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Impfpriorisierung kippt – Ärzte warnen vor großer Frustration

Von dpa, lr

Aktualisiert am 17.05.2021Lesedauer: 2 Min.
Impfung in Saarbrücken: In mehreren Bundesländern müssen sich Hausärzte ab dieser Woche nicht mehr an die Priorisierung halten.
Impfung in Saarbrücken: In mehreren Bundesländern müssen sich Hausärzte ab dieser Woche nicht mehr an die Priorisierung halten. (Quelle: Oliver Dietze/dpa-bilder)
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Baden-Württemberg und Berlin heben ab diesem Montag die Impfreihenfolge in Arztpraxen auf, weitere Bundesländer wollen zeitnah folgen. Doch Ärzte haben erhebliche Bedenken.

In mehreren Bundesländern endet in dieser Woche die Priorisierung bei den Corona-Impfungen in Arztpraxen. Baden-Württemberg und Berlin beginnen an diesem Montag. Bayern folgt voraussichtlich im Laufe der Woche, Sachsen am 24. Mai. Allerdings dürfte vielerorts noch nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung stehen, dass alle Impfwilligen auch schnell einen Impftermin erhalten. In den Impfzentren bleibt die Priorisierung noch bestehen.

Auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat die Aufhebung der Impfpriorisierung in seinem Bundesland angekündigt. "In dem Moment, wo in den Hausarztpraxen ausreichend Impfmaterial da ist, kann der Hausarzt das entscheiden", sagte der Linken-Politiker am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Schon jetzt gebe es Hausärzte, die in der Entscheidung freier sind. Die Impfpriorität der Ständigen Impfkommission diene aber als Orientierung.

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Vorteil für Impfdrängler?

Doch kommt die Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt? Daran zweifeln Ärztevertreter erheblich. Die Chefin des Marburger Bunds, Susanne Johna, warnte im Deutschlandfunk: Durch die Aufhebung der Priorisierung gebe es nicht mehr Impfstoff, "sondern einfach noch mehr Menschen, die um ein knappes Gut konkurrieren". Wer besonders drängele, komme dadurch möglicherweise früher zum Zug als Menschen, die besonders geschützt werden müssen. Schon jetzt fühlten sich viele niedergelassene Ärzte "wie die letzte Mauer" bei der Impfstoffvergabe.

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Die Impfpriorisierung habe nicht nur die Menschen vorgezogen, die ein Risiko hatten, schwer zu erkranken – sondern habe auch Menschen mit einem geringeren Risiko eine Vorstellung davon gegeben, wann sie drankommen, sagte Johna. "Wenn ich jetzt gleichzeitig allen Menschen die Vorstellung gebe, sie könnten drankommen, gleichzeitig aber das Gut so knapp ist, dass das gar nicht möglich ist, führt das doch zu Frustration."

Mit Blick auf möglicherweise verkürzte Impfabstände, um etwa früher in den Urlaub zu kommen, sagte Johna: "Das ist einfach medizinisch nicht sinnvoll und so dürfen wir mit dem knappen Gut nicht umgehen."

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