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Kohlestrom wieder wichtigster Stromerzeuger Deutschlands

Von afp
11.12.2020Lesedauer: 2 Min.
Trotz R├╝ckgang um 9,9 Prozent schaffte es der Kohlestrom wieder an die Spitze.
Trotz R├╝ckgang um 9,9 Prozent schaffte es der Kohlestrom wieder an die Spitze. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa-bilder)
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Kohlestrom statt erneuerbare Energien: Mit einem Anteil von 26,4 Prozent hatte Strom aus Kohlekraftwerken im dritten Quartal 2020 den gr├Â├čten Anteil an der insgesamt eingespeisten Strommenge.

Der wichtigste Energietr├Ąger im dritten Quartal dieses Jahres war der Kohlestrom mit einem Anteil von 26,4 Prozent. Damit machte der Strom aus Kohle den gr├Â├čten Anteil an der insgesamt eingespeisten Strommenge aus, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Die Strommenge aus Kohlekraftwerken ging demnach zwar gegen├╝ber dem Vorjahresquartal um 9,9 Prozent zur├╝ck. Doch war auch die gesamte hierzulande produzierte und in die Netze eingespeiste Strommenge r├╝ckl├Ąufig.

Insgesamt wurden im dritten Quartal 116,7 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Das waren 2,9 Prozent weniger als im Vorjahresquartal.

Zu Beginn des Jahres lagen erneuerbare Energien vorn

Konventionelle Energietr├Ąger insgesamt ├╝berholten dabei erneuerbare Energiequellen: 56 Prozent des von Juli bis September erzeugten und eingespeisten Stroms wurden mit konventionellen Quellen produziert. In den ersten beiden Quartalen dieses Jahres hatten erneuerbare Energien mit 51,2 Prozent und 52,5 Prozent noch vorne gelegen.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal sank die Stromeinspeisung aus konventionellen Energietr├Ągern den Angaben zufolge um 5,8 Prozent, w├Ąhrend die Einspeisung aus erneuerbaren Energien leicht zulegte. Die h├Âchsten Anstiege verzeichneten darunter Photovoltaik und Erdgas.

Mehr Export als Import

Die importierte Strommenge sank im vergangenen Quartal im Vorjahresvergleich um 10,3 Prozent auf 12,5 Milliarden Kilowattstunden. Den gr├Â├čten R├╝ckgang verzeichneten die Importe aus Frankreich mit einem Minus von 65,7 Prozent. Die exportierte Strommenge sank auf 13,5 Milliarden Kilowattstunden. Insgesamt wurde damit weiterhin mehr Strom aus Deutschland exportiert als nach Deutschland importiert.

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