicherheitsapparat gejagt worden war, 2007 aber vorübergehend Amnestie gewährt bekam. Zwei Palästinenser waren am Samstag noch auf der Flucht.

Die Häftlinge waren in der Nacht zum Montag durch einen Tunnel aus dem Gilboa-Gefängnis entkommen. Medienberichten zufolge saßen sie wegen tödlicher Anschläge auf Israelis hinter Gittern. An der Suche seien Polizeikräfte, der Inlandsgeheimdienst Schin Bet sowie Spezialeinheiten der Armee beteiligt, hieß es. Nach einem Bericht der "Jerusalem Post" wurden insgesamt 200 Straßensperren aufgestellt. Außerdem habe die Armee mehrere Angehörige der Geflüchteten festgenommen und verhört.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: