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"S├╝ddeutsche Zeitung" trennt sich von preisgekr├Ântem Autor

Von dpa
Aktualisiert am 20.02.2019Lesedauer: 2 Min.
Eine Ausgabe der S├╝ddeutschen Zeitung: Ein Reporter dort soll f├╝r einen ÔÇô nicht erschienenen ÔÇô Bericht eine Person erfunden haben.
Eine Ausgabe der S├╝ddeutschen Zeitung: Ein Reporter dort soll f├╝r einen ÔÇô nicht erschienenen ÔÇô Bericht eine Person erfunden haben. (Quelle: Francis Joseph Dean/imago-images-bilder)
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Die "S├╝ddeutsche Zeitung" hat sich von einem vielfach ausgezeichneten Journalisten getrennt. Er hatte nach ├ťberzeugung der Chefredaktion grob gegen journalistische Standards versto├čen.

Die "S├╝ddeutsche Zeitung" hat die Zusammenarbeit mit einem freien Mitarbeiter beendet. Er hat nach Angaben des Blatts in einer noch nicht ver├Âffentlichten Geschichte des "S├╝ddeutsche Zeitung Magazins" einen Protagonisten erfunden. Der Autor habe zugegeben, dass Zweifel an der Geschichte berechtigt seien, teilten die Chefredaktionen beider Titel am Mittwoch in M├╝nchen mit. Sie sehen das als "groben Versto├č gegen die journalistischen Standards". Das Branchenportal "Meedia" hatte dar├╝ber berichtet.

Keine weiteren schwerwiegenden Verst├Â├če festgestellt

Bei der ├ťberpr├╝fung weiterer Texte habe sich herausgestellt, dass "in einer Geschichte des Journalisten fremdsprachige Zitate unsauber wiedergegeben wurden und dadurch Sachverhalte ungenau dargestellt worden sind". Anhaltspunkte f├╝r weitere "schwerwiegende Verst├Â├če" gegen die journalistischen Standards der beiden Titel habe es nicht gegeben.

Der freie Journalist schrieb laut der "Meedia"-Berichterstattung auch f├╝r weitere Medien. Eine Sprecherin der Zeit-Verlagsgruppe erkl├Ąrte laut "Meedia": "Wir pr├╝fen intensiv alle Texte des freien Mitarbeiters. Dies geschieht unter Mithilfe des Autors, der uns seine Rechercheunterlagen zur Verf├╝gung gestellt hat. Die Pr├╝fung h├Ąlt noch an. Bislang haben sich alle Orte, Personen und Ereignisse als real erwiesen." Allerdings seien in einem Teil der Texte sachliche Fehler und Ungenauigkeiten aufgefallen.

Erinnerungen an "Fall Relotius"

Im Dezember hatte das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" einen schweren journalistischen Betrugsfall im eigenen Haus aufgedeckt und ├Âffentlich gemacht. Dabei ging es um F├Ąlschungen des Reporters Claas Relotius, der zun├Ąchst als freier Mitarbeiter und dann als Redakteur f├╝r das Nachrichtenmagazin gearbeitet hatte. Von ihm sind dem "Spiegel" zufolge seit 2011 knapp 60 Texte im Heft und bei "Spiegel Online" erschienen.

  • Spiegel meldet Betrugsfall: Reporter Relotius hat Texte erfunden
  • Meinung: Vom Unbehagen, eine Geschichte zu erz├Ąhlen


Nach "Spiegel"-Angaben hat der Journalist in "gro├čem Umfang seine eigenen Berichte gef├Ąlscht und Protagonisten erfunden". Die neue Chefredaktion um Steffen Klusmann setzte eine Kommission aus internen und externen Experten ein, die den F├Ąlschungen nachgeht.

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