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Das Wahlvolk in Deutschland ist so alt wie nie

Demografischer Wandel  

Deutschlands Wahlberechtigte werden immer älter

28.08.2019, 10:51 Uhr | AFP

Das Wahlvolk in Deutschland ist so alt wie nie. Seniorin bei der Stimmabgabe: Das älteste Wahlvolk hat Sachsen-Anhalt mit einem Medianalter von 56,2 Jahren. (Symbolfoto) (Quelle: Daniel Fleig)

Seniorin bei der Stimmabgabe: Das älteste Wahlvolk hat Sachsen-Anhalt mit einem Medianalter von 56,2 Jahren. (Symbolfoto) (Quelle: Daniel Fleig)

Anfang der 1990er-Jahre lag das mittlere Alter der Wahlbevölkerung in Deutschland bei etwa 46 Jahren, inzwischen liegt es jenseits der 53. Am ältesten sind die Wähler in den ostdeutschen Flächenländern.

Die Wahlberechtigten in Deutschland sind so alt wie noch nie. Das mittlere Alter der Wahlbevölkerung in Deutschland habe sich in den vergangenen Jahren auf 53,3 Jahre erhöht, wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung mitteilt. Besonders alt sind demnach die zur Stimmabgabe berechtigten Bürger in den ostdeutschen Flächenländern – mit 56,2 Jahren hat Sachsen-Anhalt die älteste Wahlbevölkerung.

Der Medianwert bedeutet, dass die Hälfte der Wahlberechtigten jünger und die andere Hälfte älter ist. Das Medianalter in Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen bewegt sich demnach zwischen 55,3 und 55,8 Jahren. Im Westen kommen nur die Saarländer mit einem mittleren Alter von 55,1 Jahren an die zur Stimmabgabe berechtigten Ostdeutschen heran.

Hamburg hat die jüngsten Wähler

Als Ursache für das hohe Alter in den ostdeutschen Ländern benannte das Bundesinstitut die Wegzüge der jüngeren Bevölkerung von Ost nach West sowie vom Land in die Verdichtungsräume. Das zeigt sich auch beim Blick auf die Stadtstaaten: Am jüngsten ist die Wahlbevölkerung deutschlandweit mit 49,3 Jahren in Hamburg. Berliner Wahlberechtigte sind im Mittelwert 51,2 und Bremer 52,8 Jahre alt. Ansonsten bewegen sich die restlichen westdeutschen Länder zwischen 52,5 Jahren (Bayern) und 53,7 Jahren (Rheinland-Pfalz).
 


Grundlage der aktuellen Berechnung sind die Ende 2018 in Deutschland lebenden Erwachsenen mit deutscher Staatsangehörigkeit. Das Medianalter der Wahlbevölkerung stieg in den vergangenen Jahrzehnten stark. Zu Beginn der 90er-Jahre lag es noch bei etwa 46 Jahren. Den Anstieg erklärt das Institut mit der allgemeinen Bevölkerungsalterung.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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