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"Umweltsau"-Lied: Satiriker Sonneborn kritisiert WDR-Chef im Video-Interview


"Umweltsau"-Lied: Satiriker Sonneborn kritisiert WDR-Chef

  • Axel Krüger
Von P. Diekmann, D. Schreckenberg, A. Krüger

Aktualisiert am 31.12.2019Lesedauer: 1 Min.
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Martin Sonneborn (li.) und Tom Buhrow: Der Politiker und Satiriker hat den WDR-Intendanten kritisiert.
Martin Sonneborn (li.) und Tom Buhrow: Der Politiker und Satiriker hat den WDR-Intendanten kritisiert. (Quelle: T-Online-bilder)
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Ein Kinderlied löst empörte Reaktionen aus – und führt zu einer Entschuldigung des WDR-Chefs Tom Buhrow. Die völlig falsche Antwort, findet der Satiriker Martin Sonneborn.

Der Satiriker und EU-Politiker Martin Sonneborn hat die Empörung über das "Umweltsau"-Lied des WDR als absolut anlasslos bezeichnet und Intendant Tom Buhrow kritisiert. "Es ist eine absolut anlasslose Empörung", sagte Sonneborn im Videointerview mit t-online.de. Er halte das Lied nicht für Satire. "Es ist einfach lustiger Quatsch. Und natürlich kann man den machen, es gibt da überhaupt keinen Kritikpunkt. Niemand muss sich angesprochen fühlen."

Als empörend empfinde er, dass WDR-Intendant Buhrow nicht "mal so einen kleinen Shitstorm aushält und dagegenhält und erklärt, dass man in einer Demokratie auch so einen kleinen Klamauk senden kann". Stattdessen sei er eingeknickt und habe sich entschuldigt. "Das finde ich furchtbar."

Der WDR-Kinderchor hatte ein Lied gesungen, in dem es unter anderem hieß: "Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau." Die Verantwortlichen hatten betont, es handle sich um Satire. Ein immenser Shitstorm im Netz war die Folge.

WDR-Intendant Buhrow hatte das Lied früh als Fehler bezeichnet. "Ich entschuldige mich ohne Wenn und Aber dafür." Nachdem es wegen des Liedes auch Morddrohungen gegen WDR-Mitarbeiter gegeben hatte, sagte Buhrow am Montag, Gewaltandrohungen lasse man sich nicht gefallen. Der WDR teilte mit, er biete bedrohten Mitarbeitern Personenschutz an.

Die ganze Aussage von Martin Sonneborn sehen Sie oben im Video.

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Verwendete Quellen
  • Persönliches Interview mit Martin Sonneborn
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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