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Arbeitslose im Osten stecken lÀnger in Hartz IV fest

Von dpa
Aktualisiert am 01.10.2020Lesedauer: 2 Min.
Langzeitarbeitslos ĂŒber Jahre - Ostdeutsche stecken besonders oft in Hartz IV fest.
Langzeitarbeitslos ĂŒber Jahre - Ostdeutsche stecken besonders oft in Hartz IV fest. (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - In vielen ostdeutschen Regionen stecken Arbeitslose oft lÀnger in Hartz IV fest als in weiten Teilen Westdeutschlands.

So bezogen in Ostdeutschland knapp 189.000 Arbeitslose seit vier Jahren und lĂ€nger Hartz IV - 54,1 Prozent der arbeitslosen Grundsicherungsbezieher. In Westdeutschland waren es mit 468.000 dieser Menschen nur 45,6 Prozent. Das zeigt eine Statistik der Bundesagentur fĂŒr Arbeit, auf die die Linke im Bundestag aufmerksam machte.

Deutschlandweit gab es demnach fast 656.000 Arbeitslose, die Hartz IV ĂŒber vier Jahre und lĂ€nger bezogen - 47,8 Prozent. Insgesamt gab es Ende vergangenen Jahres rund 1,025 Millionen arbeitslose erwerbsfĂ€hige Hartz-IV-Bezieher im Westen und gut 348.000 im Osten.

Von Land zu Land sind die Unterschiede groß. Den grĂ¶ĂŸten Anteil an Arbeitslosen mit mindestens vier Jahren Grundsicherung gab es mit 57 Prozent in Brandenburg, gefolgt von Sachsen-Anhalt (55,3 Prozent). In Bayern waren nur 37,3 Prozent der Arbeitslosen im Langzeitbezug. Das westdeutsche FlĂ€chenland mit dem grĂ¶ĂŸten Anteil an Langzeitbeziehern von Grundsicherung ist Nordrhein-Westfalen mit 49,4 Prozent.

Enorm ist die Spannbreite beim Anteil der Betroffenen mit einem Leistungsbezug von 4 Jahren und lÀnger an allen arbeitslosen Hartz-IV-Beziehenden auf der regionalen Ebene der Kreise. Er reicht von lediglich 16,8 Prozent in EichstÀtt und 17,3 Prozent in Pfaffenhofen an der Ilm - bis hin zu jeweils 67 Prozent in Görlitz und Oberspreewald-Lausitz. WÀhrend es sich in EichstÀtt in absoluten Zahlen um 47 und in Pfaffenhofen um 42 Personen handelt, geht es im Landkreis Görlitz um 4437 und in Oberspreewald-Lausitz um 2128.

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Die Linken-Abgeordneten Sabine Zimmermann sagte: "Besonders in Ostdeutschland haben wir es oft mit verhĂ€rteter Langzeitarbeitslosigkeit und abgehĂ€ngten Regionen zu tun, in denen sich am Arbeitsmarkt nur wenig bewegt." Die Arbeitsmarktexpertin plĂ€dierte daher fĂŒr einen starken öffentlich geförderten BeschĂ€ftigungssektor.

Im sozialen Bereich gab es ĂŒber die vergangenen Jahre aber auch deutliche VerĂ€nderung zwischen Ost und West. Das zeigt sich etwa beim Risiko, zu verarmen. So stieg die sogenannte ArmutsgefĂ€hrdungsquote zwischen 2009 bis 2019 in allen westlichen BundeslĂ€ndern und in Berlin an. In den ostdeutschen LĂ€ndern sank dieser Prozentsatz an Menschen mit relativ niedrigen Einkommen hingegen.

Am stĂ€rksten erhöhte sich der Anteil an von Armut bedrohten Menschen laut Statistischem Bundesamt in Bremen: Dort war 2019 fast jeder Vierte armutsgefĂ€hrdet, 2009 war es erst jeder FĂŒnfte. Deutlich gestiegen sind die Zahlen auch in Hessen, wo der Anteil von 12,4 auf 16,1 Prozent stieg, und in Nordrhein-Westfalen, wo es einen Anstieg von 15,2 auf 18,5 Prozent gab. In Berlin liegt der Anteil fast unverĂ€ndert bei rund 19 Prozent.

Den bundesweit stĂ€rksten RĂŒckgang gab es in Mecklenburg-Vorpommern - von 23,1 Prozent ArmutsgefĂ€hrdeten in der Bevölkerung der Menschen im Jahr 2009 auf 19,4 Prozent 2019. Sachsen und Sachsen-Anhalt verzeichneten einen RĂŒckgang um jeweils 2,3 Prozentpunkte auf 17,2 beziehungsweise 19,5 Prozent.

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