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EU-Korruptionsskandal: Kaili-Komplize will wohl mit Justiz kooperieren


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Kaili-Komplize will aussagen – sie muss vor Haftrichter

Von t-online
Aktualisiert am 17.01.2023Lesedauer: 1 Min.
Eva Kaili vor Bekanntwerden des Korruptionsskandals im EU-Parlament: Ihr mutmaßlicher Verbündeter und Drahtzieher Pier Antonio Panzeri will mit der Justiz kooperieren.
Eva Kaili vor Bekanntwerden des Korruptionsskandals im EU-Parlament: Ihr mutmaßlicher Verbündeter und Drahtzieher Pier Antonio Panzeri will mit der Justiz kooperieren. (Quelle: IMAGO/Giannis Panagopoulos / Eurokinissi)
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In die Aufklärung des Korruptionsskandals im Europäischen Parlament kommt Bewegung. Einer der mutmaßlichen Drahtzieher will die Justiz unterstützen.

Im EU-Korruptionsskandal hat der mutmaßliche Drahtzieher Pier Antonio Panzeri eine umfassende Zusammenarbeit mit der belgischen Justiz zugesagt. Wie die zuständige Staatsanwaltschaft in Brüssel mitteilte, unterschrieb der ehemalige EU-Abgeordnete am Dienstag eine entsprechende Vereinbarung.

Panzeri muss derweil in Untersuchungshaft bleiben. Wie die zuständige Staatsanwaltschaft in Brüssel am Dienstag mitteilte, zog der ehemalige Europaabgeordnete seine Berufung gegen eine Entscheidung des Haftrichters vom Dezember zurück. Eine zunächst geplante Anhörung des Italieners habe es deshalb nicht gegeben.

Verdacht auf Geldwäsche und Korruption

Panzeri gilt als Schlüsselfigur in dem Skandal, den belgische Ermittler im Dezember aufgedeckt hatten. Er ist einer von mehreren Verdächtigen, die in Untersuchungshaft sitzen. Unter ihnen ist auch die ehemalige Vizepräsidentin des Europaparlaments, Eva Kaili. Sie soll am Donnerstag erneut vom Haftrichter angehört werden.

Den Verdächtigen wird die Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung, Geldwäsche und Korruption zur Last gelegt. Bei den Ermittlungen der belgischen Behörden geht es um mutmaßliche Einflussnahme auf politische Entscheidungen aus Katar und Marokko.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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"Das wird ein erhebliches Problem"
  • Kati Degenhardt
Von Kati Degenhardt
BrüsselEU

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