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Merkel trifft auf Länderchefs: Bei Großveranstaltungen deutet sich Zoff an

Merkel trifft auf Länderchefs  

Veranstaltungen im Sommer? Zwischen SPD und Union droht Zoff

10.06.2021, 12:51 Uhr | dpa

Merkel trifft auf Länderchefs: Bei Großveranstaltungen deutet sich Zoff an. Zuschauer beim Tennis in Stuttgart: Wie werden Großveranstaltungen in diesem Sommer aussehen?  (Quelle: imago images/Michael Weber)

Zuschauer beim Tennis in Stuttgart: Wie werden Großveranstaltungen in diesem Sommer aussehen? (Quelle: Michael Weber/imago images)

Bei der Konferenz von Kanzlerin Merkel und den Länderchefs sollte es eigentlich nicht um Corona gehen. Die SPD-Länder wollen trotzdem über Großveranstaltungen reden. Die Union sieht das anders.

Der Umgang mit Großveranstaltungen in der aktuellen Corona-Lage sorgt unter den Ländern für teils massive Verstimmungen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sehen zumindest Teile der SPD-regierten Bundesländer an diesem Donnerstag bei der Ministerpräsidentenkonferenz Abstimmungsbedarf zum weiteren Vorgehen für allgemeine Großveranstaltungen, aber auch mit Blick auf die anstehende Fußball-Europameisterschaft.

Dagegen sieht die B-Seite, also die unionsregierten Länder plus das Grünen-geführte Baden-Württemberg, laut Informationen aus Teilnehmerkreisen das Thema genau wie das Kanzleramt zunächst nicht auf der Tagesordnung. Eine Einigung zu dem Punkt gilt daher als sehr unwahrscheinlich.

Corona-Themen eigentlich nicht im Mittelpunkt

Dem Vernehmen nach wünscht sich die SPD-Seite etwa grundlegende Rahmenbedingungen für Zuschauer bei Großveranstaltungen in Innenräumen und Open-Air abhängig von der Inzidenz, der Impfquote und einer verbindlichen Test- und Maskenpflicht.

Am Nachmittag (15 Uhr) wollen die Länderchefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) per Videokonferenz beraten. Dabei sollen aber eigentlich Corona-Themen gar nicht im Mittelpunkt stehen. Geplante Themen sind vielmehr der Stand der Digitalisierung der Verwaltung und die Energiewende in Deutschland.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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