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Pornos im Kinderalter: Studie warnt vor verheerenden Folgen


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Pornos im Kinderalter: Studie warnt vor verheerenden Folgen

Von afp
31.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Ein Kind am Laptop: Jedes zehnte Kind in Gro├čbritannien hat schon im Alter von neun Jahren Pornos gesehen.
Ein Kind am Laptop: Jedes zehnte Kind in England hat schon im Alter von neun Jahren Pornos gesehen. (Quelle: imago images)
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Eine britische Studie offenbart den folgenschweren Konsum von Pornos im Kinder- und Jugendalter. Eine Mahnung geht an die Betreiber sozialer Medien.

Jedes zehnte Kind in England hat im Alter von neun Jahren schon Pornos gesehen, bei 18-J├Ąhrigen sind es bereits 79 Prozent, die mit Gewaltpornos im Internet vertraut sind. Mit verheerenden Folgen, wie aus einem am Dienstag ver├Âffentlichten Bericht zum Pornokonsum bei Kindern und Jugendlichen hervorgeht: Demnach glauben viele Jugendliche, Gewalt beim Sex geh├Âre dazu.

Sie werde niemals die Geschichte eines zw├Âlfj├Ąhrigen M├Ądchens vergessen, deren Freund sie beim ersten Kuss gew├╝rgt habe ÔÇô weil er das so in Pornos gesehen hatte und dachte, es sei normal, sagte die Kinderbeauftragte Rachel de Souza bei der Vorstellung des Berichts. Sie warnte eindringlich davor, den Einfluss von Pornografie im Internet zu untersch├Ątzen, zumal diese immer gewaltt├Ątiger w├╝rde.

Frauen oftmals erniedrigt

In einer repr├Ąsentativen Umfrage im vergangenen Jahr unter rund 1.000 Heranwachsenden im Alter von 16 bis 21 Jahren in England waren 47 Prozent der Auffassung, dass M├Ądchen Gewalt beim Sex wie etwa Schl├Ąge oder W├╝rgen "erwarten". 42 Prozent glaubten, dass M├Ądchen dies "m├Âgen". Bei den ├╝ber 18-J├Ąhrigen haben 47 Prozent schon einmal Gewalt beim Sex erlebt.

Die Inhalte der Pornos, die sich die Kinder heute ans├Ąhen, seien nicht vergleichbar mit den Bildern, die ihre Eltern im selben Alter in Magazinen finden konnten, die zudem im obersten Regal versteckt gewesen seien, hie├č es in dem Bericht. Die neuen Pornos enthielten oftmals Szenen, in denen Frauen erniedrigt w├╝rden und ihnen Gewalt angetan werde.

Diese Pornos spielten eine "Schl├╝sselrolle bei der Normalisierung und Duldung sexueller Gewalt gegen Frauen" ÔÇô und seien umso gef├Ąhrlicher, je fr├╝her die Kinder ihnen ausgesetzt seien.

Britisches Parlament ber├Ąt ├╝ber neues Gesetz

Das britische Parlament ber├Ąt in den kommenden Tagen ├╝ber ein neues Gesetz zur Online-Sicherheit. Es sieht striktere Alterskontrollen vor, um sicherzustellen, dass unter 18-J├Ąhrige auf den Internet-Plattformen keine Inhalte sehen, die nur f├╝r Erwachsene bestimmt sind.

Die Kinderbeauftragte unterst├╝tzt die Initiative. Diese sei aber kein "Allheilmittel", warnte sie. Scharf kritisierte sie, dass Online-Netzwerke solche Kontrollen nicht schon l├Ąngst eingef├╝hrt h├Ątten.

Dem Bericht zufolge sind es vor allem die g├Ąngigen Online-Netzwerke, ├╝ber die Kinder in Kontakt mit Pornos kommen. Knapp 40 Prozent der 16- bis 21-J├Ąhrigen sagten aus, eher zuf├Ąllig auf Pornografie im Internet gesto├čen zu sein. Rund die H├Ąlfte der Befragten haben nach eigenen Angaben bewusst nach Pornografie gesucht.

"Eltern k├Ânnen Flut dieser Inhalte nicht aufhalten"

Twitter war demnach die h├Ąufigste Quelle: 41 Prozent gaben an, dass sie auf der Seite, deren Anmeldealter bei 13 Jahren liegt, Pornos gesehen h├Ątten. Bei Instagram waren es 33 Prozent und bei Snapchat 32 Prozent. 37 Prozent besuchten spezielle Pornoseiten und 30 Prozent nutzen Suchmaschinen.

Die Eltern w├╝ssten "oftmals nicht einmal, wie einfach sich gewaltsame und erniedrigende Inhalte im Internet finden lassen", hie├č es in dem Bericht. "Eltern k├Ânnen die Flut dieser Inhalte in den Online-Medien nicht aufhalten", sagte auch de Souza der BBC. Es seien die milliardenschweren Tech-Firmen, die das tun m├╝ssten und k├Ânnten.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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