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BKA: Anschlag von Hanau war eindeutig rechtsextremistisch

  • Jonas Mueller-T├Âwe
Von Jonas Mueller-T├Âwe

Aktualisiert am 31.03.2020Lesedauer: 2 Min.
Der mutma├čliche T├Ąter Tobias R. und sein Schreiben an den Generalbundesanwalt: Schon Monate vor der Tat schickte er es an einen Kontakt in ├ľsterreich. Es ging auch der Beh├Ârde zu.
Der mutma├čliche T├Ąter Tobias R. und sein Schreiben an den Generalbundesanwalt: Schon Monate vor der Tat schickte er es an einen Kontakt in ├ľsterreich. Es ging auch der Beh├Ârde zu. (Quelle: t-online.de)
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Das Bundeskriminalamt dementiert Medienberichte, nach der das Attentat von Hanau intern nicht als rechtsextrem eingestuft werde. Die Tat beruhe eindeutig auf rassistischen Motiven.

Das Bundeskriminalamt widerspricht Berichten des Rechercheverbunds aus WDR, NDR und "S├╝ddeutscher Zeitung" zum Anschlag von Hanau: "Das BKA bewertet die Tat als eindeutig rechtsextremistisch. Die Tatbegehung beruhte auf rassistischen Motiven", teilte BKA-Pr├Ąsident Holger M├╝nch ├╝ber den Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Die Medien hatten am Samstag ├╝ber eine angeblich anderslautende Einsch├Ątzung der Ermittler berichtet. Auch t-online.de griff die Berichterstattung ├╝ber die Deutsche Presse-Agentur auf.

In den Berichten hie├č es weiter, die Ermittler seien der ├ťberzeugung, dass Rassismus nicht der dominierende Aspekt in der Weltanschauung des T├Ąters gewesen sei. Tobias R. habe sich vor allem in Verschw├Ârungsmythen rund um Geheimdienste hineingesteigert und an Paranoia gelitten. Er habe seine Opfer ausgew├Ąhlt, um gr├Â├čtm├Âgliche Aufmerksamkeit zu erlangen. Eine solche absolute Einsch├Ątzung k├Ąme zumindest ├╝berraschend.

Denn bereits kurz nach dem Anschlag war aus den Dokumenten des T├Ąters klar ersichtlich, dass er von anderen rechsextremistischen Attent├Ątern abweicht. Das im Internet ver├Âffentlichte Bekennerschreiben enth├Ąlt zwar lange eindeutig rassistische Passagen, besteht aber zum ├╝berwiegenden Teil aus offenkundigen Wahnvorstellungen sein pers├Ânliches Umfeld betreffend. Die rassistischen Passagen wurden dem Dokument offenbar relativ sp├Ąt hinzugef├╝gt. Eine fr├╝here Version des Pamphlets enth├Ąlt aber ebenfalls kurze Ausf├╝hrungen ├╝ber seine rassistischen Ansichten.

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R. schickte Schreiben an Generalbundesanwalt

Recherchen von t-online.de ergaben, dass R. bereits im November 2019 eine in weiten Teilen gleichlautende Anzeige an den Generalbundesanwalt schickte. In diesem Schreiben, dessen Eingang die Bundesanwaltschaft anschlie├čend best├Ątigte, fehlen noch die ausf├╝hrlichen Schilderungen seiner Vernichtungsfantasien. Er schreibt allerdings bereits ├╝ber seine Gedanken zu "Ausl├Ąnderkriminalit├Ąt" und "Hochverrat".

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Tobias R. war am 19. Februar sp├Ątabends durch das hessische Hanau gezogen und hatte neun Menschen mit ausl├Ąndischen Wurzeln erschossen. Sp├Ąter wurden der 43-J├Ąhrige und seine Mutter tot in ihrer Wohnung gefunden.

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