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Mutter von Shani Louk wartet weiter auf Leichnam


Hamas-Opfer
Mutter von Shani Louk wartet weiter auf Leichnam

Von dpa
05.04.2024Lesedauer: 2 Min.
Shani LoukVergr├Â├čern des BildesDie Deutsch-Israelin Shani Louk wurde von der Hamas get├Âtet. (Quelle: Christoph Soeder/dpa/dpa-bilder)
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Der Tod von Shani Louk beim Hamas-Terroranschlag vom 7. Oktober bewegte viele Menschen. Die Mutter der Deutsch-Israelin konnte sie bis heute nicht beerdigen.

Ein halbes Jahr nach dem Terrorangriff der islamistischen Hamas auf Israel wartet die Familie der Deutsch-Israelin Shani Louk weiter auf den Leichnam der jungen Frau. Die sterblichen ├ťberreste ihrer Tochter seien noch immer im Gazastreifen, sagte Louks Mutter dem WDR. "Sie gilt immer noch als Geisel. Ihr K├Ârper wird immer noch dort festgehalten", erkl├Ąrte Ricarda Louk in einem Interview.

Ihre Angeh├Ârigen h├Ątten nach der Nachricht der israelischen Streitkr├Ąfte vom Tod der jungen Frau eine Trauerfeier abgehalten, eine Beerdigung habe es aber bis heute nicht gegeben. "Wir warten immer noch darauf, den K├Ârper doch noch zur├╝ckzubekommen. Wir werden ein Jahr abwarten, bis zum 7. Oktober. Wenn der K├Ârper zur├╝ckkommt, dann werden wir noch ein richtiges Begr├Ąbnis machen, wenn nicht, werden wir wahrscheinlich ein leeres Grab aufstellen", so Louk weiter.

Derweil hoffe sie auch weiter darauf, dass Shani Louks Freund Orion lebendig aus der Geiselhaft der Hamas freikomme. Diesen habe ihre Tochter ihr eigentlich noch im Oktober vorstellen wollen, doch dann kam es zu dem Massaker.

DNA-Probe gab der Familie Gewissheit

Louk wollte in der Nacht zum 7. Oktober wie Tausende andere junge Menschen beim Supernova-Festival im S├╝den Israels feiern und tanzen. Doch das Fest endete in dem Hamas-Blutbad. Mehrere Hundert Menschen wurden alleine auf der Party in der Negev-W├╝ste get├Âtet - insgesamt brachten die Terroristen mehr als 1200 Menschen um. Die Familie Louk geht davon aus, dass die Leiche der 22-J├Ąhrigen in den Gazastreifen verschleppt wurde. Von ihrem Tod ist die Familie ├╝berzeugt, weil Splitter eines lebensnotwendigen Sch├Ądelknochens gefunden wurden, mit denen eine DNA-Probe gemacht wurde.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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