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Umstrittene Prognose - Spahn: "Wollen Krebs besiegen, indem wir ihn beherrschen"

Umstrittene Prognose  

Spahn: "Wollen Krebs besiegen, indem wir ihn beherrschen"

04.02.2019, 08:57 Uhr | dpa

Umstrittene Prognose - Spahn: "Wollen Krebs besiegen, indem wir ihn beherrschen". Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Foto: Bernd von Jutrczenka. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat seine umstrittene Prognose verteidigt, dass Krebs in zehn bis 20 Jahren besiegt werden kann.

"Wir wollen den Krebs besiegen, indem wir ihn beherrschen. Das wird nicht leicht. Aber gerade deshalb müssen wir es mutig und ambitioniert versuchen", sagte er der "Rhein-Neckar-Zeitung". Er verwies darauf, dass Vorsorge, Früherkennung, Therapie und Forschung große Fortschritte machten.

Spahn zog Parallelen zum Kampf gegen Aids: "Wer hätte vor 30 Jahren gedacht, dass die Lebenserwartung mit einer gut behandelten HIV-Infektion so hoch sein kann wie ohne Infektion?" Dank erfolgreicher Präventionsarbeit gehört Deutschland zu den Ländern mit den niedrigsten HIV-Neuinfektionsraten weltweit. "Das gibt doch Zuversicht, dass wir einen Unterschied machen können."

Im Bayerischen Rundfunk betonte Spahn, er wolle "überhaupt keine Illusionen wecken". Er finde aber, man sollte sich ambitionierte Ziele stecken. "Es geht nicht darum, dass überhaupt kein Krebs mehr entsteht. Aber es geht darum, dem Krebs so weit es geht den Schrecken zu nehmen, weil es eben bessere Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten, bessere Früherkennung und Prävention gibt."

Der Gesundheitsminister hatte vergangene Woche mit der Prognose für Aufsehen gesorgt, dass er Krebs in zehn bis 20 Jahren für besiegbar halte. Experten äußerten erhebliche Zweifel und warnten davor, falsche Hoffnungen zu wecken.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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