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Bayern: Markus Söder (CSU) verteidigt umstrittenen Kurs von Corona-Regeln

Umstrittener Kurs in Bayern  

Söder über neue Corona-Regeln: "Haben trotzdem Firewall"

01.09.2021, 14:07 Uhr | dpa

Bayern: Markus Söder (CSU) verteidigt umstrittenen Kurs von Corona-Regeln. Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern: Auch an der Inzidenz will er nicht mehr länger festhalten. (Quelle: dpa/Sven Hoppe)

Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern: Auch an der Inzidenz will er nicht mehr länger festhalten. (Quelle: Sven Hoppe/dpa)

Keine Kontaktbeschränkungen, keine FFP2-Masken-Pflicht: Ab dem 2. September gelten im Bundesland Bayern neue Corona-Regeln. Ministerpräsident Markus Söder hat die Lockerungen verteidigt.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat den Kurswechsel in der Corona-Politik des Freistaats verteidigt. Angesichts der hohen Impfquote könne man nicht mehr stur an alten Konzepten festhalten, sagte Söder am Mittwoch in einer Regierungserklärung im Landtag. Die neue Strategie bedeute nun eine richtige Balance aus mehr Freiheit und Eigenverantwortung – aber auch weiter Schutz und Sicherheit. "Wir haben trotzdem eine Firewall gegen Corona." Einen neuen Lockdown schloss Söder erneut aus. "Es braucht keinen Lockdown mehr und es wird auch keinen Lockdown mehr geben."

Das Kabinett hatte die neuen Anti-Corona-Regeln, die bereits an diesem Donnerstag in Kraft treten sollen, am Dienstag beschlossen. Die FFP2-Maskenpflicht, die allgemeinen Kontaktbeschränkungen, aber auch die Sperrstunde in der Gastronomie sowie die Kundenbegrenzungen im Handel entfallen. Wechselunterricht an Schulen soll der Vergangenheit angehören.

Für Kultur-, Sportveranstaltungen, Messen und Gottesdienste werden die Regeln gelockert, im Oktober sollen auch Clubs und Diskotheken öffnen dürfen. Dafür gilt in Innenräumen die 3G-Regel – Zugang also nur für geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen. Und: Statt der Sieben-Tage-Inzidenz soll nur die Klinik-Auslastung Anlass für schärfere Anti-Corona-Maßnahmen sein.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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