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Bartsch kritisiert Besetzung von Krisen-Kabinett

"Verheerendes Signal"  

Bartsch kritisiert Besetzung von Krisen-Kabinett

04.05.2020, 11:48 Uhr | AFP

. Dietmar Bartsch: Der Linksfraktionschef findet die Besetzung des Corona-Kabinetts nicht gut.  (Quelle: imago images/Christian Spicker)

Dietmar Bartsch: Der Linksfraktionschef findet die Besetzung des Corona-Kabinetts nicht gut. (Quelle: Christian Spicker/imago images)

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch ist unzufrieden mit der Besetzung des Corona-Kabinetts. Die Minister, die mehrmals wöchentlich über die Maßnahmen beraten, würden insbesondere die Situation von Familien vernachlässigen.

Die Linke hat scharfe Kritik am Corona-Kabinett der Bundesregierung geübt. "Die Besetzung des Corona-Kabinetts ist für Familien, insbesondere Kinder, und die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik ein verheerendes Signal", sagte Linksfraktionschef Dietmar Bartsch am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Die bisherigen Entscheidungen machten dies sichtbar. "Die Prioritäten der Bundesregierung liegen anderswo: Innenminister und Verteidigungsministerin sind dabei. Minister für Frauen, Kinder, Familie und Senioren und für Arbeit und Soziales fehlen", so Bartsch.

Insbesondere der Familienbereich sei zu wenig im Blickfeld. "Familien sind die Verlierer der Krise", kritisierte der Linken-Politiker. "Wir brauchen Veränderungen im Corona-Kabinett, vor allem eine Neuausrichtung der Krisenpolitik." Er fügte hinzu: "Familien, Kinder und die wirtschaftlichen und sozialen Existenzen gehören in den Fokus."

Im so genannten Corona-Kabinett unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) tauschen sich derzeit zwei Mal pro Woche diejenigen Ministerinnen und Minister aus, die in besonderem Maße mit dem Krisenmanagement während der Pandemie befasst sind. Auch am Montag fand eine solche Sitzung statt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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