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Hamas weist Berichte ├╝ber Explosionen in Waffenlager zur├╝ck

Von dpa
Aktualisiert am 11.12.2021Lesedauer: 1 Min.
Pal├Ąstinensische K├Ąmpfer halten am Tag nach den Explosionen im Fl├╝chtlingslager Burdsch al-Schimali Wache.
Pal├Ąstinensische K├Ąmpfer halten am Tag nach den Explosionen im Fl├╝chtlingslager Burdsch al-Schimali Wache. (Quelle: Mohammad Zaatari/AP/dpa./dpa)
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Beirut (dpa) - Nach mehreren Explosionen in einem pal├Ąstinensischen Fl├╝chtlingslager im Libanon hat die islamistische Hamas Berichte zur├╝ckgewiesen, dort sei ein Waffenlager der Organisation detoniert.

Nach der Befragung von Augenzeugen habe sich herausgestellt, dass Sauerstoff- und Gasflaschen explodiert seien, teilte die Hamas am Samstag mit. Diese wurden demnach zur Behandlung von Covid-19 gelagert. Ausl├Âser f├╝r die Explosionen sei ein Kurzschluss gewesen, hie├č es weiter. Berichte ├╝ber Dutzende Tote seien erfunden und falsch. Den Medien warf die Hamas eine "Desinformationskampagne" vor.

In dem pal├Ąstinensischen Fl├╝chtlingslager Burdsch al-Schimali im S├╝den des Libanons war es am Freitagabend zu mehreren Explosionen gekommen. Ein Sprecher des pal├Ąstinensischen Roten Halbmonds erkl├Ąrte, zehn bis zw├Âlf Menschen seien leicht verletzt worden.

Die staatliche Nachrichtenagentur NNA meldete am Samstag, ein Mensch sei get├Âtet worden. Mehr als zehn Menschen h├Ątten Rauchvergiftungen erlitten. Zudem seien zwei Rettungshelfer verletzt worden. NNA zufolge detonierte ein Waffendepot der Hamas. Die Armee riegelte das Gebiet ab. Journalisten wurde der Zutritt zu dem Lager verwehrt.

In den Kriegen zwischen Israel und den arabischen Staaten waren zahlreiche Pal├Ąstinenser in Nachbarl├Ąnder geflohen. Im Libanon leben nach Sch├Ątzungen heute rund 400.000 pal├Ąstinensische Fl├╝chtlinge in zw├Âlf Lagern, die von pal├Ąstinensischen Gruppen kontrolliert werden. Die Hamas herrscht eigentlich im Gazastreifen.

Der Libanon ist in den vergangenen Monaten mehrfach von schweren Explosionen ersch├╝ttert worden. Bei der verheerenden Detonation im Hafen der Hauptstadt Beirut starben im vergangenen Jahr mehr als 190 Menschen, rund 6000 wurden verletzt.

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