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Ralph Brinkhaus warnt: "Aufpassen, dass wir uns nicht zu früh freuen"

Brinkhaus warnt vor Corona-Leichtsinn  

"Aufpassen, dass wir uns nicht zu früh freuen"

17.05.2021, 13:16 Uhr | dpa

Ralph Brinkhaus warnt: "Aufpassen, dass wir uns nicht zu früh freuen". Ralph Brinkhaus: Der Fraktionschef der Union warnt vor zu raschen Lockerungen der Corona-Maßnahmen.  (Quelle: imago images)

Ralph Brinkhaus: Der Fraktionschef der Union warnt vor zu raschen Lockerungen der Corona-Maßnahmen. (Quelle: imago images)

Wegen der sinkenden Inzidenz nehmen weite Teile Deutschlands langsam Abschied von der Bundesnotbremse. Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus warnt aber davor, rasant zu lockern. Dies könne teuer werden.

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hat in einem Fernsehinterview vor zu schnellen Lockerungen der Corona-Maßnahmen gewarnt. "Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht zu früh freuen", sagte er am Montag den Sendern RTL und ntv. Sich selbst sieht der Politiker im "Team Vorsicht".

Bundesweit sinken die Infektionszahlen in der Corona-Krise, zeitgleich steigt die Impfquote, trotzdem dämpft Brinkhaus die Erwartungen. "Wir können uns freuen, dass das Impfen viel besser läuft als Anfang des Jahres". Der CDU-Politiker verwies jedoch zugleich auf die Erfahrungen des letzten Sommers, damals habe die Inzidenz unter 10 gelegen, jetzt sei sie bei um die 80.

Brinkhaus warnt vor Lockerungswettbewerb

Da die Bundes-Notbremse unter einer Inzidenz von 100 auslaufe, sieht Brinkhaus die Länder in der Verantwortung. Diese sollen mit der Situation verantwortlich umgehen. "Mein Appell: Jetzt mit Bedacht und Augenmaß lockern, aber nicht um irgendwelche politischen Vorteile zu bekommen und um sagen zu können, ich bin jetzt der Schnellste", sagte er dem Fernsehsender.

Über 40 Millionen Impfdosen wurden laut dem Robert Koch-Institut bis einschließlich Sonntag in Deutschland verabreicht. Damit stieg die Quote der Erstgeimpften auf 37 Prozent (30,8 Millionen). 11,2 Prozent (9,3 Millionen) der Deutschen sind bereits vollständig geimpft.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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